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Security: Iranische Hacker erlangen Daten von 23 deutschen Unis

Wissenschaftliche Dokumente und Dissertationen: Iranische Hacker haben Zugang zu Daten von mehreren deutschen wissenschaftlichen Instituten erhalten. Die Spur führt zum Mabna-Institut in Teheran - eine Einrichtung, die bereits öfter in den Medien auftauchte.

Artikel veröffentlicht am ,
Iranische Hacker erhalten Zugriff auf deutsche Unis.
Iranische Hacker erhalten Zugriff auf deutsche Unis. (Bild: Pixabay.com/CC0 1.0)

Iranische Hacker haben laut einem Bericht der Printausgabe des Spiegel Zugriff auf Daten von 23 deutschen Hochschulen erhalten. Demnach seien mehrere Dokumente von ihnen kopiert worden, heißt es. Darunter befanden sich auch nicht veröffentlichte Forschungsarbeiten, Dissertationen und andere wichtige Informationen. Dabei erfolgten die Angriffe bereits seit 2014. Zu den betroffenen Hochschulen gehört die Universität Göttingen, bei der dem Bericht zufolge Daten von 34 Universitätsmitarbeitern gestohlen wurden. Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf geheimdienstliche Agententätigkeit wurde eingeleitet.

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Die Ermittler haben offenbar auch die Spur zurückverfolgen können: Sie führt zum Mabna-Institut in der iranischen Hauptstadt Teheran. Dieses ist neuerdings öfters in den Medien erwähnt worden. Das US-Justizministerium beschuldigte neun dort arbeitende Angestellte, einen Hackerangriff auf US-amerikanische Universitäten durchgeführt zu haben. Zu diesem Zeitpunkt seien 8.000 Professoren betroffen gewesen, heißt es in der entsprechenden Stellungnahme.

Keine Informationen über Art des Angriffs

Der Spiegel berichtet, dass ein Verdächtiger mit iranischer Staatsbürgerschaft in Wuppertal verhört worden sei. Seine Argumentation konnte jedoch anscheinend eine Beteiligung am Hackerangriff widerlegen. Das geschah in der Zeit um Ostern 2018.

Wie der Angriff durchgeführt wurde, ist bislang nicht klar, lediglich, dass er stattgefunden hat. Gerade wissenschaftliche Institute sind eigentlich recht gut gegen Hacks abgesichert. Es könnte sein, dass die Angreifer durch Methoden wie Social Engineering an sicherheitsrelevante Informationen oder Passwörter gelangt sind - eine Methode, die noch immer funktioniert. Außerdem konnten iranische Hacker auch den als relativ sicher geltenden Instant-Messenger Telegram hacken.



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Eheran 25. Apr 2018 / Themenstart

Warum denkst du, dass man das nicht zurücknehmen würde? Von einer Fälschung zu zitieren...

Kondratieff 24. Apr 2018 / Themenstart

Wo steht das im Gegensatz zu meiner Aussage?

Pjörn 24. Apr 2018 / Themenstart

Hätte man die Unschuldsvermutung nicht zumindest kurz erwähnen können? Also wenn man...

ul mi 23. Apr 2018 / Themenstart

Und das ist auch verdammt gut so, denn sonst würden die heute noch den letzten PHP4s und...

theSens 21. Apr 2018 / Themenstart

Social Engineering wird immer die größte Lücke bleiben. Eines Tages gibt es vielleicht...

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