Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart hält wenig von einem Ausschluss von Huawei vom Netzausbau. Der Ausrüster sei ein wichtiger Partner für Mobilfunk- und Festnetze.
In der EU sind seit Inkrafttreten der DSGVO mehr als 40.000 Datenpannen registriert worden, die meisten davon in Deutschland. Was genau hinter den Verletzungen des Datenschutzes steckt, wird jedoch nicht erfasst.
Eine Verwaltungssoftware für Zahnarztpraxen installiert beim Update automatisch einen Adobe Reader in einer sehr alten Version, der zahlreiche bekannte Sicherheitslücken hat. Der Hersteller meint, das Problem behoben zu haben, das stimmt aber offenbar nicht.
Update Datenschutz als Verkaufsargument hat seine Grenzen. Ein E-Mail-Provider muss auf Anordnung die IP-Adressen von Nutzern herausgeben, auch wenn er sie nicht generell erfassen will, hat das Bundesverfassungsgericht entschieden.
Die US-Regierung hat ihr Anklagepaket gegen Huawei offiziell vorgelegt. Huawei werden Verstöße gegen Iran-Sanktionen, Geldwäsche, Betrug, Verschwörung zur Behinderung der Justiz und Industriespionage vorgeworfen.
Update Seit Inkrafttreten der EU-Datenschutz-Grundverordnung sind in Europa fast 100.000 Datenschutzbeschwerden von Bürgern eingegangen. In Niedersachsen war dies nur eingeschränkt möglich.
Facebook-Chef Mark Zuckerberg will angeblich die verschiedenen Messengerdienste seines Unternehmens miteinander verknüpfen. Doch wem nützt eine Verschmelzung von Whatsapp mit den anderen Diensten?
Neue Probleme mit Amazons Gesichtserkennungssystem Rekognition: Das System hat Schwierigkeiten, Frauen von Männern zu unterscheiden. Das gilt besonders für Frauen mit dunkler Hautfarbe, mit der das System ohnehin Mühe hat. Amazon weist die Kritik zurück.
Das MySQL-Protokoll erlaubt es Servern, Daten des Clients auszulesen. Offenbar nutzte die kriminelle Gruppe Magecart dies zuletzt, um mit dem PHP-Datenbankfrontend Adminer Systeme anzugreifen. Auch PhpMyAdmin ist verwundbar.
Wo führt das hin, wenn Alltagsgegenstände smart und damit angreifbar werden? Der Sicherheitsforscher Michael Steigerwald zeigt, was mit einem smarten Leuchtmittel alles möglich ist.
Eine Sicherheitslücke in der Firmware von Baseband Management Controllern (BMC) ermöglicht bösartigen Admins, eine Art Rootkit zu installieren, das nur schwer auffindbar ist. Besonders kritisch wird dies bei der Verwendung gebrauchter Hardware.
Die EU-Kommission hat mit Japan den "weltweit größten Raum für sicheren Datenverkehr" geschaffen. Das Datenabkommen mit den USA zählt in dieser Rechnung nicht.
Externen Mitarbeitern Zugriff auf interne Inhalte zu geben, ist für Admins oft mit viel Arbeit verbunden. Amazons neuer Cloud-Dienst Worklink soll das nun deutlich vereinfachen, vor allem natürlich dann, wenn schon viele Daten bei AWS liegen.
Die Initiativen Ostif und Quarkslab haben OpenSSL 1.1.1 einem Audit unterzogen. Den Fokus legten die Sicherheitsforscher auf die neuen TLS-1.3-Funktionen und die Änderungen am Pseudo Random Number Generator (PRNG).
Ein Fehler im Debian-Paketmanager Apt erlaubt es einem Netzwerkangreifer, dem System bösartigen Code unterzuschieben. Debian nutzt für seine Pakete kein HTTPS, was den Bug zumindest schwerer ausnutzbar machen würde.
Mit der iOS-Version 12.1.3 hat Apple zahlreiche Schwachstellen in seinem mobilen Betriebssystem beseitigt. Es werden auch kleinere Fehler in Verbindung mit Carplay und beim neuen iPad Pro behoben.
Warnungen vor dem Wordpress-Plugin WP Multilingual sind am Wochenende auf dessen eigener Webseite zu lesen gewesen. Auch in Rundmails wurden Kunden gewarnt. Laut dem Plugin-Hersteller ist ein ehemaliger Mitarbeiter verantwortlich.
Die Webseite von Pear, einer Sammlung von Bibliotheken für PHP, ist zurzeit offline. Offenbar wurde der Server gehackt und die Installationsdatei ausgetauscht.
Für Facebook sind Algorithmen und künstliche Intelligenz die Standardlösung für viele Probleme. Nun soll ein Institut an der TU München ethische Fragestellungen dazu erforschen.
Let's Encrypt wird in Kürze die Domain-Validierungsmethode TLS-SNI-01 aufgrund von Sicherheitsbedenken nicht mehr anbieten. Für Nutzer älterer Versionen der Certbot-Software wird das zum Problem - beispielsweise für Debian-Anwender.
Ein Airbag soll den Beifahrer bei einem Unfall davor bewahren, mit dem Kopf auf das Armaturenbrett zu knallen - doch einige Hersteller haben fehlerhafte Airbags von Takata verbaut. Sie rufen daher Autos zurück.
Lobbyeinfluss, Endlosdebatten und Blockaden: Die EU hat in den vergangenen Jahren in der Netzpolitik nur wenige gute Ergebnisse erzielt. Nach der Europawahl im Mai gibt es noch viele Herausforderungen für einen digitalen Binnenmarkt.
Mit Alias können Besitzer smarter Lautsprecher ihrem Google Home oder Echo neue Namen geben - und so ihre Privatsphäre etwas schützen. Das Gerät kann mit einem Raspberry Pi und einem 3D-Drucker selbst gebastelt werden.
Um Seitenkanalangriffe wie Spectre besser zu verstehen und zu verhindern, will Google ein spezialisiertes LLVM-Team für Programmiersprachen und Compiler aufbauen. Weitere Entwickler sollen die Unterstützung für eine interne Plattform umsetzen.
Mit dem Recht auf Auskunft sollen die Nutzer mehr Kontrolle über die gespeicherten Daten bekommen. Doch die sozialen Medien machten es den Nutzern trotz der DSGVO nicht so einfach, kritisieren Verbraucherschützer.
Über eine Sicherheitslücke und Phishing sollen Hacker an unveröffentlichte Dokumente der US-Börsenaufsicht gelangt sein. Händler sollen mit den Insiderinformationen über vier Millionen US-Dollar verdient haben. Gegen die Hacker wurde nun Anklage erhoben.
Zur G20-Fahndung nutzt Hamburgs Polizei eine Software, die Gesichter von Hunderttausenden speichert. Schluss damit, sagt der Datenschutzbeauftragte - und wird ignoriert.
Um seine Häuser nicht verpfänden zu müssen, legte ein kanadischer Unternehmer Dokumente von 1995 als Beweisstücke vor. Allerdings waren diese in Calibri und Cambria geschrieben - Schriftarten, die erst 2007 verbreitet wurden. Über diesen Fehler konnten bereits andere Fälscher entlarvt werden.
In weniger als einem Jahr wird Microsoft den erweiterten Support von Windows 7 und die Server-Varianten des Systems einstellen. Nutzer der Systeme sollten sich langsam auf einen Ersatz vorbereiten. Sicherheitsupdates wird es bald nicht mehr geben.
Update Nach der krachenden Niederlage von Premierministerin May im Unterhaus ist völlig offen, ob, wann und wie Großbritannien die EU verlässt. Die IT-Wirtschaft warnt vor einem ungeregelten Brexit Ende März. Die EU-Kommission will dennoch keinen Notfall-Beschluss herbeiführen.
Bergbaumaschinen, Kräne und andere Industriegeräte lassen sich fernsteuern oder durch einen DoS-Angriff unbenutzbar machen. Das ist laut einer Studie nicht nur gefährlich, sondern auch vergleichsweise einfach.
Ein bösartiger Server kann Dateien austauschen, die mittels SCP über SSH heruntergeladen werden - im schlimmsten Fall Schadcode. Insgesamt fünf Sicherheitslücken klaffen in den aktuellen Versionen von OpenSSH, Putty und WinSCP.
Sicherheitslücken wie Spectre, Rowhammer und Heist lassen sich kaum vollständig beheben, ohne gravierende Performance-Einbußen zu akzeptieren. Daher bleiben sie ungefixt. Trotzdem werden sie bisher kaum ausgenutzt.
Bislang hat sich der Berliner Senat gegen eine umfangreiche Ausstattung von Laternen mit Ladepunkten von Ubitricity gesperrt. Nun soll ein Pilotprojekt in zwei Bezirken für das Laden von Elektroautos getestet werden.
Das freie Framework für Penetrationstests Metasploit ist in Version 5.0 erschienen. Die erste Hauptversion des Security-Werkzeugs seit acht Jahren verbessert den Zugriff auf Interna und die Sprachunterstützung.
Die Telekom und Politiker mehrerer Parteien wollen Hacker als Folge der illegalen Veröffentlichung der Daten von Prominenten und Politikern strenger bestrafen. Bundesjustizministerin Barley bringt nach dem Politiker-Hack eine Musterfeststellungsklage gegen Twitter und Facebook ins Gespräch.
Keine Ausweitung der Videoüberwachung, Datenschutz als Thema im Schulunterricht: Das sind erste Forderungen des neuen Bundesdatenschutzbeauftragten Ulrich Kelber. Außerdem fordert er das endgültige Aus der Vorratsdatenspeicherung - er hält sie für grundgesetzwidrig.
Er ließ sich bei einem Hack erwischen, vermischte seine Pseudonyme und redete zu viel - Johannes S. hinterließ viele Spuren. Trotzdem brauchte die Polizei offenbar einen Hinweisgeber, um ihn als mutmaßlichen Täter im Politiker-Hack zu überführen.
Ein polizeibekanntes Skriptkiddie hat offenbar jahrelang unbemerkt Politiker und Prominente ausspähen können und deren Daten veröffentlicht. Welche Konsequenzen sollten für die Sicherheit von Daten aus dem Datenleak gezogen werden?
Die Bundesnetzagentur hat im vergangenen Jahr den Verkauf und Vertrieb von mehr als 10 Millionen Produkten verboten. Dazu gehören verschiedene Drahtlosgeräte wie Bluetooth-Lautsprecher, Smartwatches, Kopfhörer, Mobiltelefone und auch Drohnen.
Ob eine Person eher mit rechten oder mit linken Parteien sympathisiert - diese Information kann bei der Österreichischen Post gekauft werden. Datenschützer halten das für rechtswidrig.
Mit einer bösartigen E-Mail lässt sich der Exchange Server von Microsoft komplett übernehmen, Windows-Systeme können ebenso über ein DHCP-Paket angegriffen und übernommen werden. Diese und weitere Lücken hat Microsoft mit aktuellen Updates geschlossen.
Nach der Aufklärung des Politiker-Hacks will die Bundesregierung ähnliche Vorfälle künftig besser verhindern. Dazu soll eine bessere Aufklärung der Verbraucher vor den Gefahren im Netz gehören. Und ein "IT-Sicherheitskennzeichen".
Mit einem einfachen Skype-Anruf lassen sich trotz PIN-Sperre Fotos, Kontakte und mehr auf einem Android-Smartphone einsehen. Ein Update wurde veröffentlicht, steht aber noch nicht für alle Geräte zur Verfügung.
Das Google-Angebot Recaptcha lässt sich mit einer Speech-to-Text-Engine überlisten, wie Forscher herausgefunden haben. Mit der Sprachanalyse von Google selbst soll dies in 90 Prozent der Fälle klappen.
Netflix setzt sein Geoblocking gegen Freifunk-Nutzer ein, weil der Betreiber ein VPN nutzt. Unter anderen unterliegt die lokale Flüchtlingshilfe der Sperrung.