Später-lesen-Dienst: Instapaper Premium jetzt kostenlos

Pinterest ändert das Geschäftsmodell des übernommenen Unternehmens Instapaper(öffnet im neuen Fenster) . Der bisher kostenpflichtige Premium-Dienst(öffnet im neuen Fenster) wird nun kostenlos angeboten: Damit sparen sich Nutzer 30 US-Dollar im Jahr.
Bislang gab es nur gegen Bezahlung eine Volltextsuche in allen gespeicherten Artikeln. Außerdem können Nutzer unbegrenzt viele Notizen anlegen oder Artikel auf Amazons E-Book-Reader übertragen. Anwender können sich über die Instapaper-App zudem Inhalte vorlesen lassen. Mit einem Speed-Reading-Verfahren sollen Texte schneller gelesen werden können.
Zudem ist die Instapaper-Website werbefrei. Das gab es bisher nur für zahlende Nutzer. Wer bereits Premium-Kunde ist, erhält anteilig sein Geld für die verbleibende vorausgezahlte Zeit zurück.
Wie viel Pinterest für den Später-lesen-Dienst Instapaper im August 2016 bezahlte , ist nicht bekannt. Instapaper wechselte zuvor schon einmal den Eigentümer. Das vom Entwickler Marco Arment gegründete Unternehmen wurde 2013 an Betaworks verkauft.
Mit der Übernahme wurde der Dienst Instaparser zum 1. November 2016 eingestellt. Er richtete sich an Unternehmen, die Artikelinhalte von Webseiten übernehmen wollten. Neuanmeldungen für Instaparser sind nicht mehr möglich. Bestandskunden werden keine Gebühren mehr für die Nutzung des Dienstes berechnet.



