• IT-Karriere:
  • Services:

Datenschutz: Spotify bessert nach - ein bisschen

Für seine neuen Datenschutzbedingungen hat der Musikstreamindienst im August viel Kritik eingesteckt. Spotify gelobte Besserung und legte jetzt nach: Die neuen Regelungen sollen vor allem für Laien besser verständlich sein und erklären, warum der Konzern bestimmte Informationen haben will.

Artikel veröffentlicht am ,
Spotify bessert bei den umstrittenen Datenschutzbedingungen etwas nach.
Spotify bessert bei den umstrittenen Datenschutzbedingungen etwas nach. (Bild: Christian Hartmann/Reuters)

Spotify hat am 3. September, wie nach der lauten Kritik versprochen, überarbeitete Datenschutzbedingungen vorgelegt. Diese sollen für Laien besser verständlich sein und erklären, warum Spotify zum Beispiel den Standort des Nutzers wissen will.

Stellenmarkt
  1. TenneT TSO GmbH, Bayreuth
  2. itsc GmbH, Hannover

Mit der neuen Version der Bestimmungen führt das Unternehmen ein neues Kapitel ein, das vor dem eigentlichen, juristischen Text steht. Dieser Teil soll alle für die Benutzer wesentlichen Informationen enthalten.

Der Standort wird über die IP-Adresse ermittelt

Den Standort eines Nutzers braucht Spotify nach eigenen Angaben, um dem Nutzer die richtige Musik anbieten zu können - denn die Verträge mit Labels und Künstlern würden sich in verschiedenen Ländern unterscheiden. Dabei sei es nicht erforderlich, den eigenen Standort exakt per GPS zu erfassen - der Konzern wolle nur einen "breiten, unspezifischen Standort" haben. Eine genaue Position würde nur nach ausdrücklicher Zustimmung der Nutzer erfasst, wenn diese Zusatzangebote nutzen wollen, wie etwa lokale Konzerttipps.

Spotify sichert sich auch Berechtigungen für die Zukunft. Diese würden aber noch nicht genutzt. Der Zugang zur Nutzung des Mikrofons werde erst abgefragt, wenn die Software auch per Sprachsteuerung nutzbar sei. Die Informationen verschiedener Sensoren und technische Informationen eines Smartphones seien wichtig, damit der Dienst fehlerfrei arbeiten könne.

Nutzer, die den neuen Bedingungen bereits im August zugestimmt haben, müssen dies nach Angaben der Plattform nicht erneut tun. Wesentliche Änderungen an dem juristischen Text kann Spotify demnach nicht gemacht haben.

Projekt für bessere Lesbarkeit von Datenschutzbestimmungen

Das Projekt Terms of Service - Didn't Read verfolgt einen ähnlichen Ansatz wie Spotify jetzt. Es bereitet die juristischen Bestimmungen populärer Dienste wie Facebook und Google menschenlesbar auf und bewertet sie. Dienste, die wenig Daten nutzen, bekommen ein A, datenhungrige Anwendungen hingegen ein E.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 27,90€
  2. 349,00€
  3. (u.a. Winkelschleifer GWS 7-125 für 35,99€, Akku Kreissäge GKS 18V-57 für 115,99€ )
  4. (aktuell u. a. Deepcool Castle 240EX Wasserkühlung für 109,90€, Asus VG248QZ LED-Monitor 169...

Lapje 04. Sep 2015

Was ist daran unüberichtlich? 9,99 Pro Monat, Studenten 4,99, bei Family jeder weitere...

genussge 04. Sep 2015

Kann ja ein wenig verstehen, dass man derartige Berechtigungen für eine Musik-App nicht...


Folgen Sie uns
       


Nintendo Ring Fit Adventure angespielt

Mit Ring Fit Adventure können Spieler auf der Nintendo Switch einen Drachen bekämpfen - und dabei gleichzeitig Sport machen.

Nintendo Ring Fit Adventure angespielt Video aufrufen
Social Engineering: Die Mitarbeiter sind unsere Verteidigung
Social Engineering
"Die Mitarbeiter sind unsere Verteidigung"

Prävention reicht nicht gegen Social Engineering und die derzeitigen Trainings sind nutzlos, sagt der Sophos-Sicherheitsexperte Chester Wisniewski. Seine Lösung: Mitarbeiter je nach Bedrohungslevel schulen - und so schneller sein als die Kriminellen.
Ein Interview von Moritz Tremmel

  1. Social Engineering Mit künstlicher Intelligenz 220.000 Euro erbeutet
  2. Social Engineering Die unterschätzte Gefahr

Tesla-Fabrik in Brandenburg: Remote, Germany
Tesla-Fabrik in Brandenburg
Remote, Germany

Elon Musk steht auf Berlin, doch industrielle Großprojekte sind nicht die Stärke der Region. Ausgerechnet in die Nähe der ewigen Flughafen-Baustelle BER will Tesla seine Gigafactory 4 platzieren. Was spricht für und gegen den Standort Berlin/Brandenburg?
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Gigafactory Tesla soll 4 Milliarden Euro in Brandenburg investieren
  2. 7.000 Arbeitsplätze Tesla will Gigafactory bei Berlin bauen
  3. Irreführende Angaben Wettbewerbszentrale verklagt Tesla wegen Autopilot-Werbung

In eigener Sache: Aktiv werden für Golem.de
In eigener Sache
Aktiv werden für Golem.de

Keine Werbung, kein unerwünschtes Tracking - kein Problem! Wer Golem.de-Inhalte pur nutzen möchte, hat neben dem Abo Golem pur jetzt eine weitere Möglichkeit, Golem.de zu unterstützen.

  1. Golem Akademie Von wegen rechtsfreier Raum!
  2. In eigener Sache Wie sich Unternehmen und Behörden für ITler attraktiv machen
  3. In eigener Sache Unser Kubernetes-Workshop kommt auf Touren

    •  /