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Scribd: Angreifer wollten nur E-Mail-Adressen und Passwörter

Der Dokumentendienst Scribd wurde Ziel eines Angriffs. Obwohl die Daten laut dem Unternehmen gesichert waren, gelang es den Angreifern trotzdem, bei einem Teil der Nutzer Passwörter zu erlangen.
/ Andreas Sebayang
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Scribd wurde Opfer eines begrenzt erfolgreichen Angriffs. (Bild: Scribd/Screenshot: Golem.de)
Scribd wurde Opfer eines begrenzt erfolgreichen Angriffs. Bild: Scribd/Screenshot: Golem.de

Anfang der Woche wurde Scribd angegriffen, wie der Dienst per Supporteintrag bekanntgab(öffnet im neuen Fenster) . Die Angreifer hatten es dabei offensichtlich auf die E-Mail-Adressen und Passwörter der Nutzer abgesehen und hatten dabei in einem vergleichsweise kleinen Rahmen Erfolg. Weniger als ein Prozent der Nutzerbasis müssen nun ihr Passwort ändern. Absolute Zahlen nennt das Unternehmen jedoch nicht.

Der Angriff hätte aber schwerwiegend sein können, wenn die richtigen Nutzer getroffen worden wären. Scribd wird über zahlreiche namhafte Webseiten zum Publizieren von Inhalten verwendet. Entsprechend wertvoll können einzelne Zugänge sein, die bei einem Massenangriff übernommen werden können.

Die Passwörter hat Scribd gehasht und gesalzen. Trotzdem geht Scribd davon aus, dass Nutzer kompromittiert wurden und hat betroffene Nutzer angeschrieben. Wie das geschehen konnte, sagt Scribd nicht. Gleichzeitig warnt die Firma davor, einfache Passwörter zu verwenden oder das Scribd-Passwort noch bei anderen Diensten wiederzuverwenden.

Die Angreifer haben übrigens weder Bezahl- oder Verkaufsdaten noch Inhalte der Nutzer angegriffen.


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