Abo
  • Services:

Samsung: Linux-on-Dex startet in privater Beta

Auf Samsungs Smartphone-Desktop Dex läuft dank einer Zusammenarbeit mit Linux-Distributor Canonical Ubuntu. Das System soll eine transportable Entwicklermaschine möglich machen und ist nun in einer privaten Beta verfügbar.

Artikel veröffentlicht am ,
Eine Demo von Linux-on-Dex auf der Entwicklermesse von Samsung
Eine Demo von Linux-on-Dex auf der Entwicklermesse von Samsung (Bild: Samsung)

Vor rund einem Jahr hat Samsung einen speziell für seine Galaxy-Smartphone-Reihe entwickelten Desktop mit dem Namen Dex vorgestellt und kurz darauf angekündigt, auf diesem auch Linux-Distributionen laufen zu lassen. Das Smartphone wird damit zum kleinen transportablen Office- und Entwicklungsrechner, erhofft sich Samsung. Das Programm Linux-on-Dex startet nun in einer privaten Beta, wie der Hersteller Samsung auf seiner Entwicklermesse gemeinsam mit Ubuntu-Sponsor Canonical bekanntgibt.

Stellenmarkt
  1. DGUV - Deutsche gesetzliche Unfallversicherung, Sankt Augustin
  2. Klinikum rechts der Isar der TU München, München

Wie bereits im vergangenen Jahr demonstriert Samsung die Fähigkeiten von Linux-on-Dex in einem kurzen Demo-Video. Dort zeigt der Hersteller neben der Nutzung von Browser, Terminal und anderem auch den Start der Entwicklungsumgebung IntelliJ Idea, was offenbar die Ausrichtung auf die Zielgruppe der Entwickler unterstreichen soll. Canonical spricht gar davon, dass dieser Einsatz dank der Verfügbarkeit der Technik auf Tablets gar ohne ein externes Display umgesetzt werden kann. Immerhin sei das Display der Tablets groß genug. Ein bequemes Entwickeln ist damit aber wohl nicht möglich, eher wohl nur ein schneller Fix.

Altes Ubuntu mit altem Desktop

Als Grundlage von Linux-on-Dex dient weiterhin die Ubuntu-Version 16.04 alias Xenial Xerus mit Langzeitunterstützung durch Canonical. Laut dem Linux-Distributor handelt es sich dabei allerdings um eine speziell angepasste Version, damit diese auf den Samsung-Geräten lauffähig ist. Ebenso wie auch schon im vergangenen Jahr wird als Desktop von Ubuntu in den Videos der Gnome-2-Nachfolger Mate genutzt, der dank Arbeiten am Layout nun ein wenig an Unity erinnert und ein für Ubuntu typisches Dock an der linken Seite des Desktops zeigt.

Letzteres deutet weiter daraufhin, dass in dem System keine oder nur eine schlechte 3D-Beschleunigung über die GPU der Galaxy-Geräte möglich ist. Denn für den aktuelle Unity- oder Gnome-Desktop ist diese eine zwingende Voraussetzung. Das ist wenig überraschend, da sich etwa der Grafikstack einer Linux-Distribution wie Ubuntu deutlich von jenem von Android unterscheidet und eine Verbindung der beiden auch darüber hinaus viele technische Schwierigkeiten mit sich bringt. Darunter leiden ähnliche Desktop-Projekte wie etwa das Community-Projekt Maru oder auch einfach alternative Smartphone-Systeme aus der Linux-Community wie etwa KDE Plasma Mobile, die Weiterführung des Ubuntu-Smartphones als UBPorts oder auch das kommerziell verfügbare Sailfish von Jolla.

Interessierte Entwickler können sich bei Samsung für die private Beta registrieren. Starten soll das Programm ab dem 12. November. Verfügbar ist diese Beta zunächst nur auf dem Galaxy Note 9 und dem Galaxy Tab S4, auf denen mindestens Android Oreo laufen muss.



Anzeige
Blu-ray-Angebote

FreiGeistler 12. Nov 2018 / Themenstart

Alle 3 dürften mehr auf den Akku gehen und hackeliger zu bedienen sein, als native...

Cok3.Zer0 09. Nov 2018 / Themenstart

Achso. Dachte, dass sei ein Samsung-Ding wie Pfeil- und Quadrat-Element zu tauschen ;)

TarikVaineTree 09. Nov 2018 / Themenstart

Ich finde es ganz nett. Habe einen winzigen HDMI-Adapter, der sowohl meine Nintendo...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Intel Core i9-9900K - Test

Der Core i9-9900K ist ein Octacore-Prozessor im 14-nm-Verfahren. Die Platine und der Chip darunter sind recht dick, was wohl der hohen Leistungsaufnahme geschuldet ist. Erstmals seit 2011 verlötet Intel den Metalldeckel wieder, anstatt Wärmeleitpaste zu verwenden.

Intel Core i9-9900K - Test Video aufrufen
Dark Rock Pro TR4 im Test: Be Quiet macht den Threadripper still
Dark Rock Pro TR4 im Test
Be Quiet macht den Threadripper still

Mit dem Dark Rock Pro TR4 hat Be Quiet einen tiefschwarzen CPU-Kühler für AMDs Threadripper im Angebot. Er überzeugt durch Leistung und den leisen Betrieb, bei Montage und Speicherkompatiblität liegt die Konkurrenz vorne. Die ist aber optisch teils deutlich weniger zurückhaltend.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Dark Rock Pro TR4 Be Quiets schwarzer Doppelturm kühlt 32 Threadripper-Kerne

Coachingbuch: Metapher mit Mängeln
Coachingbuch
Metapher mit Mängeln

Der Persönlichkeitscoach Thomas Hohensee plädiert in seinem neuen Buch dafür, problematische Kindheitsmuster zu behandeln wie schadhafte Programme auf einem Rechner: mit Reset, Updates und Neustart. Ein origineller Ansatz - aber hält er dem Thema stand?
Von Cornelia Birr

  1. Elektronisch Arzneimittelrezept kommt auf Smartphone
  2. Relayr Rückstandsglaube als Startup-Vorteil
  3. Liberty Global Ericsson übernimmt Netzwerkbetrieb bei Unitymedia

Battlefield 5 im Test: Klasse Kämpfe unter Freunden
Battlefield 5 im Test
Klasse Kämpfe unter Freunden

Umgebungen und Szenario erinnern an frühere Serienteile, das Sammeln von Ausrüstung motiviert langfristig, viele Gebiete sind zerstörbar: Battlefield 5 setzt auf Multiplayermatches für erfahrene Squads. Wer lange genug kämpft, findet schon vor der Erweiterung Firestorm ein bisschen Battle Royale.

  1. Dice Raytracing-Systemanforderungen für Battlefield 5 erschienen
  2. Dice Zusatzinhalte für Battlefield 5 vorgestellt
  3. Battle Royale Battlefield 5 schickt 64 Spieler in Feuerring

    •  /