Abo
  • Services:
Anzeige
Werbung für den E-Post-Brief
Werbung für den E-Post-Brief (Bild: Deutsche Post)

Wegen Postident: Deutsche Post gibt De-Mail auf

Werbung für den E-Post-Brief
Werbung für den E-Post-Brief (Bild: Deutsche Post)

Nach einem Streit mit Datenschützern zieht sich die Post aus der konkurrierenden De-Mail zurück. Postident wollte zu viele Daten.

Die Deutsche Post wird kein Anbieter der De-Mail, weil die Verwendung des Postident-Verfahrens von Datenschützern untersagt wurde. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung unter Berufung auf Ralph Wiegand, Vorstand vom E-Postbrief bei dem Logistikkonzern. Nach einem Jahr Vorarbeiten verweigerte der Datenschutzbeauftragte das Zertifikat, weil bei Postident nach der Personalausweisnummer und der ausstellenden Behörde gefragt wird, was das De-Mail-Gesetz aber nicht fordert.

Anzeige

Mit der De-Mail-Adresse sind rechtsverbindliche elektronische Nachrichten, ein Identifizierungsdienst und eine gesicherte Onlinedokumentenablage möglich. Das konkurrierende rechtsverbindliche Produkt der Post ist der E-Postbrief.

"Wir werden das Zertifizierungsverfahren für De-Mail vorerst nicht weiterverfolgen. Solange der Gesetzgeber an den Bestimmungen für das Identifizierungsverfahren festhält, hat das keinen Sinn", sagte Wiegand der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Das Postident-Verfahren habe sich seit 17 Jahren bewährt. Daran gebe es keine Änderungen, "nur um einem unglücklich formulierten Gesetz zu genügen", so Wiegand.

Für den E-Postbrief seien rund eine Million Nutzer registriert. 95 Prozent der Sendungen drucke die Post aber im Kundenauftrag aus und sende sie per Brief zu. In diesem Jahr wolle die Post rund 100 Millionen Euro Umsatz in dem Bereich erwirtschaften, berichtet die Zeitung. De-Mails kosten je nach Datengröße zwischen 33 und 49 Cent. Teurer ist der E-Postbrief mit 55 Cent.

Auf der Cebit hatte die Post einen erweiterten E-Post-Brief vorgestellt, der End-to-End-Verschlüsselung leisten soll. Der E-Post-Brief für Berufsgeheimnisträger soll Ärzten, Anwälten, Sozialarbeitern oder Beamten die Möglichkeit geben, elektronische Kommunikationsmittel geschäftlich zu nutzen, ohne dabei gegen ihre Verschwiegenheitspflicht nach Paragraf 203 des Strafgesetzbuchs (StGB) zu verstoßen.

Geplant sei auch eine Scan-Funktion, die Rechnungen erkenne und die Zahlung mit einem Mausklick ermögliche, ohne dass Daten wie die Kontonummern und Namen im Onlinebanking eingegeben werden müssten, sagte Wiegand der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.


eye home zur Startseite
mariob 15. Apr 2013

Dennoch bleibt ein gewisser Schutz, beim Online-Shopping wird schließlich auch relativ...

urlauber 15. Apr 2013

"Das ist im Prinzip wie eMail, nur komplizierter und es kostet Geld" :)

abnormi 15. Apr 2013

Ich suche nach einem Verfahren, bei dem der Empfänger (zum Beispiel ein Arzt oder...

Keridalspidialose 14. Apr 2013

Aber recht so. Die Deutsche Post und ihre Tochterfirmen sind die größten deutschen...

Cyberlion 14. Apr 2013

Bei S/MIME gibt es verschiedene Sicherheitsstufen für Zertifikate. Class1 ermöglicht die...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. TADANO FAUN GmbH, Lauf an der Pegnitz / bei Nürnberg
  2. WKM GmbH, München
  3. Deutsche Telekom AG, Darmstadt
  4. FILIADATA GmbH, Karlsruhe


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. (u. a. The Revenant 7,97€, James Bond Spectre 7,97€, Der Marsianer 7,97€)
  3. (u. a. The Revenant, Batman v Superman, James Bond Spectre, Legend of Tarzan)

Folgen Sie uns
       


  1. Heiko Maas

    "Kein Wunder, dass Facebook seine Vorgaben geheim hält"

  2. Virtual Reality

    Oculus Rift unterstützt offiziell Roomscale-VR

  3. FTP-Client

    Filezilla bekommt ein Master Password

  4. Künstliche Intelligenz

    Apple arbeitet offenbar an eigenem AI-Prozessor

  5. Die Woche im Video

    Verbogen, abgehoben und tiefergelegt

  6. ZTE

    Chinas großes 5G-Testprojekt läuft weiter

  7. Ubisoft

    Far Cry 5 bietet Kampf gegen Sekte in und über Montana

  8. Rockstar Games

    Waffenschiebereien in GTA 5

  9. Browser-Games

    Unreal Engine 4.16 unterstützt Wasm und WebGL 2.0

  10. Hasskommentare

    Bundesrat fordert zahlreiche Änderungen an Maas-Gesetz



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
XPS 13 (9365) im Test: Dells Convertible zeigt alte Stärken und neue Schwächen
XPS 13 (9365) im Test
Dells Convertible zeigt alte Stärken und neue Schwächen
  1. Prozessor Intel wird Thunderbolt 3 in CPUs integrieren
  2. Schnittstelle Intel pflegt endlich Linux-Treiber für Thunderbolt
  3. Atom C2000 & Kaby Lake Updates beheben Defekt respektive fehlendes HDCP 2.2

Calliope Mini im Test: Neuland lernt programmieren
Calliope Mini im Test
Neuland lernt programmieren
  1. Arduino Cinque RISC-V-Prozessor und ESP32 auf einem Board vereint
  2. MKRFOX1200 Neues Arduino-Board erscheint mit kostenlosem Datentarif
  3. Creoqode 2048 Tragbare Spielekonsole zum Basteln erhältlich

Tado im Langzeittest: Am Ende der Heizperiode
Tado im Langzeittest
Am Ende der Heizperiode
  1. Speedport Smart Telekom bringt Smart-Home-Funktionen auf den Speedport
  2. Tapdo Das Smart Home mit Fingerabdrücken steuern
  3. Mehr Möbel als Gadget Eine Holzfernbedienung für das Smart Home

  1. Parkplätze? An die denkt wohl keiner...

    Techn | 01:27

  2. 1Password Fake-News ?

    MarioWario | 01:19

  3. Re: Mal ne dumme Gegenfrage:

    GenXRoad | 01:10

  4. Re: Dann soll man doch bitte o2 free abschaffen

    My1 | 01:07

  5. Re: Anbindung an Passwortmanager

    GenXRoad | 01:07


  1. 12:54

  2. 12:41

  3. 11:44

  4. 11:10

  5. 09:01

  6. 17:40

  7. 16:40

  8. 16:29


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel