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Im Fokus der Kritik: Kooperation von BND und NSA in Bad Aibling
Im Fokus der Kritik: Kooperation von BND und NSA in Bad Aibling (Bild: Sean Gallup / Getty Images News)

BND: Geheimdienstchef räumt Fehler in Kooperation mit der NSA ein

Im Fokus der Kritik: Kooperation von BND und NSA in Bad Aibling
Im Fokus der Kritik: Kooperation von BND und NSA in Bad Aibling (Bild: Sean Gallup / Getty Images News)

Der Chef des deutschen Auslandsnachrichtendienstes BND hat Fehler in der Kooperation mit der NSA eingeräumt. Doch nicht alle Vorwürfe findet er fair: Viele BNDler seien "betroffen" von der Diskussion.

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Gerhard Schindler, Chef des Bundesnachrichtendienstes (BND), hat Fehler in der Arbeit seines Dienstes eingeräumt. "Bei unserer Kooperation mit der NSA in Bad Aibling haben wir Fehler gemacht", sagte er in der Montagsausgabe der Bild. Diese will der Geheimdienstchef jetzt abgestellt haben: Die Überprüfung der umstrittenen Selektoren-Listen sei jahrelang unzureichend gewesen, jetzt sei sie "gründlich und systematisch" geregelt.

Der Geheimdienstchef betonte jedoch, dass die Kritik an der Arbeit des BND aus seiner Sicht übertrieben sei: "Kritik ist völlig in Ordnung, vor allem, wenn sie berechtigt ist. Viele Vorwürfe waren völlig überzogen. Der Vorwurf, der BND habe deutsche Interessen verraten, war sehr schwerwiegend und ungerechtfertigt. Er hat viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betroffen gemacht."

Die Kooperation mit der NSA sei unabdingbar für die Sicherheit Deutschlands. Der Bundesnachrichtendienst habe "ganz erheblich" von der Kooperation mit den US-Amerikanern profitiert. Dies gelte insbesondere in Hinblick auf die terroristischen Bedrohungen durch den IS in Syrien und im Irak.

Operation Glotaic: Deutsche Telefonate wurden in die USA geroutet

Erst in der vergangenen Woche war berichtet worden, dass der BND Telefonate aus Deutschland im Rahmen der Operation Glotaic direkt in die USA, zur CIA, geroutet haben soll. Nach Planung des BND sollten auf diesem Weg vom Standort Hilden aus eigentlich nur ausländische Telefonverkehre überwacht werden. Eine technische Panne habe aber dazu geführt, dass auch "massiv deutsche Verkehre" weitergeleitet worden seien, berichtete das Nachrichtenmagazin Spiegel.


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dabbes 08. Sep 2015

Die müssen sogar in psychologische Behandlung, so hart war dieser Schlag. Echt hart! Total!

Dietbert 07. Sep 2015

Die Assoziation zum Vorwurf des "Volksverrats". Sorry, war mir beim Schreiben total...

webpaul 07. Sep 2015

Dasselbe dachte ich gerade auch, weiter führt die Ausrede mit den "technischen Pannen...

daydreamer42 07. Sep 2015

Geheimdienstchef räumt nur ein was nicht mehr abgeleugnet werden kann, bezeichnet die...



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