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Besserer Support: Android-Desktop Maru wechselt auf LineageOS

Mit dem Open-Source-Projekt Maru können Android-Nutzer ihr Smartphone auch als Desktop-Ersatz verwenden. Die aktuelle Version 0.6 nutzt nun LineageOS als Basis und läuft damit auf sehr viel mehr Geräten als bisher.

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Maru verbindet ein Android-System mit dem Desktop von Debian.
Maru verbindet ein Android-System mit dem Desktop von Debian. (Bild: MaruOS)

Nach langer Pause hat das Open-Source-Projekt Maru die Version 0.6 seiner Software veröffentlicht. Bei Maru handelt es sich um eine Android-ROM, die zusätzlich zu dem eigentlichen Mobilbetriebssystem auch noch ein Desktop-System integriert, das an einem großen Monitor samt kabelloser Maus und Tastatur genutzt werden kann. Bereits in einem ersten Test vor rund drei Jahren fanden wir die Idee von Maru und vor allem die Umsetzung gut gelungen. Die aktuelle Version 0.6 von Maru erweitert die Geräte-Unterstützung deutlich, wie es in der Ankündigung heißt.

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Bisher waren die Hardware-Voraussetzungen für die Nutzung von Maru sehr beschränkt. Zum einen mussten die Geräte eine Verbindung per Slimport oder MHL an einen HDMI-Monitor unterstützen, und andererseits konnte Maru bisher nur für die Nexus-Geräte von Google gebaut werden. Effektiv lief Maru damit bisher nur auf den schon vergleichsweise älteren Nexus 5 und Nexus 7 aus dem Jahr 2013.

Mit der nun verfügbaren Version 0.6 wechselt Maru jedoch von eigenen Builds aus den Android-Quellen auf die kleine und abgesteckte Variante der Android-ROM LineageOS. Daraus ergibt sich für Maru, dass das Projekt andere und vor allem modernere Geräte unterstützen kann, da LineageOS selbst sehr viel mehr Hardware unterstützt. Die Arbeiten sind in einer Kooperation der Teams von Maru und LineageOS entstanden. Darüber hinaus hat das Team seinen Desktop von Debian 8 alias Jessie auf Debian 9 alias Stretch aktualisiert und für Android wird nun die Version 8.1.0 alias Oreo genutzt.

Als Alternative zur direkten HDMI-Verbindung kann nun außerdem auch der Desktop-Inhalt drahtlos auf den Monitor übertragen werden. Offiziell unterstützt wird dafür bisher nur Googles Chromecast, aber auch andere Geräte, die das Miracast-Protokoll unterstützen, können unter Umständen erfolgreich zum Einsatz kommen. Für die Bedienung per Tastatur und Maus kann nun USB-OTG genutzt werden, so dass die Nutzung nicht mehr auf Bluetooth-Geräte beschränkt bleibt. Als erstes neues Gerät wird das Nexus 5X von Google aus dem Jahr 2015 von Maru unterstützt, andere sollen folgen. Weitere Details finden sich in der offiziellen Ankündigung.



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CptSparky 11. Mär 2019

Ahh nach etwa 5 minütiger google Suche weiß ich, was du unter Cradle verstehst... du...

Tuxgamer12 09. Mär 2019

Erinnere mich doch nicht daran... HEUL!! Copperhead war best Android ROM ever - eine...

Sil53r Surf3r 08. Mär 2019

Ihr Verrückten! :-) Es ist immer wieder schön, auf positiv Bekloppte zu treffen. Einer...


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