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Mobiles Internet: Vodafone überbrückt Warten auf DSL-Anschluss mit Surfstick

Vodafone-Mobilfunkkunden bekommen bei Abschluss eines DSL-Vertrags jetzt 50 GByte Datenvolumen gutgeschrieben. Neukunden erhalten Hardware mit Datenpaketen angeboten, die auch später bei einem Festnetzausfall helfen sollen.
/ Achim Sawall
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Netzwerk (Bild: Daniel Munoz/Reuters)
Netzwerk Bild: Daniel Munoz/Reuters

Um die Wartezeit bis zur Freischaltung eines DSL-Anschlusses zu verkürzen, bietet Vodafone seinen Kunden ein mobiles Datenpaket für das Smartphone, einen Surfstick oder einen MiFi-Router an. Wie das Unternehmen am 3. September 2015 bekanntgab(öffnet im neuen Fenster) , erhalten bestehende Mobilfunkkunden des britischen Konzerns nach DSL-Vertragsabschluss im Shop und künftig auch online 50 GByte Datenvolumen zusätzlich. "Damit können DSL-Neukunden ihr Handy zu Hause als Hotspot nutzen und die Wartezeit mobil überbrücken" , erklärte das Unternehmen.

Neukunden ohne Mobilfunkvertrag bietet Vodafone bis zur Anschlussfreischaltung und Beginn der Vertragslaufzeit den SurfSofort-Stick oder einen LTE-MiFi-Hotspot: Der Stick kostet 19,90 Euro und ist bis zu 30 GByte Datenvolumen nutzbar. 50 GByte Startvolumen gibt es mit dem LTE-MiFi-Hotspot, den bis zu zehn Personen gleichzeitig nutzen können. Das Gerät kostet 49,90 Euro.

Fällt der VDSL-Zugang aus, surft der Kunde nach einem Anruf beim Kundendienst ohne Zusatzkosten im mobilen Internet weiter. "Das reguläre Datenvolumen wird währenddessen eingefroren" , erklärte Vodafone. Der Zugang ist über Stick, Router oder mit dem Smartphone möglich.

DSL-Kunden müssen weiter lange auf einen neuen Internet- und Telefonanschluss warten. Wie die Stiftung Warentest im Oktober 2014 berichtete, mussten die Testhaushalte im Schnitt rund fünf Wochen auf einen DSL-Anschluss warten. Bei einigen Testern mussten mehr als zehn Wochen Wartezeit hingenommen werden. Der wichtigste Grund für die langen Wartezeiten seien Techniker, die vereinbarte Termine absagten. Von 38 geplanten Terminen blieb die Hälfte ohne Erfolg oder fand erst gar nicht statt. Auch bei der Deutschen Telekom war das nicht anders: Vier von sieben geplanten Technikerterminen kamen nicht zustande.


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