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Wasm läuft jetzt in den Browsern von Mircosoft, Google und Mozilla.
Wasm läuft jetzt in den Browsern von Mircosoft, Google und Mozilla. (Bild: Google)

Webassembly: Bytecode fürs Web ist fast fertig

Wasm läuft jetzt in den Browsern von Mircosoft, Google und Mozilla.
Wasm läuft jetzt in den Browsern von Mircosoft, Google und Mozilla. (Bild: Google)

In einer koordinierten Aktion starten die großen Browserhersteller die Vorschauphase für Webassembly. Das Design des sogenannten Bytecodes fürs Web ist damit so gut wie abgeschlossen, weshalb das Projekt schon im kommenden Jahr Javascript in Teilen ablösen könnte.

Das Webassembly-Projekt (Wasm) ist offiziell in einer Browservorschau verfügbar, das geben die beteiligten Hersteller Mozilla, Google und Microsoft für ihre Browser in aufeinander abgestimmten Ankündigungen bekannt. Wasm ist eine Laufzeitumgebung sowie ein einheitliches Ziel von kompilierten Programmen im Web. Mit der gestarteten Vorschau erreicht das Projekt den Status eines Release Candidate für das Minimum Viable Product (MVP), also das kleinstmöglich verwendbare Produkt.

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Dies umfasst laut Google das Binärformat von Wasm samt dem dazu äquivalenten Textformat, die Semantik sowie ein Javascript-API zum Zugriff auf Wasm. Darüber hinaus stehen über die verschiedenen Browser hinweg funktionierende Werkzeuge bereit, die es ermöglichen, Code in C beziehungsweise C++ nach Wasm zu kompilieren.

Einheitlicher Bytecode im Web

Letzteres ist das eigentliche Projektziel von Wasm. Browser sollen künftig in der Lage sein, auch vergleichsweise sehr komplexe Anwendungen wie etwa Spiele nativ auszuführen. Das Projekt wird als standardisierter Ersatz für ähnliche Ideen wie Googles Portable Native Client oder auch Asm.js positioniert, soll aber insbesondere schneller als Asm.js sein.

Sowohl Googles Chrome als auch Mozillas Firefox bieten die Möglichkeit, Wasm zu nutzen, vorerst nur an, indem die Option in den Browsern aktiviert wird. So soll vermieden werden, dass Wasm produktiv eingesetzt wird. Microsoft nutzt Wasm zunächst nur in internen Builds des Edge-Browsers, implementiert das Projekt aber öffentlich in dem Open-Source-Projekt seiner Javascript-Engine Chakracore. Auch in Edge soll Wasm bald als Vorschau genutzt werden können. Apple implementiert Wasm ebenfalls.

Derzeit ist geplant, die erste Version von Wasm im ersten Quartal 2017 zu veröffentlichen. Mozilla plant dies für Firefox 52, der im März erscheinen soll.


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Cok3.Zer0 02. Nov 2016

Naja, das würde wohl sehr viel mehr Obfuscation-Möglichkeiten für die Inhalte von...

theonlyone 02. Nov 2016

Grundsätzlich kannst du in Java ja auch manuell deinen speicher Verwalten. Den Garbage...

RicoBrassers 02. Nov 2016

Mag ja durchaus sein, twothe hat aber von C++-Code gesprochen, der vom Browser überhaupt...

RicoBrassers 02. Nov 2016

Äh, was hat jetzt Verschlüsselung mit dem Ganzen Thema zu tun?

RicoBrassers 02. Nov 2016

Da wäre ich mir aber nicht so sicher - CSS und JS sind eigentlich auch standardisiert...



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