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Cryptowars: Apple kooperiert ein bisschen mit US-Behörden

Apple hat den US-Behörden in einem Ermittlungsverfahren Zugang zu einigen iMessage-Nachrichten ermöglicht. Generell will der Konzern jedoch bei seiner Linie bleiben, keine Daten herauszugeben. Ein Verfahren zwischen Microsoft und dem US-Justizministerium geht derweil in die nächste Runde.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple hat in iCloud gespeicherte iMessage-Nachrichten an die US-Regierung weitergegeben.
Apple hat in iCloud gespeicherte iMessage-Nachrichten an die US-Regierung weitergegeben. (Bild: Justin Sullivan / Getty Images News)

In einem Ermittlungsverfahren im Drogen- und Waffenhandelsmilieu hat Apple nach Angaben der New York Times mit den US-Behörden kooperiert und einige iMessage-Konversationen herausgegeben. Eigentlich sind die Nachrichten Ende-zu-Ende-verschlüsselt und so für den Konzern nicht einsehbar.

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Weil einer der Nutzer im konkreten Fall aber einige Gespräche in seinem iCloud-Speicher ablegte, konnte Apple die Nachrichten einsehen und weitergeben - die Daten waren dort unverschlüsselt gespeichert. In welcher Form - ob etwa als Screenshot, Text oder unverschlüsseltes Backup - die Daten in iCloud gespeichert waren, schreibt die New York Times nicht. Grundsätzlich will Apple jedoch seiner Linie treu bleiben und auch in Zukunft keine iMessage-Hintertür für die US-Regierung schaffen.

Microsoft, Apple und Co. wehren sich gegen Hintertüren

US-Technologiefirmen befinden sich schon länger im Streit mit der US-Regierung, die eine generelle Hintertür für verschlüsselte Dienste fordert. Polizei-Ermittler und Politiker werfen den Firmen vor, kriminelle Handlungen zu begünstigen, da Verbrecher so ohne Angst vor Strafverfolgung kommunizieren könnten. Ermittler haben angeblich sogar erwogen, Apple zu verklagen, weil die Firma der Aufforderung zur Kooperation zunächst nicht nachkommen wollte. Die begrenzte Übergabe der Daten werten die Behörden jetzt als kleines Einlenken.

Die Firmen wehren sich gegen die Regierungsforderungen, da verpflichtende Hintertüren Sicherheitslücken in ihre Produkte reißen würden. Außerdem, so die Konzerne, könnten bei einer entsprechenden Regelung in den USA Begehrlichkeiten anderer Länder geweckt werden.

US-Justizministerium will von Microsoft Zugriff auf europäische E-Mails

In einem ähnlichen Fall geht Microsoft seit 2013 gegen einen Durchsuchungsbeschluss des US-Justizministeriums vor. Das Ministerium fordert von dem Konzern einen Zugriff auf in der Cloud gespeicherte E-Mails - auch wenn die Server außerhalb der USA stehen. Im vergangenen Jahr stellte sich ein Bundesgericht in New York auf die Seite des Ministeriums. Am morgigen Mittwoch geht der Streit vor einem Berufungsgericht in die nächste Runde.



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katzenpisse 09. Sep 2015

Nur haben Apple und Google weitaus mehr Kunden außerhalb der USA und die sind nicht so...

Wed 09. Sep 2015

Kennst du Jan Hegenberg? Der hat ein tolles Lied: Einfach mal die Fresse halten. Kann...

matok 08. Sep 2015

Wie es wirklich ist, kann dank ClosedSource keiner sagen. Vielleicht ist die Sache mit...


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