Abo
  • Services:

Nationalbibliothek: British Library beginnt, das Internet abzuspeichern

Die britische Nationalbibliothek hat begonnen, die gesamten Onlineinhalte des Landes abzuspeichern. Darunter sind Medienwebsites, aber auch frei zugängliche Facebook-Inhalte, die für über 200 Jahre gesichert werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Blick auf die Speicherserver des Projekts
Blick auf die Speicherserver des Projekts (Bild: British Library)

Die Nationalbibliothek British Library will die gesamten digitalen Online-Inhalte der Nation speichern. Laut einer Ankündigung der Bibliothek ist eine Bestimmung für die Speicherung seit dem 6. April 2013 in Kraft getreten. Beteiligt sind zudem die National Library Scotland, die National Library Wales, die Bodleian Libraries, die Cambridge University Library und die Trinity College Library Dublin.

Stellenmarkt
  1. EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe
  2. Next Level Integration GmbH, Leipzig, Köln, Rostock

Gespeichert werden "100 TByte pro Jahr", sagte Lucie Burgess, Head of Content Strategie der British Library. Alle Inhalte, auch kostenpflichtige Magazine und Zeitungen, sollen "absolut frei verfügbar" sein. Die Informationen sollen "unseren Ur-Ur-Enkeln zur Verfügung stehen, damit sie verstehen, wie wir gelebt, gearbeitet und gefühlt" haben. "Wir haben heute begonnen, das digitale Universum einzufangen", so ein Sprecher während eines Empfangs zum Start der Massenspeicherung.

Zugriff auf die Daten gibt es nur über die Lesesäle in den beteiligten Bibliotheken. Die Daten sollen für die nächsten 200 Jahre und mehr gespeichert werden. Wissenschaftler können ab Ende des Jahres 2013 erstmals auf die bis dahin aufbereiteten Daten zugreifen.

Durch eine Studie, die die British Library in Auftrag gegeben hat, wurden die Top-100-Websites ausgewählt, deren Daten für die Forschung gesichert werden. Dazu zählen die sozialen Netzwerke Facebook und Twitter, die Reiseerfahrungsseite Tripadvisor und die britische Immobilienplattform Rightmove.

Insgesamt werden 4,8 Millionen Websites abgespeichert, darunter Magazine, wissenschaftliche Zeitschriften, alternative Literatur, Nachrichten und auch E-Books.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (heute u. a. Asus ROG Maximus X Code Mainboard 319€, Xiaomi Pocophone F1 64GB Handy 319€)
  2. 89,90€ statt 122,90€
  3. 0,00€

albatros40 10. Apr 2013

Wer ist wohl der Storage Provider? Da dürfte ein Verkäufer einen ziemlich grossen Bonus...

Andre S 09. Apr 2013

Ich denke es soll darstellen wie wir gelebt und gefühlt haben. Dann darf mann den pr0n...

habichauch 08. Apr 2013

Entschuldigung, aber jetzt muss ich auch mal bashen! Win8? Nee, is klar... lol Aber...

Chatlog 08. Apr 2013

Die wenigsten meiner Kunden machen nur eine Kopie des Backups. Der Regelfall ist...

Himmerlarschund... 08. Apr 2013

"Die Vergangenheit ist in Ihrem Land leider nicht verfügbar. Das tut uns Leid :-/"


Folgen Sie uns
       


Hallo Magenta - Präsentation auf der Ifa 2018

Auf der Ifa 2018 hat die Deutsche Telekom ihren eigenen smarten Assistenten gezeigt. Er läuft auf einem ebenfalls selbst entwickelten smarten Lautsprecher und soll zunächst trainiert werden. Telekom-Kunden können an einem Test teilnehmen und erhalten dafür den Lautsprecher kostenlos.

Hallo Magenta - Präsentation auf der Ifa 2018 Video aufrufen
Elektroroller-Verleih Coup: Zum Laden in den Keller gehen
Elektroroller-Verleih Coup
Zum Laden in den Keller gehen

Wie hält man eine Flotte mit 1.000 elektrischen Rollern am Laufen? Die Bosch-Tochter Coup hat in Berlin einen Blick hinter die Kulissen der Sharing-Wirtschaft gewährt.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Neue Technik Bosch verkündet Durchbruch für saubereren Diesel
  2. Halbleiterwerk Bosch beginnt Bau neuer 300-mm-Fab in Dresden
  3. Zu hohe Investionen Bosch baut keine eigenen Batteriezellen

Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


    Retrogaming: Maximal unnötige Minis
    Retrogaming
    Maximal unnötige Minis

    Nanu, die haben wir doch schon mal weggeschmissen - und jetzt sollen wir 100 Euro dafür ausgeben? Mit Minikonsolen fahren Anbieter wie Sony und Nintendo vermutlich hohe Gewinne ein, dabei gäbe es eine für alle bessere Alternative: Software statt Hardware.
    Ein IMHO von Peter Steinlechner

    1. Streaming Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime
    2. Sicherheit Ein Lob für Twitter und Github
    3. Linux Mit Ignoranz gegen die GPL

      •  /