Linux-Distribution: Fedora will Release-Prozess umbauen und pausieren

Statt zwei stabiler Veröffentlichungen soll es im kommenden Jahr nur eine Version von Fedora geben. Das Team will die Zeit zwischen den Versionen auf ein volles Jahr dehnen, um die Distribution und den Erstellungsprozess umzubauen.

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Fedora wächst.
Fedora wächst. (Bild: Public Domain)

In den vergangenen Jahren hat das Entwicklerteam der Linux-Distribution Fedora mit seinem Modulkonzept bereits viel an dem Aufbau des Betriebssystems gearbeitet. Mit den geplanten Umbauten an den Werkzeugen zum Erstellen der Distribution selbst nimmt das Team nun die nächste große Veränderung in Angriff. Dafür soll sogar von den sonst üblichen Veröffentlichungen im Halbjahrestakt abgewichen werden, wie aus einer E-Mail des zuständigen Entwicklers Paul Fields hervorgeht.

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Gemeinsam mit Fedora-Projektleiter Matthew Miller hat Fields einen Plan erstellt, der vor allem vorsieht, die Veröffentlichung nach der kommenden Version 30 zunächst zu pausieren. Derzeit gehen die Beteiligten wohl von einem Zeitraum von bis zu einem Jahr bis zur darauffolgenden Version 31 aus, die demnach wohl frühestens im Frühjahr 2020 erscheinen könnte.

Vorgegebenes Ziel ist es, dass eine Versionsveröffentlichung nicht mehr nur von einigen wenigen Personen durchgeführt werden kann, von denen die Arbeit hauptsächlich abhängt. Der Prozess soll vielmehr offener als bisher gestaltet werden, so dass die gesamte Fedora-Community an Veröffentlichungen mitwirken kann und Inhalte so auch auf Grundlage unabhängiger Terminpläne erscheinen können.

Das Ziel ist eine Weiterführung des bereits angelegten Modulkonzepts, bei der die Plattform, also das minimal notwendige Host-Betriebssystem, von den genutzten Anwendungen getrennt werden kann. Die dazu notwendigen Werkzeuge sollen künftig umgearbeitet werden mit einem Fokus auf Automatisierung und skalierbare CI/CD-Infrastruktur. Dies muss aber auch mit einem großen Teil der Community und verschiedenen zuständigen Teams koordiniert werden.

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