Abo
  • IT-Karriere:

Crostini: Linux-Apps für ChromeOS kommen für andere Distributionen

ChromeOS-Nutzer können seit vergangenem Jahr typische Linux-Anwendungen in dem System von Google verwenden. Diese Crostini genannte Technik öffnet Google nun offenbar mit Einschränkungen auf die Verwendung anderer Linux-Distributionen.

Artikel veröffentlicht am ,
Google bezeichnet die VM-Technik in ChromeOS als Crostini.
Google bezeichnet die VM-Technik in ChromeOS als Crostini. (Bild: Kurman Communications/Flickr.com/CC-BY 2.0)

Seit einigen Monaten können ChromeOS-Nutzer übliche Linux-Anwendungen benutzen, was Google ursprünglich als Linux-VMs und Terminal bezeichnet hat, das Gesamtprojekt wird Crostini genannt. Bisher ist die Verwendung dieser Technik allerdings auf ein von Google vorgegebenes VM-Abbild beschränkt. Aktuelle Beiträge im Quellcode von ChromeOS legen allerdings nahe, dass Google Crostini künftig für die Verwendung mit anderen Abbildern öffnet, wie das Blog 9to5Google entdeckt hat.

Stellenmarkt
  1. Pohl Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH & Co. KG, Düren
  2. Dataport, Hamburg

Derzeit nutzt das System mit Termina eine möglichst kleine virtuelle Maschine (VM), die von Google bereitgestellt wird und einfach nur sehr schnell starten soll. Darin wird ein Container mit der Linux-Distributionen Debian gestartet, die eigene Anpassungen an Crostini besitzt, aber sonst unverändert als Ausführungsumgebung für die eigentlichen Linux-Anwendungen genutzt wird.

Google-Entwickler haben nun eine Systemrichtlinie für eine PluginVM umgesetzt, die wohl auch von Administratoren verwalteter Geräte gesetzt werden kann. Die Technik soll künftig außerdem die Überprüfung einer Lizenz übernehmen können. Das entsprechende Abbild kann darüber hinaus über eine spezielle URL heruntergeladen werden. Der Download selbst soll durch den Nutzer jedoch nicht entdeckt werden können.

Zuvor hat das Team bereits einige Änderungen vorgenommen, die zum Beispiel explizit die Unterscheidung zwischen der TerminaVM und der PluginVM umsetzen und für Letztere einige weitere Funktionen bereitstellen, wie etwa den Zugriff auf USB-Geräte. Die erweiterte Technik könnte dazu genutzt werden, dass etwa in Unternehmen oder auch an Universitäten, die Chromebooks verwenden, auf eine einheitliche Linux-Distribution als VM gesetzt werden kann. Analog zur offiziellen Vorstellung von Crostini könnte Google noch in diesem Frühjahr Details zur der PluginVM-Technik ankündigen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 79,00€
  2. 999,00€ + Versand
  3. (u. a. GTA 5 12,49€, GTA Online Cash Card 1,79€)
  4. (aktuell u. a. Dell-Notebook 519€, Dell USB-DVD-Brenner 34,99€)

Cubimon 12. Jan 2019

So verschieden sind der Android- und Linux Kernel auch nicht. Dass die...

janoP 12. Jan 2019

Ich hab mich auch erst gewundert, gegen Ende des Artikels habe ich es dann so verstanden...

DeathMD 10. Jan 2019

Läuft wie bei Chrome, es gibt Chromium OS ob es davon fertige isos zur Installation gibt...


Folgen Sie uns
       


Honor 20 Pro - Hands on

Das Honor 20 Pro ist das neue Oberklasse-Smartphone der Huawei-Tochter. Als Besonderheit gibt es eine Vierfachkamera, um für möglichst viele Objektivsituationen gewappnet zu sein. Hinweis vom Hersteller: "Bei den gezeigten Geräten der Honor-20-Serie handelt es sich um Demoversionen, die sich in Aussehen und Funktion von der finalen Version unterscheiden können."

Honor 20 Pro - Hands on Video aufrufen
Erasure Coding: Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
Erasure Coding
Das Ende von Raid kommt durch Mathematik

In vielen Anwendungsszenarien sind Raid-Systeme mittlerweile nicht mehr die optimale Lösung. Zu langsam und starr sind sie. Abhilfe schaffen können mathematische Verfahren wie Erasure Coding. Noch existieren für beide Techniken Anwendungsgebiete. Am Ende wird Raid aber wohl verschwinden.
Eine Analyse von Oliver Nickel

  1. Agentur für Cybersicherheit Cyberwaffen-Entwicklung zieht in den Osten Deutschlands
  2. Yahoo Richterin lässt Vergleich zu Datenleck platzen

Ricoh GR III im Test: Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom
Ricoh GR III im Test
Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom

Kann das gutgehen? Ricoh hat mit der GR III eine Kompaktkamera im Sortiment, die mit einem APS-C-Sensor ausgerüstet ist, rund 900 Euro kostet und keinen Zoom bietet. Wir haben die Kamera ausprobiert.
Ein Test von Andreas Donath

  1. Theta Z1 Ricoh stellt 360-Grad-Panoramakamera mit Profifunktionen vor
  2. Ricoh GR III Eine halbe Sekunde Belichtungszeit ohne Stativ

Dr. Mario World im Test: Spielspaß für Privatpatienten
Dr. Mario World im Test
Spielspaß für Privatpatienten

Schlimm süchtig machendes Gameplay, zuckersüße Grafik im typischen Nintendo-Stil und wunderbare Dudelmusik: Der Kampf von Dr. Mario World gegen böse Viren ist ein Mobile Game vom Feinsten - allerdings nur für Spieler mit gesunden Nerven oder tiefen Taschen.
Von Peter Steinlechner

  1. Mobile-Games-Auslese Ein Wunderjunge und dreimal kostenloser Mobilspaß
  2. Mobile-Games-Auslese Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor
  3. Hyper Casual Games 30 Sekunden spielen, 30 Sekunden Werbung

    •  /