Abo
  • Services:
Anzeige
Die britische Admiral-Versicherung will Facebook-Posts analysieren, um die Versicherungskosten zu berechnen.
Die britische Admiral-Versicherung will Facebook-Posts analysieren, um die Versicherungskosten zu berechnen. (Bild: Screenshot: Golem.de)

Social Media: Autoversicherung will Kunden über Facebook einstufen

Die britische Admiral-Versicherung will Facebook-Posts analysieren, um die Versicherungskosten zu berechnen.
Die britische Admiral-Versicherung will Facebook-Posts analysieren, um die Versicherungskosten zu berechnen. (Bild: Screenshot: Golem.de)

Wer sich gewählt ausdrückt und keinen Quatsch bei Facebook postet, soll ein vorsichtigerer Autofahrer sein - das glaubt die britische Admiral-Versicherung und verspricht niedrigere Beiträge. Dafür will der Versicherer Profile durchsuchen, was Facebook aber nicht besonders toll findet.

Die britische Autoversicherung Admiral bietet mit Firstcarquote einen Tarif an, bei dem die Versicherungsstufe vom Nutzungsverhalten bei Facebook beeinflusst werden kann. Kunden, die den Tarif wählen, können dem Versicherer die Erlaubnis erteilen, das eigene Facebook-Profil zu scannen und nach Anzeichen für eine Persönlichkeit zu suchen, die eine sichere Fahrweise verspricht. Verpflichtend ist die Nutzung nicht, sie soll aber zu niedrigen Beiträgen führen können.

Anzeige

Beiträge und Likes werden untersucht

Laut The Guardian will Admiral Beiträge und Likes der Nutzer untersuchen und darauf basierend entscheiden, ob es sich um eine verantwortungsvolle Persönlichkeit handelt oder nicht. Förderlich für diese Einschätzung sollen kurze, prägnante Sätze, die Benutzung von Listen und fest vereinbarte Verabredungen mit spezifischer Zeit sein.

Die Verwendung von Begriffen wie "abends" soll demnach wenig verantwortungsvoll erscheinen. Auch die Nutzung von vielen Ausrufezeichen soll eher gegen eine positive Einschätzung sprechen.

Bei positiver Facebook-Einschätzung verspricht Admiral einen um fünf bis 15 Prozent niedrigeren Beitragssatz als gewöhnlich - was sich lohnen würde, da die Autoversicherungsbeiträge in Großbritannien sehr hoch sind. Mit dem Service zielt der Versicherer auf junge Menschen, die zum ersten Mal eine Versicherung abschließen müssen.

Facebook soll Zugang gesperrt haben

Admiral soll eigenen Angaben zufolge keinen permanenten Zugriff auf die Facebook-Daten bekommen, sondern nur eine Momentaufnahme. Dennoch findet Facebook das Konzept offenbar nicht gelungen: Der Open Rights Group zufolge hat das Unternehmen Admiral den Zugang zu Facebook-Profilen gesperrt - die Praktiken verstoßen gegen die Richtlinien des sozialen Netzwerks. Das Versicherungskonzept ist damit offenbar bereits gescheitert.


eye home zur Startseite
/mecki78 07. Nov 2016

Hier hat die Versicherung zugegeben, dass sie das vorhaben... daher hat man ihnen den...

User_x 04. Nov 2016

mensch... pschhhhhht... natürlich anonymisiert oder ;-D durch nen addon ;-D ;-D ;-D

User_x 04. Nov 2016

ach echt? ein verkäufer der einen kauf ablehnen würde oder es für mich teurer wäre, weil...

DY 03. Nov 2016

fängt jemand an das System auch so zu verwenden wie es gedacht ist. Die Zukunft hat...

HagbardCeline 03. Nov 2016

Du hast aber schon gesehen das es da nicht um Deutschland geht ...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. DERMALOG Identification Systems GmbH, Hamburg
  2. PTV Group, Karlsruhe
  3. Consors Finanz, München, Duisburg
  4. ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Bonn


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 49,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

Folgen Sie uns
       


  1. Apple iOS 11 im Test

    Alte Apps weg, Daten weg, aber sonst alles gut

  2. Bitkom

    Ausbau mit Glasfaser kann noch 20 Jahre dauern

  3. Elektroauto

    Nikolas E-Trucks bekommen einen Antrieb von Bosch

  4. HHVM

    Facebook konzentriert sich künftig auf Hack statt PHP

  5. EU-Datenschutzreform

    Bitkom warnt Firmen vor Millionen-Bußgeldern

  6. Keybase Teams

    Opensource-Teamchat verschlüsselt Gesprächsverläufe

  7. Elektromobilität

    In Norwegen fehlen Ladesäulen

  8. Metroid Samus Returns im Kurztest

    Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin

  9. Encrypted Media Extensions

    Web-DRM ist ein Standard für Nutzer

  10. TP Link Archer CR700v

    Einziger AVM-Konkurrent bei Kabelroutern gibt auf



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Wireless Qi: Wie die Ikealampe das iPhone lädt
Wireless Qi
Wie die Ikealampe das iPhone lädt
  1. Noch kein Standard Proprietäre Airpower-Matte für mehrere Apple-Geräte

Edge Computing: Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
Edge Computing
Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
  1. Software AG Cumulocity IoT bringt das Internet der Dinge für Einsteiger
  2. DDoS 30.000 Telnet-Zugänge für IoT-Geräte veröffentlicht
  3. Deutsche Telekom Narrowband-IoT-Servicepakete ab 200 Euro

Kein App Store mehr: iOS-Nutzer sollten das neue iTunes nicht installieren
Kein App Store mehr
iOS-Nutzer sollten das neue iTunes nicht installieren
  1. Betriebssystem Apple veröffentlicht Goldmaster für iOS, tvOS und WatchOS
  2. iPhone X Apples iPhone mit randlosem OLED-Display kostet 1.150 Euro
  3. Apple iPhone 8 und iPhone 8 Plus lassen sich drahtlos laden

  1. Neues Feature in iOS11

    iCmdr | 04:05

  2. Re: AI gibt es nicht.

    wlorenz65 | 03:52

  3. Re: Wieso gehts dann anderswo?

    Greys0n | 03:48

  4. Re: Ist doch alles ganz einfach... LTE High Speed...

    Greys0n | 03:46

  5. Re: Armes Deutschland

    medium_quelle | 03:36


  1. 19:04

  2. 18:51

  3. 18:41

  4. 17:01

  5. 16:46

  6. 16:41

  7. 16:28

  8. 16:11


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel