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Instant Messaging: Google soll 1 Milliarde US-Dollar für Whatsapp bieten

Google will laut einem unbestätigten Bericht die Kurznachrichtenanwendung Whatsapp kaufen. Das Unternehmen soll einen Jahresumsatz von 100 Millionen US-Dollar haben.
/ Achim Sawall
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Bild: Whatsapp

Google soll Verkaufsverhandlungen mit Whatsapp führen. Das berichtet das Blog Digital Trends(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf eine Unternehmensquelle. Die Übernahmegespräche laufen bereits seit rund fünf Wochen. Der Betreiber der Instant-Messaging-Anwendung soll einen Preis von fast 1 Milliarde US-Dollar fordern.

Unbestätigte Berichte über einen Verkauf von Whatsapp sind nicht neu. Im Dezember 2012 dementierte Whatsapp(öffnet im neuen Fenster) ein Übernahmegerücht. Dabei war Facebook als Käufer genannt worden.

Whatsapp ist einer der beliebtesten Instant-Messaging-Dienste. 10 Milliarden Nachrichten werden laut Unternehmensangaben(öffnet im neuen Fenster) vom August 2012 täglich verschickt. Im April 2012(öffnet im neuen Fenster) lag die Anzahl der täglichen Nachrichten noch bei 2 Milliarden.

Das Unternehmen Whatsapp wurde 2009 von den früheren Yahoo-Beschäftigten Brian Acton und Jan Koum gegründet.

Nach Angaben von Digital Trends macht Whatsapp einen jährlichen Umsatz von 100 Millionen US-Dollar. Das Onlinemagazin beruft sich auf namentlich nicht genannte Quellen.

Whatsapp hatte im September 2012 negative Schlagzeilen gemacht. Unter anderem konnten Nachrichten im Klartext mitgelesen werden. Außerdem soll es möglich gewesen sein, im Namen einer anderen Person Nachrichten zu senden und zu empfangen . Golem.de hat einige Alternativen zu dem Instant Messenger vorgestellt.

Eine Webanwendung benötigte die Telefonnummer, die IMEI oder die Mac-Adresse des WLAN-Moduls, um einen Account zu übernehmen. Die Mac-Adresse dient Whatsapp als vorgegebenes und unveränderbares Passwort. Der Administrator eines WLANs kann meist einsehen, welche Geräte sich angemeldet haben und über die Mac-Adresse identifiziert werden. Aber auch mit der Netzwerkanwendung Fing konnten so Passwörter erlangt werden.

Die Client-Software ist für Android, Blackberry OS, Blackberry 10, iOS, Series 40, Symbian (S60) und Windows Phone verfügbar.


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