• IT-Karriere:
  • Services:

Ransomware: Kaspersky warnt vor Verschlüsselungs-Malware Shade

Eine neue Ransomware begnügt sich nicht mit der Verschlüsselung der Festplatte, sondern lädt weitere Malware nach. Betroffen sind auch viele Nutzer aus dem deutschsprachigen Raum.

Artikel veröffentlicht am ,
Shade verschlüsselt die Festplatte der Opfer und lädt weitere Malware nach.
Shade verschlüsselt die Festplatte der Opfer und lädt weitere Malware nach. (Bild: Kaspersky)

Die Sicherheitsforscher von Kaspersky warnen vor einer neuen Malware, die viele Nutzer aus dem deutschsprachigen Raum infiziert. Sie verbreitet sich vor allem über Spam-Mails und befallene Webseiten.

Stellenmarkt
  1. Technische Universität Berlin, Berlin
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Weil am Rhein

Außerdem nimmt die Malware über das Tor-Netzwerk Kontakt mit einem Command-and-Control-Server auf. Der C&C-Server liefert dann einen RSA-3072-Schlüssel als Referenz zur Erzeugung weiterer Schlüssel. Für den Fall, dass keine Verbindung zum C&C-Server möglich ist, nutzt die Malware einen von 100 mitgelieferten Schlüsseln.

Alle Dateien werden jeweils mit 256-bit AES-Schlüsseln verschlüsselt und mit den Endungen .xtbl und .ytbl versehen. Ist der Prozess abgeschlossen, informiert die Malware den Nutzer über die Verschlüsselung. Außerdem werden die Anwender aufgefordert, einen Code an eine von zwei Gmail-Adressen zu senden, um die Dateien wiederherzustellen. Die Software warnt davor, selbst aktiv zu werden, um die Dateien zu entschlüsseln. In diesem Fall würden alle Daten unwiederbringlich gelöscht werden.

Malware installiert weitere Trojaner

Doch der Trojaner belässt es nicht dabei, die Dateien unbrauchbar zu machen, sondern lädt über den C&C-Server weitere Schadsoftware herunter. Nach Angaben von Kaspersky ist darunter der Trojaner Win32.CMSBrute, der für Bruteforce-Attacken verwendet wird, um Passwörter zu knacken. Weitere identifizierte Trojaner, die die Software lädt, sind Win32.Muref, Win32.Kovter und der Trojaner-Downloader Win32.Zemot.

Um sich zu schützen empfiehlt Kaspersky - wenig überraschend - den Einsatz eines aktuellen Virenscanners. Außerdem sollten Nutzer alle Programme, insbesondere den Browser, mit Updates auf den neuesten Stand halten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote

SoniX 16. Sep 2015

Ja, ich weiß. Das NAS selbst verschlüsselt nicht. :-) Ich habe mir aus purer...

Wallbreaker 15. Sep 2015

Es geht dabei nur um das reine OS, es werden dabei keine wichtigen persönlichen Daten...

MK899 15. Sep 2015

Zuerst mal, entschuldigt bitte die Rechtschreibfehler, die ich mit dem Handy im ersten...

tbone 15. Sep 2015

Doof ist nur bei backups, bei denen die dateien "sichtbar" im backup medium liegen, das...

jakgrz 15. Sep 2015

Du irrst dich nicht ;) Dann würde ja die ganze Anonymität von der keinen Sinn machen. Es...


Folgen Sie uns
       


Gaming auf dem Chromebook ausprobiert

Wir haben uns Spielestreaming und natives Gaming auf dem Chromebook angesehen.

Gaming auf dem Chromebook ausprobiert Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /