Vorläufig leitet Whatsapp keine Nutzerdaten mehr an den Mutterkonzern Facebook weiter. Ein generelles Aus für die Weitergabe bedeutet dieser Schritt allerdings nicht: In der Zwischenzeit will das Unternehmen zunächst nur die Kritik von Behörden und Datenschützern überprüfen.
Das BSI soll ein Gütesiegel für die sichere Nutzung von Internet und Computern entwickeln. Zudem will die Bundesregierung eine "besonders bösartig intelligente Nutzung von Kommunikationsmitteln" bekämpfen.
Was bedeutet der überraschende Wahlsieg Donald Trumps für die IT-Wirtschaft? Noch ist vieles unklar, was der künftige US-Präsident in Sachen Freihandel und Internet unternehmen will. Seine wenigen Äußerungen versprechen nichts Gutes.
Facebook macht es Entwicklern von Chatbots für seinen Messenger leichter, die Aufmerksamkeit von Nutzern zu gewinnen. Anzeigen im Facebook-Newsfeed können nun direkt persönliche Unterhaltungen in dem Mitteilungsdienst auslösen.
Bei Gopros Karma-Drohne kann es während der Nutzung zu einem spontanen Stromausfall kommen - bei einem Quadcopter eine schlechte Sache. Der Hersteller ruft daher alle Geräte zurück und will den Verkauf erst wieder starten, wenn das Problem gefunden und beseitigt ist.
Milliarden Gigajoule Prozesswärme bleiben jährlich ungenutzt. Neuartige Thermoelektrika sollen das ändern und daraus Strom gewinnen. Doch sie zu finden, ist nicht leicht.
In Schleswig-Holstein ist die Glasfaser-Abdeckung inzwischen sehr hoch. Und 15 Prozent nutzen bereits FTTH/B (Fiber To The Home/ Fiber To The Building).
Das Landgericht München hat den Onlinevideorekorder YouTV.de als urheberrechtswidrig bezeichnet. Doch der Dienst ist weiter online, weil sich das Urteil nur auf eine Funktion beziehen soll. Der Betreiber erklärt: Das Verfahren und Urteil betrifft die Funktion "record all", die nicht mehr aktiv ist.
Die Netzallianz konnte sich wie erwartet nicht auf ein Gigabitnetz für Deutschland bis zum Jahr 2025 einigen. Stattdessen versuchen Dobrindt und die Telekom sich in Ausreden.
Aktuelle Nightly-Versionen des Firefox können langsame Netzwerk-Verbindungen simulieren, die weltweit im Mobilfunk üblich sind. Das soll beim Erstellen einer Seite helfen. Neu ist die Idee einer Drossel für Entwickler aber nicht.
Neue Protokolle und Internetstandards sollen künftig auf eine Kompatibilität zu IPv4 verzichten. Das empfiehlt das Internet Architecture Board (IAB) seinen Standardisierungsgremien wie der IETF. Dafür müssen wohl auch alte Standards überarbeitet werden.
Um die Überwachung von E-Mails in Deutschland ranken sich viele Mythen. Eine große Rolle spielt dabei eine Box, die diese Aufmerksamkeit eigentlich nicht verdient hat. Wir haben uns die technischen und rechtlichen Hintergründe der E-Mail-Überwachung in Deutschland angeschaut.
Apple zu überholen, ist nur der Anfang: In fünf Jahren will Huawei Samsung an der Spitze der weltweit erfolgreichsten Smartphone-Hersteller ablösen. Dabei helfen soll laut Devices-Chef Richard Yu auch das Scheitern des Galaxy Note 7.
Youtube spielt nun auch Videos mit High Dynamic Range (HDR) ab. Dafür sind allerdings spezielle Geräte erforderlich. Bis sich HDR durchsetzt, werden daher noch viele Jahre vergehen.
Spam kommt nicht mehr nur per E-Mail, sondern neurdings auch direkt in den Kalender - jedenfalls bei iCloud-Nutzern. Bislang gibt es nur inoffizielle Workarounds für das Problem.
Die Stiftung zur Besiedelung des Mars will Geld von der Börse. An der Ernsthaftigkeit des Projekts ist wohl nicht zu zweifeln, an der Seriosität dagegen schon.
Trump darf nicht mehr twittern, Clinton kann ein wenig aufatmen, weil das FBI sie erneut nicht wegen ihres privaten Mailservers anklagen will. Die Nutzung von IT durch die Kandidaten spielt im Wahlkampf eine große Rolle.
Googles Netzwerk-Spezialisten haben Quic 2012 als schnelle Alternative zu verschlüsselten TCP-Verbindungen erdacht. Die Internet Engineering Task Force will das neue Protokoll zum Internet-Standard führen. Wir erklären die Grundideen von Quic.
O2 kommt in einem Test zu Preis und Service auf den letzten Platz. Am besten wurde Vodafone vom Deutschen Institut für Service-Qualität bewertet. Auch die Telekom erreicht nur ein "Befriedigend".
Bill Gates und Steve Ballmer haben sich wegen Microsofts Einstieg in den Smartphone-Markt auseinandergelebt - die Meinungen darüber, ob das Unternehmen den Schritt in die Hardware-Produktion wagen soll, gingen weit auseinander. Ballmer bereut allerdings nur das Timing der Entscheidung.
Günther Oettingers rassistische und homosexuellen-feindliche Äußerungen bringen ihm eine Rüge des EU-Kommissionspräsidenten ein. Zurücktreten muss er jedoch bisher nicht.
Kann die US-Wahl gehackt werden? Eine Sicherheitsfirma hat eine Sicherheitslücke in Wahlcomputern demonstriert - die ohnehin als notorisch unsicher und problematisch gelten. Die USA wollen im Falle einer Manipulation zurückhacken.
Unregulierte Drohnenflüge können ein Problem für Industriespionage, Privatsphäre und die physische Sicherheit von Personen sein. Die Deutsche Telekom möchte offenbar Lösungen anbieten, um ungewollte Drohnenflüge zu verhindern.
"Hallo, ich bin gleich ... " - Störungen beim Telefonieren im Zug sind Alltag. Bahnchef Rüdiger Grube verspricht Abhilfe bis 2018. Außerdem bekräftigt er die durchgehende WLAN-Versorgung in der zweiten Klasse.
Golem-Wochenrückblick Wir haben diese Woche zwei Dinge gelernt: Traue nie einem Browser-Addon und höre nie auf, an das Unerwartete zu glauben! Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
VDSL führt schon heute dazu, dass vielerorts FTTH-Anschlüsse für Geschäftskunden fehlen, kritisieren Telekom-Konkurrenten. Nur Gigabit solle staatlich gefördert werden.
Die Staatsanwaltschaft München I soll nach Spiegel-Informationen ein Ermittlungsverfahren gegen führende Facebook-Manager wegen Beihilfe zur Volksverhetzung eingeleitet haben. Unter den Beschuldigten sollen Mark Zuckerberg, Geschäftsführerin Sheryl Sandberg sowie weitere hochrangige Manager sein.
Trotz aller Fortschritte liegt die chinesische Raumfahrttechnik noch Jahrzehnte hinter dem Stand der europäischen, amerikanischen und russischen. Durch effizienten Einsatz dieser Technik übertrifft die Langer Marsch 5 aber selbst die Ariane 5.
57Kommentare/Eine Analyse von Frank Wunderlich-Pfeiffer
Whatsapp und Twitter funktionieren nicht mehr, auch sonst ist der Internetzugang in der Türkei eingeschränkt. Der Deutsche Journalisten-Verband protestiert gegen die Entscheidung der türkischen Regierung.
Richard Yu, Chef von Huaweis Device-Sparte, will sich mit dem dritten Platz der weltweit erfolgreichsten Smartphone-Anbieter nicht zufriedengeben: In nur zwei Jahren will er Apple auf dem zweiten Platz verdrängen.
Open-Source-Projekte der US-Regierung und ihrer Behörden werden künftig auf einem einzigen Portal gesammelt und zur Verfügung gestellt. Die Webseite ist Teil einer neuen Richtlinie, die die Zusammenarbeit verbessern soll und damit Steuergelder einsparen kann.
Mit Laserpulsen gegen ein außermarsianisches Objekt: Der Rover Curiosity hat auf dem Mars ein Objekt entdeckt, das von außen auf den Planeten gekommen ist. Eine Analyse mit einem Laser ergab, dass es hauptsächlich aus Eisen besteht.
Breitbandberater sollte man sein. Fast 32 Millionen Euro sind für Berater von Kommunen ausgegeben worden, ohne dass Glasfaser oder andere Netztechnik ausgebaut wurden. Bezahlt wurde mit Steuergeldern.
Ein Telekom-Kunde hatte sich an Golem.de gewandt, weil sein VDSL-25-Anschluss auf 16 MBit/s reduziert werden sollte. Nach einer Woche nun scheint der Fall gelöst.
Alle Suchwörter, alle Webseiten - der Browser-Verlauf eines ganzen Monats steht zum Verkauf. Unser Autor erlebte, wie das ist, wenn die eigenen Daten zur Ware werden.
Einige Kunden der Targobank dürften gestern beim Blick auf ihr Konto einen Schock bekommen haben, denn statt des eigentlichen Guthabens wurde eine Einlage von null Euro angezeigt. Schuld sollen Serverprobleme gewesen sein.
Eine Grundfunktion in der Netzwerksoftware zeigt der Deutschen Telekom an, wie viele Glasfaseranschlüsse wirklich bis ans Haus oder weiter gehen. Angaben dazu sind weiter nicht öffentlich.
Das World Wide Web Consortium (W3C) hat den Standardisierungsprozess von HTML 5.1 abgeschlossen. Die aktuelle HTML-Empfehlung bietet das neue picture-Element. Damit können Webinhalte besser an Gerätetypen angepasst werden. Zudem gibt es Elemente, die den Einsatz von Javascript unnötig machen.
Nur wenige Bauern haben die Datenrate, die die Bundesregierung bis 2018 allen Haushalten versprochen hat. Dennoch sind Roboter bei 8 Prozent aller Betriebe im Einsatz.
Wer sich gewählt ausdrückt und keinen Quatsch bei Facebook postet, soll ein vorsichtigerer Autofahrer sein - das glaubt die britische Admiral-Versicherung und verspricht niedrigere Beiträge. Dafür will der Versicherer Profile durchsuchen, was Facebook aber nicht besonders toll findet.
Künftig können Passagiere von Delta Air Lines die Position ihres aufgegebenen Gepäcks genau verfolgen - am Start- und Zielflughafen und sogar dazwischen. Möglich machen das RFID-Tags, die an den Koffern und Taschen befestigt und gescannt werden.
Der Später-lesen-Dienst Instapaper Premium ist nun kostenlos nutzbar. Bisher kostete das Abo jährlich 30 US-Dollar. Mit der Premium-Version lassen sich Artikel durchsuchen, auf den Kindle übertragen und vorlesen.
Einige Bundesländer haben wenig Interesse am Ausbau mit schnellem Internet. Sie rufen die Bundesförderung kaum ab. Dabei gehört zum Beispiel Brandenburg mit 50 MBit/s zu den am schlechtesten versorgten Bundesländern.
Es könnte weiter Sperrtafeln bei Youtube geben, wenn Musiklabels das verlangen. Auch das Hochladen geschützter Musikstücke bleibt eine Rechtsverletzung.
Weder Bundesverkehrsministerium noch Telekom machen Angaben zum echten Glasfaserausbau des Konzerns bis ans oder ins Haus. Das Geheimnis wird von beiden Seiten gehütet.
Wenn Hillary Clinton oder Donald Trump ihr Amt als US-Präsident antreten, bekommen sie auf Twitter und Facebook eine leere Timeline: Das Weiße Haus hat bekanntgegeben, wie die Social-Media-Kanäle der aktuellen Administration übergeben werden.
In einer koordinierten Aktion starten die großen Browserhersteller die Vorschauphase für Webassembly. Das Design des sogenannten Bytecodes fürs Web ist damit so gut wie abgeschlossen, weshalb das Projekt schon im kommenden Jahr Javascript in Teilen ablösen könnte.
Ein ewiger Streit ist zu Ende. Gema und Youtube konnten sich seit sechs Jahren nicht einigen. Jetzt wurde ein Vertrag geschlossen. Es darf Musik gehört werden.