Abo
  • Services:
Anzeige
Steve Ballmer bei einer Veranstaltung seines Basketball-Clubs Los Angeles Clippers
Steve Ballmer bei einer Veranstaltung seines Basketball-Clubs Los Angeles Clippers (Bild: Jeff Gross/Getty Images)

Microsoft: Steve und Bill mögen einander nicht mehr

Steve Ballmer bei einer Veranstaltung seines Basketball-Clubs Los Angeles Clippers
Steve Ballmer bei einer Veranstaltung seines Basketball-Clubs Los Angeles Clippers (Bild: Jeff Gross/Getty Images)

Bill Gates und Steve Ballmer haben sich wegen Microsofts Einstieg in den Smartphone-Markt auseinandergelebt - die Meinungen darüber, ob das Unternehmen den Schritt in die Hardware-Produktion wagen soll, gingen weit auseinander. Ballmer bereut allerdings nur das Timing der Entscheidung.

Steve Ballmer hat in einem Interview mit Bloomberg ein Resümee über seine Zeit als Microsoft-CEO gezogen. Die Entscheidung, mit Microsoft in die Hardware-Sparte einzusteigen, war dabei nicht nur ein Wendepunkt in der Geschichte des Unternehmens und der Karriere Ballmers, sondern auch in der Freundschaft zu Microsoft-Gründer Bill Gates. Ballmer war bis 2014 insgesamt 14 Jahre lang CEO von Microsoft, ehe er von Satya Nadella abgelöst wurde.

Anzeige

Freundschaft hat Entscheidungen zu Hardware nicht überstanden

Ballmer zufolge haben die unterschiedlichen Meinungen darüber dazu geführt, dass er und Gates "auseinander gedriftet" sind. Zuvor sollen beide Ballmer zufolge ein brüderliches Verhältnis gehabt haben.

"Es gab eine entscheidende Uneinigkeit über die Wichtigkeit, im Hardware-Geschäft zu sein", sagt Ballmer. "Ich habe auf das Surface gedrängt, der Aufsichtsrat weigerte sich ein wenig, das zu unterstützen. Die Meinungsverschiedenheiten erreichten einen Höhepunkt, als es um das Mobiltelefongeschäft ging."

Ballmer würde wieder in Hardware investieren - nur früher

Trotz des mittlerweile als misslungen zu bezeichnenden Smartphone-Geschäfts und des schweren Starts bei den Tablets würde Ballmer alles noch einmal so machen. Der einzige Fehler sei gewesen, zu spät eigene Geräte herzustellen. "Ich wäre schneller in das Hardware-Geschäft eingestiegen", sagt Ballmer.

Der Microsoft-Aufsichtsrat hatte zunächst die Übernahme von Nokias Mobiltelefonsparte abgelehnt, später hatte Microsoft 9,5 Milliarden US-Dollar dafür ausgegeben. Mittlerweile beträgt der weltweite Marktanteil von Windows-Smartphones nur noch um die 1 Prozent, durchsetzen konnte sich das System nie.

Auch der Start der Tablets war äußerst holprig: Das erste Gerät Surface RT verkaufte sich schlecht und führte zu hohen Abschreibungen. Mittlerweile ist das Surface-Geschäft Bloomberg zufolge profitabel und hat im vergangenen Jahr mehr als 4 Milliarden US-Dollar an Einnahmen generiert. Steve Ballmer hatte im August 2014 auch seinen verbliebenen Aufsichtsratsposten geräumt, um sich ausschließlich um das von ihm gekaufte Basketball-Team Los Angeles Clippers zu kümmern.


eye home zur Startseite
newyear 09. Nov 2016

Ah, ok. Wird auch erst mal so bleiben, und die ARM-Chips sind inzwischen auch schon...

Vielfalt 09. Nov 2016

Eigentlich ist alles als Consumer Product tot. Die wollen nur Facebook und Youtube nutzen.

koflor 08. Nov 2016

Meine Rede...

jiggiwowow 08. Nov 2016

von einem IT-News-Aggregator erwarten aber viele keine Provokationen... genau so wie...

bombinho 08. Nov 2016

Das hat er aber anscheinend gut versteckt (oder er heisst eigentlich Mill Zates...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Landeskriminalamt Thüringen, Erfurt
  2. Daimler AG, Sindelfingen
  3. Loh Services GmbH & Co. KG, Haiger
  4. WMF Group GmbH, Geislingen an der Steige


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. ab 129,99€
  2. 25,99€
  3. 23,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Netgear Nighthawk X6S

    Triband-Router kann mit Sprache gesteuert werden

  2. Spark

    DJI-Minicopter stürzt ab

  3. Nachfolger Watchbox

    RTL beendet Streamingportal Clipfish

  4. Chipmaschinenausrüster

    ASML demonstriert 250-Watt-EUV-System

  5. Linux-Distribution

    Opensuse Leap 42.3 baut Langzeitpflege aus

  6. Soziales Netzwerk

    Facebook soll an Smart-Speaker mit Display arbeiten

  7. Kumu Networks

    Vollduplex-WLAN auf gleicher Frequenz soll noch 2018 kommen

  8. IT-Dienstleister

    Daten von 400.000 Unicredit-Kunden kompromittiert

  9. Terrorismusbekämpfung

    Fluggastdatenabkommen mit Kanada darf nicht in Kraft treten

  10. Makeblock Airblock im Test

    Es regnet Drohnenmodule



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Microsoft Surface Pro im Test: Dieses Tablet kann lange
Microsoft Surface Pro im Test
Dieses Tablet kann lange
  1. Microsoft Neues Surface Pro fährt sich ohne Grund selbst herunter
  2. iFixit-Teardown Surface Laptop ist fast nicht reparabel
  3. Surface Studio Microsofts Grafikerstation kommt nach Deutschland

Ausprobiert: JPEGmini Pro komprimiert riesige JPEGs um bis zu 80 Prozent
Ausprobiert
JPEGmini Pro komprimiert riesige JPEGs um bis zu 80 Prozent
  1. Google KI erstellt professionelle Panoramen
  2. Bildbearbeitung Google gibt Nik Collection auf

Kryptowährungen: Bitcoin steht vor grundlegenden Änderungen
Kryptowährungen
Bitcoin steht vor grundlegenden Änderungen
  1. Linux-Distributionen Mehr als 90 Prozent der Debian-Pakete reproduzierbar
  2. Die Woche im Video Strittige Standards, entzweite Bitcoins, eine Riesenkonsole
  3. Kryptowährung Bitcoin notiert auf neuem Rekordhoch

  1. Re: Ich benutze zwar kein Android

    nachgefragt | 16:51

  2. Re: uuuuund noch ein Streaming-Dings.

    mnementh | 16:51

  3. Benötigt Thunderbolt 3 beide High Speed Lanes?

    Graveangel | 16:50

  4. Re: Erster Eindruck..

    der_wahre_hannes | 16:49

  5. Re: Comdirect ist ganz nice

    norinofu | 16:46


  1. 16:53

  2. 16:22

  3. 14:53

  4. 14:15

  5. 14:00

  6. 13:51

  7. 13:34

  8. 12:48


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel