Abo
  • Services:

Smartphones: Huawei will in zwei Jahren Apple überholen

Richard Yu, Chef von Huaweis Device-Sparte, will sich mit dem dritten Platz der weltweit erfolgreichsten Smartphone-Anbieter nicht zufriedengeben: In nur zwei Jahren will er Apple auf dem zweiten Platz verdrängen.

Artikel veröffentlicht am ,
Richard Yu mit dem Mate 9 und dem Porsche Design Huawei Mate 9
Richard Yu mit dem Mate 9 und dem Porsche Design Huawei Mate 9 (Bild: Huawei)

Der chinesische Telekommunikationshersteller Huawei hat vor, innerhalb von zwei Jahren Apple vom zweiten Platz der erfolgreichsten Smartphone-Hersteller zu verdrängen. Das hat Richard Yu, Chef der Device-Sparte von Huawei und seit 1993 im Unternehmen, in einem Gespräch mit Reuters angekündigt.

Huawei aktuell auf Platz drei

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  2. Robert Bosch GmbH, Abstatt

"Wir werden sie einholen, Schritt für Schritt, Innovation für Innovation", sagt Yu. "Es wird weitere Gelegenheiten geben. Künstliche Intelligenz, Virtual Reality, Augmented Reality." Aktuell liegt Huawei weltweit auf Platz drei der erfolgreichsten Smartphone-Hersteller weltweit. Auf Platz eins liegt unangefochten Samsung, Platz zwei mit Apple ist hingegen durchaus in machbarer Reichweite für Huawei.

Laut Strategy Analytics liegt Huawei mit 33,6 Millionen verkauften Geräten im dritten Quartal 2016 hinter Apple mit 45,5 Millionen Geräten. Samsung liegt aktuell mit 75,3 Millionen Geräten noch weit vor seinen Mitbewerbern. Allerdings ist noch nicht abzusehen, inwieweit das Fiasko um das Galaxy Note 7 dem südkoreanischen Marktführer noch schaden wird.

Note-7-Debakel könnte Huawei helfen

Die mögliche Schwäche Samsungs ist es, die Yus Ankündigung nicht komplett unrealistisch erscheinen lässt. Selbst wenn Apples Verkaufszahlen konstant blieben, könnte Huawei den Hersteller aus Cupertino überholen, falls verunsicherte Nutzer nicht mehr zu einem Samsung-Gerät greifen wollen.

Dies setzt allerdings weiter verstärkte Marketing-Maßnahmen Huaweis voraus, insbesondere in den USA, wo das Unternehmen bisher eher schwer Fuß gefasst hat. Huawei hat in den vergangenen anderthalb Jahren seine Kooperationen vertieft und unter anderem verstärkt im Fußball geworben oder Geräte mit etablierten Herstellern entwickelt. Ein Beispiel ist das Porsche Design Huawei Mate 9, eine besser ausgestattete Variante des neuen Mate 9.



Anzeige
Top-Angebote

Sascha Klandestin 08. Nov 2016

Ich selbst und Bekannte haben ihre Huaweis entweder reklamiert oder frühestmöglich durch...

TrollNo1 07. Nov 2016

Richtig, Huaweis EMUI erinnert aber auch stark ans MIUI. Habe auch einen anderen Launcher...

david_rieger 07. Nov 2016

Die beiden Golem-Artikel diesbezüglich. Das Pixel kommt maximal mit 128GB Speicher...

Dominik_Fu 05. Nov 2016

Ja aber die sind leider zu unfähig es außerhalb von china gscheit zu vermarkten...

ongaponga 04. Nov 2016

Die große Gefahr, China ist keine freie Marktwirtschaft. Anders als Apple oder Samsung...


Folgen Sie uns
       


BMW i3s - Test

Er ist immer noch ein Hingucker: Der knallrote BWM i3s zieht die Blicke anderer Verkehrsteilnehmer auf sich. Doch man muss sich mit dem Hinschauen beeilen. Denn das kleine Elektroauto der Münchner ist mit 185 PS ziemlich flott in der Stadt unterwegs.

BMW i3s - Test Video aufrufen
Indiegames-Rundschau: Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm
Indiegames-Rundschau
Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm

Gas geben, den weißen Hai besiegen und endlich die eine verlorene Socke wiederfinden: Die sommerlichen Indiegames bieten für jeden etwas - besonders fürs Spielen zu zweit.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Schwerelose Action statt höllischer Qualen
  2. Indiegames-Rundschau Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht
  3. Indiegames-Rundschau Mutige Mäuse und tapfere Trabbis

VR-Rundschau: Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?
VR-Rundschau
Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?

Der mediale Hype um VR ist zwar abgeflaut, spannende Inhalte dafür gibt es aber weiterhin - und das nicht nur im Games-Bereich. Mit dabei: das beliebteste Spiel bei Steam, Jedi-Ritter auf Speed und ägyptische Grabkammern.
Ein Test von Achim Fehrenbach

  1. Oculus Core 2.0 Windows 10 wird Minimalanforderung für Oculus Rift
  2. Virtual Reality BBC überträgt Fußball-WM in der virtuellen VIP-Loge
  3. VR-Brillen Google experimentiert mit Lichtfeldfotografie

Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

    •  /