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Suchmaschinen: Google bietet der EU-Kommission einen Kompromiss an

Google will den Wettbewerbskontrolleuren der EU offenbar nachgeben. Den Konkurrenten geht das nicht weit genug. Sie fühlen sich bei Suchergebnissen benachteiligt.

Artikel veröffentlicht am , Kai Biermann/Zeit Online
EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia
EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia (Bild: Georges Gobet/AFP/Getty Images)

Benachteiligt Google die Suchergebnisse von Konkurrenten? Bevorteilt das Unternehmen seine eigenen Dienste, wenn es darum geht, wie sie auf der Suchseite dargestellt werden? Seit Jahren klagen Anbieter über und gegen Google. In den USA wurde ein entsprechendes Kartellverfahren nach Zugeständnissen Googles eingestellt. In Europa aber ist der Streit noch nicht beendet. Der Konzern hat am Wochenende einen Kompromiss angeboten. Aber der geht den Beschwerdeführern - angeführt von Microsoft - nicht weit genug.

Inhalt:
  1. Suchmaschinen: Google bietet der EU-Kommission einen Kompromiss an
  2. EU-Kommission prüft vier Punkte

Die EU-Kommission hat gedroht, gegen Google ein Kartellverfahren einzuleiten, wenn der Konzern seine Suchergebnisse nicht stärker für andere öffnet. Offensichtlich will Google das verhindern. Und bot daher an, so berichtet es die Financial Times, Links zu den Suchmaschinen von Konkurrenten wie Microsoft prominenter anzuzeigen und die eigenen Angebote deutlicher als solche zu kennzeichnen.

Suchmaschinenbetreiber wie Microsoft und Expedia aber wollen keinen Vertrag, bei dem Google die Regeln mitbestimmen kann. Der Interessenverband Icomp (Initiative for a Competitive Online Marketplace), zu dem auch Microsoft gehört, fordert, dass die EU ein offizielles Verfahren startet, das im Zweifel mit einem vollstreckbaren Urteil endet. Den vorgelegten Kompromiss lehnen seine Mitglieder ab.

Andere Darstellung der Ergebnisse genügt nicht

Die Nachrichtenagentur Bloomberg zitiert David Wood, einen Anwalt von Icomp, mit den Worten: "If what has been proposed is labeling or a modified form of labeling, frankly that's a non-starter." Was übersetzt so viel heißt, dass eine andere Form der Darstellung von Suchergebnissen, also eine Markierung von Google-eigenen und Nicht-Google-Angeboten, auf keinen Fall genügen werde. Allerdings sagte Wood auch, dass Icomp den Vertragsentwurf zwischen Google und der EU-Kommission noch gar nicht gesehen habe und nicht wisse, was wirklich darin stehe.

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Auch der zweite Interessenverband namens Fairsearch ist gegen eine solche Einigung. Google behandele die Suchergebnisse zu eigenen Diensten anders als die von Konkurrenten, sagte Fairsearch-Vertreter Thomas Vinje gegenüber Bloomberg: "Google muss seine Produkte und Dienste den gleichen Regeln unterwerfen, die für andere gelten."

Sowohl Icomp als auch Fairsearch fordern außerdem, dass jede Veränderung der Google-Dienste nicht nur in der EU gelten dürfe, sondern weltweit Gültigkeit haben müsse.

Seit 2010 untersucht die EU-Kommission den Markt für Suchmaschinen im Allgemeinen und Google im Besonderen. Vor allem vier Punkte sind es, die Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia interessieren.

EU-Kommission prüft vier Punkte 
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1norrit 17. Apr 2013

Die Seite die den EU Abgeordneten die größten Geschenke macht, also regt euch nicht auf...

SoniX 16. Apr 2013

Wielange ists her? Ein halbes Jahr? Geschätzt ca. Da gabs ne ziemlich ähnliche Meldung...

SoniX 16. Apr 2013

Ist doch aber Hirnrissig. Wenn ich auf die Google Seite gehe, dann will ich auch auf die...

SaSi 16. Apr 2013

Jaja, aber umgekehrt ists auf bing & co. Wegen fehlender monopolstellung nicht...

ibsi 16. Apr 2013

Gib das mal bei Bing ein und vergleiche nur die ersten Ergebnisse mit Google ;) Sieht bei...


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