Abo
  • Services:

Sony, Nintendo, CIA: Lulzsec-Cracker gestehen Cyberangriffe

Drei junge Briten haben zugegeben, als Mitglieder des Kollektivs Lulzsec Distributed-Denial-of-Service-Attacken und Computereinbrüche auf Unternehmen und Behörden durchgeführt zu haben, darunter Sony, Nintendo und 20th Century Fox sowie die CIA.

Artikel veröffentlicht am ,
Ausgelult: Urteil gegen vier Lulzsec-Mitglieder soll im Mai fallen.
Ausgelult: Urteil gegen vier Lulzsec-Mitglieder soll im Mai fallen. (Bild: Web Ninjas)

Drei mutmaßliche Angehörige des Kollektivs Lulzsec haben sich vor einem britischen Gericht dazu bekannt, bei Cyberattacken gegen verschiedene Unternehmen und Regierungsstellen mitgemacht zu haben. Das Urteil soll im Mai gefällt werden.

Stellenmarkt
  1. SHW Automotive GmbH, Aalen, Bad Schussenried
  2. Frey & Lau GmbH, Henstedt-Ulzburg

Bei den drei Angeklagten handelt es sich um einen 26-jährigen, einen 20-jährigen und einen 18-jährigen Briten. Sie stehen vor dem Crown Court im Londoner Stadtteil Southwark unter Anklage. Ihnen werde vorgeworfen, zwischen Februar und September 2011 in fremde Rechnernetze eingebrochen zu sein, berichtet die britische Tageszeitung The Guardian.

Als Mädchen ausgegeben

Der Älteste der Drei, der unter dem Decknamen Kayla agierte, gab zu, dass er Einbrüche in mehrere Computersysteme angezettelt habe, darunter die der Unternehmen Sony, Nintendo und 20th Century Fox sowie die der Polizei des US-Bundesstaates Arizona. Er hatte im Netz die Identität von Kayla, einem 16-jährigen Mädchen, angenommen.

Der 20-Jährige, der als Topiary auftrat, und der 18-Jährige, der sich Tflow nannte, beteiligten sich nach eigenen Angaben an mehreren Distributed-Denial-of-Service-Attacken unter anderem gegen den US-Geheimdienst CIA und die britische Strafverfolgungsbehörde Serious Organised Crime Agency (SOCA). Außerdem gestanden sie, in die Computer von Sony, 20th Century Fox und News International sowie des staatlichen britischen Gesundheitssystems National Health Service (NHS) eingebrochen zu sein. Tflow war zum Zeitpunkt der Angriffe noch minderjährig - er ist erst Anfang dieses Jahres 18 geworden.

Verraten vom Chef?

Laut der Anklage ist Kayla ein erfahrener Hacker. Die anderen hätten sich deshalb an ihn gewandt. Die Drei sollen 2012 von dem mutmaßlichen Lulzsec-Anführer Sabu an die US-Bundespolizei FBI verraten worden sein. Sabu war 2011 vom FBI festgenommen und zur Mitarbeit überredet worden.

Das Urteil gegen die Drei sowie ein weiteres Lulzsec-Mitglied, das bereits im vergangenen Jahr eine Beteiligung an den verschiedenen Angriffen gestanden hat, soll am 14. Mai verkündet werden.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 569€ (Bestpreis!)
  2. 64,90€ für Prime-Mitglieder (Vergleichspreis 72,88€)
  3. (u. a. LG OLED65W8PLA für 4.444€ statt 4.995€ im Vergleich)
  4. (u. a. Razer DeathAdder Elite Destiny 2 Edition für 29€ statt 65,99€ im Vergleich und Razer...

azeu 10. Apr 2013

das Argument hört man oft. Die Frage ist nur, inwieweit das zutrifft. Natürlich kann man...

divStar 10. Apr 2013

Nur weil ich ein T-Shirt von Gruppe "Sowieso" trage, heißt es nicht, dass ich auch ein...

Nephtys 10. Apr 2013

Nicht der größere Angriff. Zu dem "kleineren" (nur ne Millionen Nummern oder so) haben...


Folgen Sie uns
       


Monster Hunter World vs Generations Ultimate Gameplay

Gameplay von den Spielen Monster Hunter World und Monster Hunter Generations Ultimate, das im Splittscreen verglichen wird.

Monster Hunter World vs Generations Ultimate Gameplay Video aufrufen
Pixel 3 XL im Test: Algorithmen können nicht alles
Pixel 3 XL im Test
Algorithmen können nicht alles

Google setzt beim Pixel 3 XL alles auf die Kamera, die dank neuer Algorithmen nicht nur automatisch blinzlerfreie Bilder ermitteln, sondern auch einen besonders scharfen Digitalzoom haben soll. Im Test haben wir allerdings festgestellt, dass auch die beste Software keine Dual- oder Dreifachkamera ersetzen kann.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Dragonfly Google schweigt zu China-Plänen
  2. Nach Milliardenstrafe Google will Android-Verträge offenbar anpassen
  3. Google Android Studio 3.2 unterstützt Android 9 und App Bundles

Galaxy A9 im Hands on: Samsung bietet vier
Galaxy A9 im Hands on
Samsung bietet vier

Samsung erhöht die Anzahl der Kameras bei seinen Smartphones weiter: Das Galaxy A9 hat derer vier, zudem ist auch die restliche Ausstattung nicht schlecht. Aus verkaufspsychologischer Sicht könnte die Einstufung in die A-Mittelklasse bei einem Preis von 600 Euro ein Problem sein.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Auftragsfertiger Samsung startet 7LPP-Herstellung mit EUV
  2. Galaxy A9 Samsung stellt Smartphone mit vier Hauptkameras vor
  3. Galaxy J4+ und J6+ Samsung stellt neue Smartphones im Einsteigerbereich vor

Neuer Kindle Paperwhite im Hands On: Amazons wasserdichter E-Book-Reader mit planem Display
Neuer Kindle Paperwhite im Hands On
Amazons wasserdichter E-Book-Reader mit planem Display

Amazon bringt einen neuen Kindle Paperwhite auf den Markt und verbessert viel. Der E-Book-Reader steckt in einem wasserdichten Gehäuse, hat eine plane Displayseite, mehr Speicher und wir können damit Audible-Hörbücher hören. Noch nie gab es so viel Kindle-Leistung für so wenig Geld.
Ein Hands on von Ingo Pakalski


      •  /