Abo
  • Services:

Facebook Home: Facebook bringt Launcher für Android-Smartphones

Facebook will keine Telefone bauen. Trotzdem soll zumindest jedes Android-Smartphone zum Facebook Phone werden - indem sich das soziale Netzwerk mit einem alternativen Launcher selbst zur Oberfläche macht.

Artikel veröffentlicht am , /
Facebook Home
Facebook Home (Bild: Facebook)

"Wir bauen keine Smartphones und entwickeln kein Betriebssystem", sagte Facebook-Chef Mark Zuckerberg bei der Vorstellung von Facebook Home. Stattdessen nutzt das soziale Netzwerk Android und bietet dafür einen alternativen Launcher an. Android-Nutzer können seit langem aus einer Fülle alternativer Launcher wählen, die ganz regulär in Googles Play Store angeboten werden.

  • Apps wie Instagram sind in Facebook Home integriert. (Screenshots: Golem.de)
  • Facebook Home wird es im Play Store geben.
  • Der Nutzer hat die Wahl, Facebook Home als Standard-Launcher auszuwählen.
  • Facebook Home für Tablets soll in etwa sieben Monaten erscheinen.
  • Facebook Home
  • HTC First - Android-Smartphone mit vorinstalliertem Facebook Home
  • HTC First - Android-Smartphone mit vorinstalliertem Facebook Home
  • Auf dem Homescreen ist am unteren Rand das Profilbild des Nutzers zu sehen.
  • Der Facebook-Chat ist jederzeit erreichbar.
  • Mit einer Wischgeste nach oben öffnet sich die App-Übersicht.
  • Innerhalb von Facebook Home gibt es auch eine herkömmliche App-Übersicht.
  • Der Facebook-Messenger wurde erweitert und ist in Facebook Home integriert.
Der Nutzer hat die Wahl, Facebook Home als Standard-Launcher auszuwählen.
Stellenmarkt
  1. news aktuell GmbH, Hamburg
  2. E. M. Group Holding AG, München, Wertingen bei Augsburg

Bei Facebook Home sind keine Android-typischen Icons mehr zu sehen, sondern Statusnachrichten und Bilder von Freunden aus dem sozialen Netzwerk, die sofort kommentiert und geliked werden können. Wenn das Smartphone eingeschaltet wird, ist der sogenannte Cover Feed zu sehen, der den bisherigen Sperr- und Startbildschirm ersetzt. Für Facebook Home habe das Unternehmen Kernkomponenten von Android umschreiben müssen. Wie bei anderen Launchern können über Facebook Home auch Apps gestartet werden, es gibt quasi Startbildschirme für wichtige Apps und eine Gesamtübersicht der installierten Apps. Ob sich mit Facebook Home weiterhin Widgets nutzen lassen, ist nicht bekannt.

Benachrichtigungen kämen "von Menschen und nicht von Apps", sagte Zuckerberg. Darum sind die sogenannten Chat Heads bei Facebook Home entscheidend. Bei einer Nachricht erscheint das Profilbild der Person auf dem Homescreen und kann überallhin verschoben werden, zum Beispiel in den Facebook-Chat oder in die SMS-Anwendung. Das eigene Profilbild erscheint am unteren Rand des Bildschirms und kann ebenfalls verschoben werden.

Für Facebook ist die Integration in Googles Betriebssystem eine Möglichkeit, das Verhalten seiner Nutzer noch mehr zu überwachen und auszuwerten. "Wir analysieren die Daten, aber sie werden nach einer bestimmten Zeit anonymisiert aufbewahrt", sagte Facebook.

Facebook Home gibt es zunächst nur für die USA

Facebook Home soll am 12. April 2013 erscheinen und dann gratis in Googles Play Store zu bekommen sein. Vorerst wird es den Facebook-Launcher allerdings nur in den USA geben. Facebook hat keine Angaben dazu gemacht, wann Facebook Home in anderen Ländern erscheinen wird.

Ferner wird es den Launcher zunächst ausschließlich für Smartphones geben, eine Tabletversion ist erst in einigen Monaten geplant. Ein Startdatum für die Tabletversion hat Facebook nicht genannt. Facebook will für den eigenen Launcher jeden Monat ein Update herausbringen, das dann neue Funktionen liefern soll.

Als Mindestvoraussetzung muss das Gerät mit Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich laufen, Geräte mit älteren Android-Versionen werden generell nicht unterstützt. Dazu gehört auch der hohe Anteil an Geräten mit Android 2.3 alias Gingerbread. Aber zunächst gibt es den Launcher ohnehin nur für wenige ausgewählte Geräte.

Zu den fünf unterstützten Smartphones gehören die HTC-Modelle One X, One X+ und One sowie das Galaxy S3 und das Galaxy Note 2 von Samsung. Facebook Home wird auch auf dem Galaxy S4 von Samsung laufen, das aber erst Ende des Monats auf den Markt kommen wird. Die Unterstützung für weitere Geräte soll später folgen, einen Zeitplan dafür hat Facebook nicht genannt. Obwohl Facebook-Chef Mark Zuckerberg anlässlich der Vorstellung des eigenen Launchers versprochen hatte, Facebook Home auf möglichst vielen Geräten anzubieten, wurden keine Aussagen dazu gemacht, ob die App zumindest in ähnlicher Form auch für andere mobile Plattformen kommen wird.

HTC First - erstes Smartphone mit vorinstalliertem Facebook Home

In den USA wird am 12. April 2013 auch das HTC First auf den Markt kommen und dort beim Mobilfunknetzbetreiber AT&T zu bekommen sein. Das First wird das erste Smartphone sein, auf dem Facebook Home vorinstalliert sein wird. Ob HTC das First später einmal auch in Deutschland anbieten wird, ist nicht bekannt. Bislang wollen das First nur europäische Netzbetreiber anbieten, die in Deutschland nicht aktiv sind.

Möglicherweise bringen andere Hersteller von Android-Geräten später ebenfalls einmal Smartphones oder Tablets auf den Markt, auf denen Facebook Home vorinstalliert ist. Konkrete Ankündigungen liegen aber noch nicht vor.

Voraussichtlich werden die Hersteller nur vereinzelt Smartphones oder Tablets mit vorinstalliertem Facebook Home auf den Markt bringen. Denn alle großen Hersteller von Android-Geräten setzen auf selbst entwickelte Bedienoberflächen, um sich damit von der Konkurrenz abzuheben. Mit einem Facebook-Launcher wäre das nicht mehr möglich, weil dieser eben auch auf Geräten der Konkurrenz läuft.

HTC hatte bereits im Sommer 2011 zwei auf Facebook zugeschnittene Android-Smartphones auf den Markt gebracht, das Chacha und das Salsa. Beiden Geräten war aber kein großer Erfolg beschieden. Ob die Zusammenarbeit mit Facebook im Fall von Facebook Home für HTC erfolgreicher sein wird, wird sich zeigen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. ab 1.119€
  2. für 4,99€
  3. (-72%) 16,99€
  4. (-58%) 12,49€

ofenrohr 09. Apr 2013

Ach was ... ich bin 1983 geboren und kann dem nur zustimmen. Klar, vieles ist überspitzt...

Rungard 06. Apr 2013

Der Beitrag auf den ich antwortete war keine Meinung, sondern eine Aufforderung zur...

Konsument 05. Apr 2013

rofl

Ninos 05. Apr 2013

du hast den Gender vergessen: Blabla_innen ^^

Ach 05. Apr 2013

Nakedei Haut aller Orts, mit schwarzen und über den empfindlichen Stellen schwebenden...


Folgen Sie uns
       


God of War (2018) - Fazit

Viele langjährige Fans von Kratos dürften beim neuen God of War erst mal vom Glauben abfallen. Der Neue hat aber auf eigenständige Art ebenfalls das Zeug zum Kulthelden.

God of War (2018) - Fazit Video aufrufen
Datenverkauf bei Kommunen: Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen
Datenverkauf bei Kommunen
Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen

Der Städte- und Gemeindebund hat vorgeschlagen, Kommunen sollten ihre Daten verkaufen. Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt eine schlechte Idee.
Ein IMHO von Michael Peters und Walter Palmetshofer

  1. Gerichtsurteil Kein Recht auf anonyme IFG-Anfrage in Rheinland-Pfalz
  2. CDLA Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen
  3. Deutscher Wetterdienst Wetterdaten sind jetzt Open Data

Filmkritik Ready Player One: Der Videospielfilm mit Nostalgiemacke
Filmkritik Ready Player One
Der Videospielfilm mit Nostalgiemacke

Steven Spielbergs Ready Player One ist eine Buchadaption - und die Videospielverfilmung schlechthin. Das liegt nicht nur an prominenten Statisten wie Duke Nukem und Chun-Li. Neben Action und Popkulturreferenzen steht im Mittelpunkt ein Konflikt zwischen leidenschaftlichen Gamern und gierigem Branchenriesen. Etwas Technologieskepsis und Nostalgiekritik hätten der Handlung jedoch gutgetan.
Eine Rezension von Daniel Pook

  1. Filmkritik Tomb Raider Starke Lara, schwacher Film
  2. Filmkritik Auslöschung Wenn die Erde außerirdisch wird
  3. Vorschau Kinofilme 2018 Lara, Han und Player One

God of War im Test: Der Super Nanny
God of War im Test
Der Super Nanny

Ein Kriegsgott als Erziehungsberechtigter: Das neue God of War macht nahezu alles anders als seine Vorgänger. Neben Action bietet das nur für die Playstation 4 erhältliche Spiel eine wunderbar erzählte Handlung um Kratos und seinen Sohn Atreus.
Von Peter Steinlechner

  1. God of War Papa Kratos kämpft ab April 2018

    •  /