Linux-Distribution: Fedora 29 bringt Modulkonzept für alle Varianten

Seit einigen Versionen arbeitet das Team der Fedora-Distribution an einem Modulkonzept für Paketversionen, das mit Fedora 29 nun für alle Varianten bereitsteht. Die Entwickler haben außerdem die Distribution für Endnutzer verbessert und die neue Silverblue-Workstation von Fedora kann getestet werden.

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Fedora 29 ist erschienen.
Fedora 29 ist erschienen. (Bild: Fedora Magazine/CC-BY-SA 4.0)

In den vorangegangenen Versionen experimentierte das Entwicklerteam der Linux-Distribution Fedora viel mit dem grundsätzlichen Systemaufbau. Das setzt sich auch in der aktuellen Version 29 fort, die nun verfügbar ist. So stehen die mit Fedora 28 auf dem Server eingeführten Module für Softwarepakete auch für alle anderen Varianten der Distribution bereit, das gilt insbesondere für die Workstation-Variante, die als Standardversion an Endnutzer verteilt wird.

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Die Idee dieser Module ist es, verschiedene Paketversionen einer Software auf einer einheitlichen Fedora-Basis auszuliefern. Nutzern soll so ein vollständiges Upgrade der Distribution erspart bleiben, falls diese etwa nur ihre Node.js-Installation aktualisieren wollen. So können Nutzer von Fedora 29 nun leicht zwischen den Node.js-Versionen 8 und 10 wählen und wechseln. Gleiches gilt etwa für die ausgelieferte Kubernetes-Version, die als Upstream-Modul bereitsteht, ebenso wie als Modul, das mit Openshift Origin übereinstimmt.

Silverblue zum Testen bereit

Noch weiter umgebaut hat das Fedora-Team seine Distribution mit dem Projekt Atomic und dem dazugehörigen Atomic Host. Die Workstation-Variante von Atomic heißt nun Silverblue und soll mittelfristig die bisher genutzte traditionelle Workstation ersetzen. Die atomare Workstation-Variante besteht aus zwei mehr oder weniger voneinander unabhängigen Teilen: einerseits aus einem Basissystem, das über Abbilder aktualisiert werden soll, und andererseits aus Desktop-Anwendungen, die nicht zwingend wie bisher als RPM-Pakete gebaut werden, sondern auch als Flatpak. Grundlage der Aktualisierung des Basissystems bildet das Werkzeug Ostree.

Nutzer der Standard-Workstation erhalten das Gnome 3.30 als Desktop. Besondere Arbeit hat das Team für die Nutzer der grafischen Variante zudem in den nun flackerfreien Startvorgang investiert. Dieser ähnelt in Ablauf und Darstellungen nun dem Vorgehen aktueller Windows-Versionen. Zur Umsetzung mussten einige Veränderungen an Kernkomponenten wie etwa dem Kernel, Grub oder auch Plymouth vorgenommen werden.

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Weitere Neuerungen und Änderungen von Fedora 29 finden sich in dem ausführlichen Wiki des Projekts. Für das kommende Fedora 30 hat das Team bereits geplant, das neu geschaffene Fedora CoreOS sowie eine Internet-of-Things-Edition in seine Distributionsfamilien aufzunehmen.

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