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Bild im Twitter-Profil von Alexander Schilling
Bild im Twitter-Profil von Alexander Schilling (Bild: Alexander Schilling)

Junger Pirat: "NSDAP-Reichsadler sollte Transparenz schaffen"

Bild im Twitter-Profil von Alexander Schilling
Bild im Twitter-Profil von Alexander Schilling (Bild: Alexander Schilling)

Der unkommentierte NSDAP-Reichsadler in seinem Twitter-Profil sei nur eine Dokumentation gewesen, um Hinweise zum Umgang mit solchen Auswüchsen zu erhalten, erklärt der Vizechef der Jungen Piraten Nordrhein-Westfalen.

Zwei der Funktionäre der Jungen Piraten haben sich mit Stellungnahmen an Golem.de gewandt, in denen sie betonen, keine rechte Gesinnung zu haben. Alexander Schilling, der stellvertretende Landesvorsitzende der Jungen Piraten Nordrhein-Westfalen, hatte in seinem Twitter-Profil ein Bild des Reichsadlers der NSDAP mit dem Piratenlogo abgebildet. Paul Meyer-Dunker, Vizechef des Bundesvorstandes der Jungen Piraten, gehört nach eigenen Aussagen der Studentenverbindung Verein Deutscher Studenten Berlin und Charlottenburg an. Eberhard Hamer, der für die rechte Zeitung Junge Freiheit schreibt, hat 2011 vor dieser Verbindung gesprochen.

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Er sei angewidert, dass er nun "mit Faschisten auf eine Ebene" gestellt werde, erklärte Schilling. Den Bildschirminhalt mit dem NSDAP-Reichsadler habe er nur fotografisch dokumentiert, "um sich bei Twitter Hinweise zum Umgang mit solchen Missetaten" zu holen, da ihm "Transparenz und Aufklärung sehr wichtig" sei.

Es sei ein Fehler gewesen, das Bild "unkommentiert" zu veröffentlichen. Er distanziere sich "von rechtem, faschistischem, autoritärem und menschenverachtendem Gedankengut."

Meyer-Dunker erklärte Golem.de, es stimme, dass er in der Studentenverbindung Verein Deutscher Studenten Berlin und Charlottenburg sei. "Auch war Hamer als Referent bei uns, wofür es allerdings im Anschluss von vielen Bundesbrüdern und mir auf unserem Convent, der Mitgliederversammlung, harsche Kritik an unserem damaligen Vorsitzenden gab." Der Männerbund Verein Deutscher Studenten Berlin und Charlottenburg sei auch offen für ausländische Studenten, wenn sie ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland hätten. "Ich möchte auch klarstellen, dass ich mich als antifaschistisch sehe, seit Jahren regelmäßig gegen Nazis auf die Straße gehe und auch ansonsten mit dem widerlichen, menschenverachtenden rechten Gedankengut nichts anfangen kann", sagte Meyer-Dunker.


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Thaodan 06. Mai 2013

Es gab genauso Opfer, damit war nicht die Ausmase gemeint sondern das es sie gab...

ThadMiller 18. Apr 2013

Alle Mitte-Links... also alle jenseits der Kanacken,- Kopftuchschlampenschreier? Also die...

fratze123 15. Apr 2013

meinung != fakt

azeu 12. Apr 2013

der Verfassungsschutz der auf dem rechten Auge blind ist? :) Früher hatte ich immer...

lear 12. Apr 2013

Kurz: Die optische Assoziation ist naheliegend, aber nichtssagend. Grundsätzlich basieren...



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