Ein europäischer Festnetzbetreiber gehört zu den ersten, die G.fast getestet haben. Nun liegen Ergebnisse zu den tatsächlich erreichten Datenraten vor: Sie liegen unter den Angaben der Ausrüster, aber weit über dem, was VDSL2 bieten kann.
Prominente Werbenetzwerke wurden in den vergangen Wochen von kriminellen Banden genutzt, um Nutzer mit Malware zu infizieren. Betroffen waren auch der Anbieter Doubleclick und bekannte Seiten wie Ebay.
Die Regierung will am Mittwoch den Entwurf zur Abschaffung der WLAN-Störerhaftung beschließen. Nun warnt die IT-Branche vor den Auswirkungen des Gesetzes auf zigtausende Anbieter von Cloud-Diensten.
Deutschen Schülern fehlen digitale Kompetenzen, das zeigt der erste Pisa-Report zum Thema. Er enthüllt aber auch: Computer allein machen den Unterricht nicht besser.
Das Projekt Let's Encrypt möchte mehr Webseiten mit SSL-/TLS-Zertifikaten ausstatten. Jetzt hat die von der EFF und Mozilla ins Leben gerufene Initiative ihr erstes Zertifikat ausgestellt.
Damit Flüchtlinge mit Freunden und Verwandten in Verbindung bleiben können, bringen Freifunkaktivisten das Internet in deren Unterkünfte. Das Netz ist für die Flüchtlinge so wichtig wie die Versorgung mit Lebensmitteln und Kleidung.
Eine neue Ransomware begnügt sich nicht mit der Verschlüsselung der Festplatte, sondern lädt weitere Malware nach. Betroffen sind auch viele Nutzer aus dem deutschsprachigen Raum.
Update Facebook reagiert auf Kritik von Politikern und Nutzern, es gehe nicht entschieden genug bei der Löschung von rassistischen und fremdenfeindlichen Beiträgen vor. Jetzt soll strenger kontrolliert werden.
Die "Cyber-Kompetenzen" der Bundeswehr will die Verteidigungsministerin in einem eigenen Bereich bündeln. Die Armee soll neue IT-Strukturen bekommen - und künftig im Cyberraum auch angreifen können.
Telekom-Konkurrenten setzen auf alternative Verlegetechniken der Glasfaser, um Kosten zu sparen. Diese sind Mini-Trenching, Verlegen in Abwasserrohren oder oberirdisch an Masten.
Die Bundesregierung schiebt den Gesetzentwurf über die Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung für Telekommunikationsverbindungsdaten bis Oktober auf. Grund ist Kritik aus der EU-Kommission.
Das TV-Kabelnetz ist im Umbruch. Große Übernahmen und der Umstieg auf Docsis 3.1 verändern die Branche. Nun erwirbt Tele Columbus nach Primacom den nächsten Konkurrenten.
Eine E-Mail mit einer fingierten Absenderadresse der Vereinten Nationen verschaffte Unbefugten Zugriff auf das Computernetzwerk des Bundestags. Die Empfänger öffneten einen Link zu einer manipulierten Webseite und aktivierten so die Schadsoftware.
Golem-Wochenrückblick Apple hat bei der Vorstellung seiner Produkte wieder nicht mit Superlativen gegeizt - viele Überraschungen gab es aber nicht. Und Forscher haben Whisky gekostet, der im All gereift ist. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Maas will Facebook auffordern, ein deutschsprachiges Team gegen Rassismus aufzubauen. Das Unternehmen soll offenlegen, wie viele Beschwerden über fremdenfeindliche Postings es erhält und wie viele tatsächlich gelöscht werden.
Mit dem neuen Staatsschutzgesetz soll Österreich gleich zehn Geheimdienste bekommen, kritisieren Aktivisten. Sie wehren sich gegen Überwachung ohne richterliche Kontrolle, bezahlte V-Leute und eine weitreichende Internetüberwachung.
Als Reaktion auf den Hackerangriff werden im Bundestag nun mehr als 10.000 Webseiten dauerhaft gesperrt. Außerdem soll T-Systems ein neues Netzwerk aufbauen. Bundestags-Mitarbeiter müssen ihre USB-Sticks bald zu Hause lassen.
Wie war es möglich, dass der BND ohne Wissen des Anbieters einen Netzknoten anzapfte? Der Sicherheitschef von Verizon Deutschland kann dem NSA-Ausschuss darauf keine Antwort geben. Der US-Mutterkonzern stellt sich taub.
Zähe Zeugenvernehmung im NSA-Ausschuss: Die erneute Befragung von BND-Mitarbeitern ergibt wenig neue Details und wirft zum Teil neue Fragen auf. Fehler werden zugegeben.
Die Login-Dateien im Ashley-Madison-Fundus galten bislang als sicher, weil der Anbieter eine sichere Hashfunktion verwendet haben soll. Doch jetzt haben Hacker eine Schwachstelle gefunden, um einen Teil der Passwörter zu knacken.
Der Schweizer Geheimdienst soll umfassendende Kompetenzen zur Internet-Überwachung erhalten. Aktivisten wollen das nicht hinnehmen und starten eine Kampagne für ein Referendum.
Beim Hacking Team spielt freie Software eine erhebliche Rolle - das macht Open-Source-Programmierer zu unfreiwilligen Komplizen bei der Entwicklung von Schnüffelsoftware. Thorsten Schröder vom Chaos Computer Club will etwas dagegen unternehmen.
Der neue Browser Edge von Microsoft soll um die Unterstützung des freien Videocodecs VP9 und des Containerformats Webm erweitert werden. Freie Audiocodecs sollen ebenfalls abgespielt werden können.
Die Prüfung der umstrittenen NSA-Selektoren war offenbar schwieriger als erwartet. Erst Anfang November soll der Sonderbeauftragte dem NSA-Ausschuss seine Ergebnisse präsentieren. Unklar ist, wie viel er überhaupt öffentlich sagen darf.
Microsofts neuer Standardbrowser Edge bekommt seine ersten Sicherheitsupdates. Ältere Versionen des Internet Explorers bedürfen aber einer intensiveren Pflege.
Update Schon wieder hat die VG Media in Sachen Leistungsschutzrecht vom Kartellamt eine Abfuhr erhalten. Die verkürzte Darstellung von Links durch Google sei sachlich gerechtfertigt gewesen. Nun hoffen die Verlage auf zwei Gerichtsurteile.
Hardware aus dem Ausland läuft mit DVB-T2 oft nicht. Käufer sollten auf ein spezielles Logo auf den Geräten achten, um HD-Fernsehen über die Antenne empfangen zu können. Bisher wurde DVB-T2 im Ausland mit dem älteren Standard MPEG4 (h.264) kombiniert.
Das russische Innenministerium versucht schon lange, gegen das Tor-Netzwerk vorzugehen. Deshalb hat die Behörde im vergangenen Jahr einen Auftrag zur Identifizierung von Nutzern ausgeschrieben - doch das ist nicht so einfach wie gedacht.
Die Mission der 24-jährigen Yan Zhu: Internetnutzer vor Überwachung schützen. Bei Yahoo und der Electronic Frontier Foundation macht sie Verschlüsselung massentauglich.
Die US-Regierung habe keine Ahnung von der Technik, die unser Leben bestimmt, sagt John McAfee, Gründer eines Antiviren-Software-Herstellers. Deshalb müsse jemand ran, der die Technik versteht: er.
Nach vierjährigen Verhandlungen steht die Einigung. EU und USA vereinbaren Regeln zum Austausch von Ermittlungsdaten. Diese sehen auch ein Klagerecht für EU-Bürger in den USA vor.
Neben Edward Snowden hat sich inzwischen Wikileaks als Quelle für NSA-Dokumente etabliert. Ob und wie Julian Assange durch den NSA-Ausschuss vernommen werden kann, ist aber noch unklar. Erste ungeschwärzte Unterlagen sind den Abgeordneten derweil schon "zugeflogen".
Apple hat den US-Behörden in einem Ermittlungsverfahren Zugang zu einigen iMessage-Nachrichten ermöglicht. Generell will der Konzern jedoch bei seiner Linie bleiben, keine Daten herauszugeben. Ein Verfahren zwischen Microsoft und dem US-Justizministerium geht derweil in die nächste Runde.
Die Porno-App Adult Player schießt ein Selbstporträt des Nutzers, sperrt das Smartphone und fordert zur Zahlung von 500 US-Dollar auf. Nutzer können sich mit einfachen Mitteln schützen.
Bundeswirtschaftsminister Gabriel soll die Gespräche von Telekom und Bundesnetzagentur über exklusives Vectoring stoppen. Das fordern Breko, Vatm und Buglas in einem Brief, der Golem.de vorliegt.
Die Forscher der New-Horizons-Mission sind Warten gewohnt: Neun Jahre hat es gedauert, bis die Sonde ihr Ziel erreicht und Daten vom Pluto aufgezeichnet hat. Jetzt müssen sich die Nasa-Mitarbeiter auch noch lange gedulden, bis sie die Daten endlich auswerten können.
Der Chef des deutschen Auslandsnachrichtendienstes BND hat Fehler in der Kooperation mit der NSA eingeräumt. Doch nicht alle Vorwürfe findet er fair: Viele BNDler seien "betroffen" von der Diskussion.
Das erste Spendenziel von 1 Million US-Dollar hat Lawrence Lessig erreicht, damit will er sich offiziell um das US-Präsidentenamt bewerben. Der Creative-Commons-Mitbegründer und Harvard-Professor hat dabei eine eigenwillige Agenda.
Ein priviligierter Account für den Mozilla-Bugtracker ist unter der Kontrolle eines Angreifers gewesen. Dadurch gelang es diesem, Informationen über noch nicht behobene Sicherheitslücken in Firefox zu erhalten.
Kein Ladenschluss, keine Parkplatzsuche: Einkauf im Internet ist bequem. Wegen neuer Sicherheitsbestimmungen der Bankenaufsicht könnte sich das ändern - mit negativen Folgen vor allem für kleine Onlinehändler.
Golem-Wochenrückblick Wir waren diese Woche auf der Ifa und haben schon allerlei neue Technik in die Finger gekriegt. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Telefonate aus Deutschland sollen direkt an CIA-Analysten weitergeleitet worden sein. Das würde Aussagen des Bundesnachrichtendienstes im NSA-Untersuchungsausschuss widersprechen.
Für seine neuen Datenschutzbedingungen hat der Musikstreamindienst im August viel Kritik eingesteckt. Spotify gelobte Besserung und legte jetzt nach: Die neuen Regelungen sollen vor allem für Laien besser verständlich sein und erklären, warum der Konzern bestimmte Informationen haben will.
Ifa 2015 Der dritte Feldtest für DVB-T2 ist gestartet. Golem.de sprach mit Media Broadcast über neue Endgeräte und das Angebot von IP-Sendern, die über das Internet zum Zuschauer kommen.
Ifa 2015 Die Deutsche Telekom hat einen speziellen Mobilfunktarif für Kinder vorgestellt. Er kann an die Bedürfnisse der älter werdenden Sprösslinge angepasst werden und wird auch als Familienvariante angeboten.
Vodafone-Mobilfunkkunden bekommen bei Abschluss eines DSL-Vertrags jetzt 50 GByte Datenvolumen gutgeschrieben. Neukunden erhalten Hardware mit Datenpaketen angeboten, die auch später bei einem Festnetzausfall helfen sollen.