Ransomware: Kaspersky warnt vor Verschlüsselungs-Malware Shade

Eine neue Ransomware begnügt sich nicht mit der Verschlüsselung der Festplatte, sondern lädt weitere Malware nach. Betroffen sind auch viele Nutzer aus dem deutschsprachigen Raum.

Artikel veröffentlicht am ,
Shade verschlüsselt die Festplatte der Opfer und lädt weitere Malware nach.
Shade verschlüsselt die Festplatte der Opfer und lädt weitere Malware nach. (Bild: Kaspersky)

Die Sicherheitsforscher von Kaspersky warnen vor einer neuen Malware, die viele Nutzer aus dem deutschsprachigen Raum infiziert. Sie verbreitet sich vor allem über Spam-Mails und befallene Webseiten.

Stellenmarkt
  1. Data Analyst (m/w/d)
    STABILA Messgeräte Gustav Ullrich GmbH, Annweiler am Trifels
  2. Operativer Lizenzmanager (d/m/w)
    NÜRNBERGER Versicherung, Nürnberg
Detailsuche

Außerdem nimmt die Malware über das Tor-Netzwerk Kontakt mit einem Command-and-Control-Server auf. Der C&C-Server liefert dann einen RSA-3072-Schlüssel als Referenz zur Erzeugung weiterer Schlüssel. Für den Fall, dass keine Verbindung zum C&C-Server möglich ist, nutzt die Malware einen von 100 mitgelieferten Schlüsseln.

Alle Dateien werden jeweils mit 256-bit AES-Schlüsseln verschlüsselt und mit den Endungen .xtbl und .ytbl versehen. Ist der Prozess abgeschlossen, informiert die Malware den Nutzer über die Verschlüsselung. Außerdem werden die Anwender aufgefordert, einen Code an eine von zwei Gmail-Adressen zu senden, um die Dateien wiederherzustellen. Die Software warnt davor, selbst aktiv zu werden, um die Dateien zu entschlüsseln. In diesem Fall würden alle Daten unwiederbringlich gelöscht werden.

Malware installiert weitere Trojaner

Doch der Trojaner belässt es nicht dabei, die Dateien unbrauchbar zu machen, sondern lädt über den C&C-Server weitere Schadsoftware herunter. Nach Angaben von Kaspersky ist darunter der Trojaner Win32.CMSBrute, der für Bruteforce-Attacken verwendet wird, um Passwörter zu knacken. Weitere identifizierte Trojaner, die die Software lädt, sind Win32.Muref, Win32.Kovter und der Trojaner-Downloader Win32.Zemot.

Golem Akademie
  1. Kotlin für Java-Entwickler: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    03.–04. Februar 2022, Virtuell
  2. ITIL 4® Foundation: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    24.–25. Januar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Um sich zu schützen empfiehlt Kaspersky - wenig überraschend - den Einsatz eines aktuellen Virenscanners. Außerdem sollten Nutzer alle Programme, insbesondere den Browser, mit Updates auf den neuesten Stand halten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


SoniX 16. Sep 2015

Ja, ich weiß. Das NAS selbst verschlüsselt nicht. :-) Ich habe mir aus purer...

Wallbreaker 15. Sep 2015

Es geht dabei nur um das reine OS, es werden dabei keine wichtigen persönlichen Daten...

MK899 15. Sep 2015

Zuerst mal, entschuldigt bitte die Rechtschreibfehler, die ich mit dem Handy im ersten...

tbone 15. Sep 2015

Doof ist nur bei backups, bei denen die dateien "sichtbar" im backup medium liegen, das...

jakgrz 15. Sep 2015

Du irrst dich nicht ;) Dann würde ja die ganze Anonymität von der keinen Sinn machen. Es...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Hosting
Hetzner erhöht Preise teils um 30 Prozent wegen Stromkosten

Die Server aus seiner Auktion kann der Hoster Hetzner offenbar nicht kostendeckend betreiben. Das könnte die ganze Branche betreffen.

Hosting: Hetzner erhöht Preise teils um 30 Prozent wegen Stromkosten
Artikel
  1. Musterfeststellungsklage: Parship kann eine Kündigungswelle erwarten
    Musterfeststellungsklage
    Parship kann eine Kündigungswelle erwarten

    Die Verbraucherzentrale ruft zur Kündigung bei Parship und zur Teilnahme an einer Musterfeststellungsklage auf. Doch laut Betreiber PE Digital ist das aussichtslos.

  2. Diem: Metas Kryptowährung steht vor dem Aus
    Diem
    Metas Kryptowährung steht vor dem Aus

    Diem alias Libra könnte an der US-Zentralbank scheitern: Metas Kryptowährungsprojekt soll offenbar beendet und zu Geld gemacht werden.

  3. Garmin Fenix 7 im Test: Outdoor-Wearable mit fast allem Drin und Dran
    Garmin Fenix 7 im Test
    Outdoor-Wearable mit fast allem Drin und Dran

    Eine weitere Funktionslücke ist geschlossen: Nun hat auch die Garmin Fenix 7 einen Touchscreen - und noch mehr Akkulaufzeit.
    Von Peter Steinlechner

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3070 Ti 8GB 1.039€ • 1TB SSD PCIe 4.0 127,67€ • RX 6900XT 16 GB 1.495€ • Razer Gaming-Tastatur 155€ • LG OLED 65 Zoll 1.599€ • Alternate (u.a. Razer Gaming-Maus 39,99€) • RX 6800XT 16GB 1.229€ • Thrustmaster Ferrari Lenkrad 349,99€ • Razer Gaming-Stuhl 179,99€ • MS 365 Family 54,99€ [Werbung]
    •  /