AMI: Sourcecode von UEFI-Firmware samt privatem Schlüssel im Netz

Der Sicherheitsforscher Adam Caudill ist über einen offenen FTP-Server in Taiwan gestolpert, der neben diversen privaten Daten auch den Quellcode von UEFI-Firmware von American Megatrends samt dem privaten Schlüssel zum Signieren enthalten hat.

Artikel veröffentlicht am ,
UEFI-Sourcecode von AMI im Netz
UEFI-Sourcecode von AMI im Netz (Bild: Adam Caudill)

Unter der Überschrift "Security Done Wrong" berichtet der Sicherheitsforscher Adam Caudill über einen Zufallsfund im Netz: Es handelt sich um einen offenen FTP-Server in Taiwan, auf dem er in einem 'Ivy Bridge' benannten Archiv verschiedene Versionen einer AMI-Firmware fand, zusammen mit dem privaten Schlüssel zum Signieren dieser Firmware.

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Mit Hilfe des Firmware-Quellcodes und des privaten Schlüssels sei es für Dritte recht einfach, UEFI-Updates mit Schadroutinen zu erstellen, die sich auf Systemen mit der Originalfirmware korrekt installieren ließen. Da Nutzer eher selten UEFI-Firmware aktualisierten, so Caudill, sei damit zu rechnen, dass die Sicherheitslücke längere Zeit offen bleibe. Entdecken lasse sich solche Schadsoftware kaum.

Der Firmware-Code sei zudem recht aktuell, im Kopf tauche ein Copyright-Hinweis aus dem Jahr 2012 auf. Caudill geht davon aus, dass der Code aus dem Februar stammt.

Caudill hat den Hersteller und den Betreiber des FTP-Servers informiert. Den Namen des Herstellers und die Adresse des FTP-Servers will er nicht nennen.

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Thaodan 08. Apr 2013

Genau das Ding tut mehr als es soll, wenn man mehr will von Haus aus kann man auch ein...

eGeist 08. Apr 2013

Natürlich liest man hier und dort "gefährliches" Halbwissen, aber hättest DU wenigstens...

SaSi 07. Apr 2013

selbstschutz lass ich gelten... user schützen: sorry, geht kompetenter! wenn man schon...

Casandro 07. Apr 2013

Naja, die Idee hinter "Secure" Boot ist, dass niemand das UEFI verändern kann, und dass...



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