Zwei Landgerichte haben in Musterprozessen zugunsten der Nutzer geurteilt: Ein Minus auf der Prepaid-Karte muss nicht ausgeglichen werden. Klauseln der Mobilfunkbetreiber sind unwirksam.
Die Sicherheitsbehörden haben das laut Experten Unmögliche weiterhin nicht erreicht: einen Staatstrojaner zu programmieren, der keine illegalen Funktionen wie Bildschirmfotos oder das Hinterlegen von gefälschtem belastendem Material beherrscht.
Youtube müsse die Kapazitäten seiner Server anpassen, um Probleme beim Abspielen seiner Videos zu lösen, so ein Sprecher der Telekom. "Die Telekom drosselt die Übertragung von Youtube nicht", sagte er.
Google will den Wettbewerbskontrolleuren der EU offenbar nachgeben. Den Konkurrenten geht das nicht weit genug. Sie fühlen sich bei Suchergebnissen benachteiligt.
Neben dem Aus für die kostenfreie E-Mail bringe De-Mail "unqualifizierte elektrische Makulatur statt qualifizierter elektronischer Signatur", sagen die Hacker vom CCC.
Angeblich aus Protest gegen die Bestandsdatenauskunft haben Unbekannte eine Plattform der FDP gehackt und sich Zugang zu Passwörtern und anderen persönlichen Daten verschafft - auch von Parteiprominenz. Von der Partei oder den Betreibern des Portals gibt es bislang keine Stellungnahme.
Wegen seiner umfassenden Kameraüberwachung in den Apple-Shops, die Beschäftigte und Kunden betrifft, hat Apple den Negativpreis Big Brother Award 2013 erhalten.
Das Karrierenetzwerk LinkedIn will Inhalte bieten und gibt darum viel Geld für den Newsreader Pulse von Alphonso Labs aus. Die Software erhielt einst Lob von Steve Jobs.
Im Tarifstreit zwischen der Gema und den Betreibern von Gaststätten gibt es einen ersten Vorschlag zur Schlichtung. Zum Inhalt des möglichen Kompromisses schweigen sich beide Parteien aber noch aus.
Was passiert mit meinen Daten nach meinem Tod? Dies können Google-Nutzer ab sofort selbst entscheiden und festlegen, was Google mit den dort gespeicherten Daten im Fall des eigenen Todes tun soll.
Das Bundespatentgericht hat ein UMTS-Patent des Smartphone-Herstellers Samsung für ungültig erklärt. Samsung hatte es gegen Apple in einem Prozess von dem Landgericht Mannheim und in den USA vorgebracht.
Kaspersky Lab hat einen Cyberspionage-Feldzug enttarnt. Eine möglicherweise aus China stammende Gruppe hat in den vergangenen Jahren vor allem Onlinespieler angegriffen. Es gab aber auch Angriffe auf Onlinespielepublisher. Die Winnti genannte Gruppe ist weiter aktiv.
Der unkommentierte NSDAP-Reichsadler in seinem Twitter-Profil sei nur eine Dokumentation gewesen, um Hinweise zum Umgang mit solchen Auswüchsen zu erhalten, erklärt der Vizechef der Jungen Piraten Nordrhein-Westfalen.
Wegen Lizenzproblemen erwägen die Kernel-Entwickler, den Floating-Point-Code für ARM-CPUs aus dem Linux-Kernel zu entfernen. Das würde die Leistungsfähigkeit des Linux-Kernels deutlich senken. Linus Torvalds ist dagegen.
Dropbox erweitert sein Angebot für Unternehmen und macht aus "Dropbox for Team" nun "Dropbox for Business". Mitarbeiter von Unternehmen sollen Dropbox damit direkt mit ihrem Unternehmenslogin nutzen können.
Wenn sich der Urheber eines geistigen Werks wie eines Buches nicht mehr ermitteln lässt, darf es bald durch öffentliche Einrichtungen kostenlos zugänglich gemacht werden. Das sieht ein nun beschlossener Gesetzesentwurf vor, der auch Zweitveröffentlichungen von wissenschaftlichen Arbeiten erlaubt.
Der stellvertretende Landesvorsitzende der Jungen Piraten Nordrhein-Westfalen zeigt in seinem Twitter-Profil den NSDAP-Reichsadler mit dem Piratenlogo. Es gibt nach Recherchen von Popcornpiraten weitere Beispiele für rechte Gesinnung bei der Jugendorganisation.
Durch DE-CIX Apollon soll der DE-CIX in Frankfurt zur Interconnection-Plattform werden. Dies soll Service Providern direkte Verschaltungen mit anderen ermöglichen.
Drei junge Briten haben zugegeben, als Mitglieder des Kollektivs Lulzsec Distributed-Denial-of-Service-Attacken und Computereinbrüche auf Unternehmen und Behörden durchgeführt zu haben, darunter Sony, Nintendo und 20th Century Fox sowie die CIA.
Mozilla will seinen Login-Dienst Persona zu einem Passwortkiller machen und hat ihn dazu um Identity Bridging erweitert. Nutzer sollen sich dadurch allein mit ihrer E-Mail-Adresse und ohne neues Passwort bei Websites anmelden können.
Die Opentechschool lädt Ende April in Berlin zum Eltern-Kind-Hacken ein. Kids und ihre Eltern können das Hacken von Soft- und Hardware lernen. Mentoren dafür werden noch gesucht.
Update Vectoring mit 100 MBit/s über das Kupferkabel kann kommen. Die Bundesnetzagentur hat laut VATM eine Regelung vorbereitet, die sowohl für Telekom als auch Wettbewerber den Einsatz ermöglicht.
Nun also doch: Der neue Eigentümer der VZ-Netzwerke, Vert Capital, kündigt das Ende für SchülerVZ an. Am 30. April 2013 soll die Plattform abgeschaltet werden.
Eine alte Frau, die zur Tatzeit weder Router noch Computer besessen hat, muss nicht für eine Urheberrechtsverletzung zahlen, die angeblich unter ihrer IP-Adresse begangen worden ist.
Am 14. April 2013 wird es in vielen Städten Demonstrationen gegen das Gesetz zur Bestandsdatenauskunft geben. Dieses Überwachungsgesetz soll im Bundesrat gestoppt werden.
Hacker versuchen, mit Malware fremde Rechner zur Erzeugung von Bitcoins zu missbrauchen. Die Schadsoftware wird bislang über Skype verbreitet. Sehr subtil gehen die Hacker dabei aber nicht vor.
Amazon sieht seine Cloud-Sparte AWS als bald genauso wichtig wie seinen gesamten Onlinehandel. "Aktuell fügen wir jeden Tag mehr Kapazität hinzu, als wir im Jahr 2003 insgesamt hatten", sagte ein Sprecher.
TV-Kabelfernsehnutzer sollten die Zusatzverträge für bisher verschlüsselte SD-Programme bei Kabel Deutschland loswerden, raten Verbraucherschützer und bieten dafür Hilfe an.
Google will laut einem unbestätigten Bericht die Kurznachrichtenanwendung Whatsapp kaufen. Das Unternehmen soll einen Jahresumsatz von 100 Millionen US-Dollar haben.
Der Patentverwalter Lodsys macht seine Patente jetzt auch bei Herstellern mobiler Spiele geltend. Betroffen sind unter anderem Gameloft und das aus Südkorea stammende Gamevil.
Die britische Nationalbibliothek hat begonnen, die gesamten Onlineinhalte des Landes abzuspeichern. Darunter sind Medienwebsites, aber auch frei zugängliche Facebook-Inhalte, die für über 200 Jahre gesichert werden.
Update Ein lokaler Fernsehsender hat aus der Stadtverwaltung erfahren, dass Google Fiber in eine weitere Großstadt kommt. Eine offizielle Ankündigung gibt es noch nicht.
Die Zulassungskommission sieht das Google+-Hangout mit Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht als Rundfunk an und hält den Videochat für zulässig. Doch das gilt nicht für alle Hangouts.
Der Sicherheitsforscher Adam Caudill ist über einen offenen FTP-Server in Taiwan gestolpert, der neben diversen privaten Daten auch den Quellcode von UEFI-Firmware von American Megatrends samt dem privaten Schlüssel zum Signieren enthalten hat.
Der Bundesgerichtshof sieht es als berechtigt an, dass ein Internetprovider die Daten eines Tauschbörsennutzers herausgeben muss. Dies gilt, selbst wenn der Nutzer lediglich ein Hörbuch privat angeboten hat.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat in den vergangenen Tagen verstärkt beobachtet, dass Schadsoftware über Werbebanner auf etlichen populären deutschen Webseiten ausgeliefert wird. Nutzer sollten ihre Windows-Rechner schleunigst aktualisieren.
Der Dokumentendienst Scribd wurde Ziel eines Angriffs. Obwohl die Daten laut dem Unternehmen gesichert waren, gelang es den Angreifern trotzdem, bei einem Teil der Nutzer Passwörter zu erlangen.
Mozilla hat Firefox 21 in einer Betaversion veröffentlicht. Diese erweitert die Do-Not-Track-Einstellungen und enthält erstmals den Firefox Health Report (FHR), mit dem Mozilla mehr Daten sammeln will, um den Browser zu verbessern.
Google hat Chrome 27 einen neuen Scheduler verpasst, der das Laden der einzelnen Bestandteile von Webseiten effizienter organisiert. Im Durchschnitt sollen Webseiten so 5 Prozent schneller auf dem Bildschirm erscheinen.
Facebook will keine Telefone bauen. Trotzdem soll zumindest jedes Android-Smartphone zum Facebook Phone werden - indem sich das soziale Netzwerk mit einem alternativen Launcher selbst zur Oberfläche macht.
Die Microsoft-Gründer Paul Allen und Bill Gates haben sich vertragen. Gemeinsam posieren sie für ein Foto, das eine Szene aus dem Jahr 1981 nachstellt, zusammen mit den Originalrechnern.
Ein Autor der Frankfurter Allgemeinen Zeitung wirft der Telekom vor, mit ihren Plänen zur Drosselung im Festnetz zwischen guten hauseigenen und schlechten Daten von der Konkurrenz zu unterscheiden.