1 GBit/s: Google Fiber soll stark ausgebaut werden

Drei weitere Städte erhalten Google Fiber. Die Erschließung soll Google pro Haushalt über 500 US-Dollar kosten.

Artikel veröffentlicht am ,
Logo von Google Fiber
Logo von Google Fiber (Bild: Google)

Google Fiber prüft, drei weitere Städte in den USA mit Glasfaser auszustatten. Wie der Konzern erklärte, sollen San Diego und Irvine in Kalifornien sowie Louisville im US-Bundestag Kentucky Fiber To The Home (FTTH) erhalten.

Stellenmarkt
  1. Data Analyst IT Controlling / Reporting (m/w/d)
    ALDI International Services SE & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr, Duisburg, Dortmund, Düsseldorf
  2. IT-Administrator (m/w/d)
    Schiller Automation GmbH & Co. KG, Sonnenbühl
Detailsuche

Zuvor hatte Google angekündigt, die texanische Stadt San Antonio mit seinem Fiber-To-The-Home-Netzwerk auszustatten. Es war die sechste Stadt, die Google in diesem Jahr in seine Google-Fiber-Planung nahm. Google Fiber sei sehr beliebt, weil der Internetzugang rund 100-mal schneller sei als die durchschnittliche Übertragungsrate, die in den USA geboten werde, berichtete das Wall Street Journal.

Die drei neuen Metropolen seien ausgewählt worden, weil die Stadtregierungen die Internetversorgung verbessern wollten, erklärte der Konzern im Unternehmensblog.

Laut Wall Street Journal zahlt Google pro FTTH-Zugang über 500 US-Dollar pro Haushalt für die Erschließung über Kabelmasten oder mit Tiefbauarbeiten. Die Wirtschaftszeitung stützt sich auf Berechnungen von Analysten. Durch die neue Alphabet-Konzernstruktur sollen solche Verluste nicht die Gewinne im Kerngeschäft belasten. Milo Medin, Vice President für Access Services bei Google, sagte dagegen im Jahr 2013 auf dem Fiber To The Home Council: "Wir erwarten, mit Google Fiber Geld zu machen", sagte er. "Dies ist ein tolles Geschäft, in dem wir da aktiv sind."

FTTH rechnet sich langfristig

Golem Akademie
  1. Scrum Product Owner: Vorbereitung auf den PSPO I (Scrum.org): virtueller Zwei-Tage-Workshop
    3.–4. März 2022, virtuell
  2. Einführung in Unity: virtueller Ein-Tages-Workshop
    17. Februar 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Ein Google-Fiber-Glasfaseranschluss mit 1 GBit/s sowohl im Up- als auch im Downstream und ohne Volumenlimit kostet 80 US-Dollar pro Monat. Der Vertrag läuft mindestens ein Jahr, eine Anschlussgebühr fällt nicht an. Zudem sind Google Drive mit einem Speichervolumen von 1 TByte und eine Anschlussbox im Preis enthalten.

Für 120 US-Dollar pro Monat bei zwei Jahren Vertragslaufzeit gibt es zusätzlich ein Paket mit zahlreichen Fernsehsendern in HD samt einer Set-Top-Box, Tablet und einem NAS.

Die dritte Tarifform ist ein Internetzugang mit 5 MBit/s im Downstream und 1 MBit/s im Upstream für einmalig 300 US-Dollar, ohne Volumenbeschränkung und mit der Garantie, dass der Dienst mindestens sieben Jahre lang zur Verfügung steht. Eine wichtige Einschränkung gibt es: "Sie dürfen keine Server jeglichen Typs an ihrem Google-Fiber-Anschluss betreiben", heißt es in den AGB.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


ChMu 15. Sep 2015

Natuerlich, so wie bei Google Fiber auch, Du musst bei den 0,2% der Bevoelkerung sein...

Anonymer Nutzer 15. Sep 2015

Lifetime bedeutet, daß der Dienst endlos lange weiterlaufen kann. Aber mindestens 7...

heubergen 14. Sep 2015

1) https://www.fiber7.ch/de/fiber7-verfugbarkeit/ ...

FluepkeSchaeng 14. Sep 2015

Für mich liest sich der Artikel sogar so, als ob zu allen Fiber Angeboten kommerzielle...

berritorre 14. Sep 2015

Hahahah, wollte ich auch gerade schreiben. Du warst ein bisschen schneller...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bundesservice Telekommunikation  
Ist eine scheinexistente Behörde für Wikipedia relevant?

Die IT-Sicherheitsexpertin Lilith Wittmann hat eine dubiose Bundesbehörde ohne Budget entdeckt. Reicht das für einen Wikipedia-Artikel?

Bundesservice Telekommunikation: Ist eine scheinexistente Behörde für Wikipedia relevant?
Artikel
  1. Elektroauto: VW e-Up ab Mitte Februar wieder bestellbar
    Elektroauto
    VW e-Up ab Mitte Februar wieder bestellbar

    Der e-Up gehörte 2021 zu den meistgekauften Elektroautos. Nun will VW den Kleinwagen wieder verfügbar machen.

  2. Bitcoin, Ethereum: Was steuerlich bei Kryptowährungen gilt
    Bitcoin, Ethereum
    Was steuerlich bei Kryptowährungen gilt

    Kryptowährungen wie Bitcoin sind unter Anlegern beliebt - doch wie muss man die Gewinne eigentlich versteuern?

  3. Neues Geschäftsmodell: Luca-App plant flexible Abos und will Preise senken
    Neues Geschäftsmodell
    Luca-App plant flexible Abos und will Preise senken

    Angesichts drohender Kündigungen will die Luca-App den Bundesländern entgegenkommen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Bosch Professional zu Bestpreisen • WSV bei MediaMarkt • Asus Vivobook Flip 14" 8GB 512GB SSD 567€ • Philips OLED 65" Ambilight 1.699€ • RX 6900 16GB 1.489€ • Samsung QLED-TVs günstiger • Asus Gaming-Notebook 17“ R9 RTX3060 1.599€ • Seagate 20TB SATA HDD [Werbung]
    •  /