Ubuntu: Lenovo bietet Laptops mit vorinstalliertem Linux an

Einige der kommenden Mobile Workstations von Lenovo lassen sich mit einem vorinstallierten Ubuntu 18.04 bestellen. Das Angebot zielt klar auf Entwickler.

Artikel veröffentlicht am , Kristian Kißling/Linux Magazin
Die Laptops der Thinkpad-P-Serie gibt es künftig auch mit Ubuntu.
Die Laptops der Thinkpad-P-Serie gibt es künftig auch mit Ubuntu. (Bild: Lenovo)

Über die offizielle Bestellwebseite von Lenovo lassen sich auch einige Laptops mit vorinstalliertem Linux anfordern. Das hat das Blog Tech-Republic entdeckt. Wer neue Thinkpads der 2019er-P-Serie bestellt, zum Beispiel ein P73, P43s, P53s, P53 oder P1 Gen 2, dem bietet die Lenovo-Webseite optional an, Ubuntu 18.04 als Betriebssystem zu installieren.

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Die Enterprise-Distribution von Red Hat bezeichnet die Lenovo-Webseite als zertifiziert. Das bedeutet, dass das System zwar nicht vorinstalliert ist, aber ohne Probleme auf diesen Geräten läuft, wenn Benutzer es installieren möchten. Angesichts des Angebots zielt Lenovo damit wohl klar auf Linux-Entwickler und eher weniger auf klassische Endkunden.

In den Geräten der P-Serie stecken wahlweise Intels Xeon-Prozessoren oder Intel-Core-Prozessoren der 8. Generation. Die Rechner setzen zudem auf Nvidia-GPUs, die sich teilweise (etwa beim P53) optional ergänzen lassen. Vereinzelt bringen die Geräte 4K-Displays mit, beim P53 ist es sogar ein 15,6-Zoll-4K-UHD-OLED-Touchdisplay. Generell betrachtet Lenovo die Mobile Workstations als eine Mischung aus Laptop und klassischen Workstations.

Die meisten dieser Geräte lassen sich bislang nur vorbestellen. Offizielle Verkaufsdaten nennt der Shop nicht, stattdessen steht "Coming Soon" auf der Webseite. Der Linux-Support beschränkt sich bei Lenovo momentan zudem im Wesentlichen auf die Workstation-Modelle: Für Geräte der X- und T-Serie bietet Lenovo weiterhin nur Windows-Versionen an. Das bedeutet allerdings nicht, dass Linux nicht auf diesen Geräten läuft - im Gegenteil.

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Thinkpads erfreuen sich bei Linux-Anwendern traditionell großer Beliebtheit, weil der Support für Linux in der Regel gut funktioniert. Zudem helfen eigene Wikis beim Einrichten der Geräte. So gibt es für den deutschsprachigen Raum Thinkwiki.de, für den englischsprachigen Thinkwiki.org. Die Seiten geben Tipps, wie sich bestimmte Hardware-Komponenten unter Linux einrichten lassen, falls der Kernel die Hardware nicht direkt unterstützt.

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cpt.dirk 27. Jun 2019

Intel macht mit "vPro" auch nichts anderes - "Anti-Theft", "Identity-Protection", "Out-of...

oscar_888 26. Jun 2019

Hello, thanks for your reply. But this somehow to complicated. I have now installed with...

superdachs 24. Jun 2019

Das P53 ist alles andere als ein Ultrabook.

superdachs 24. Jun 2019

Warum sollte man das überdenken? Die Geräte sind allesamt 64Bit fähig. Es gibt also...



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