Update Der Europäische Gerichtshof hat ein zweites Mal die anlasslose Speicherung von Verbindungsdaten für unzulässig erklärt. Der Branchenverband Eco fordert nun ein Moratorium für die deutsche Regelung. Die Bundesregierung verteidigt hingegen ihr Gesetz.
Gedacht ist es für Podcasts oder Hörbücher: Facebook überträgt ab sofort auch Streams ohne Video - also nur den Ton. Nutzer der Android-App haben gegenüber iOS einen kleinen, aber feinen Vorteil.
Facebook droht in der EU eine Strafe von einem Prozent des Umsatzes, falls der Konzern bei der Übernahme von Whatsapp gelogen hat. Es geht um den automatischen Datenabgleich zwischen den Benutzerkonten der beiden Dienste.
Nur wer 20 US-Dollar zahlt, soll den Pornofilter auf neuen Computern entfernen können. Das sieht eine Gesetzvorlage für Internetsperren des Abgeordneten Bill Chumley vor.
Über Facebooks Safety Check können Nutzer ihren Freunden signalisieren, dass sie in Sicherheit sind. Nach einem Umbau hat das an sich hilfreiche System noch Schwächen.
Mit einer Art Facebook-Gesetz will die große Koalition den Kampf gegen Falschnachrichten im Internet aufnehmen. Der Hamburger Datenschützer Caspar begrüßt die Pläne. Die IT-Branche läuft dagegen Sturm.
42Kommentare/Ein Bericht von Dietmar Neuerer
(Handelsblatt)
Kurz vor den Feiertagen erlaubt Facebook auf mobilen Endgeräten und dem Desktop nun auch Gruppenchats per Video. Besitzer eines iPhones oder iPads können die Verwandtschaft sogar mit lustigen Masken in Stimmung bringen.
Ein Offline-Linux für Menschen mit ganz speziellen Sicherheitsbedürfnissen. Das will Discreete-Linux sein, der Nachfolger des Ubuntu Privacy Remix. Wir haben mit den Machern gesprochen.
Kein Zugang mehr zu gesperrten Seiten: Türkische Provider haben auf Anweisung der Regierung Dienste gesperrt, mit denen sich Website-Blockaden umgehen lassen. Die Zensurmaßnahmen scheinen erfolgreich.
Bislang haben vor allem Freifunker vor den Folgen der EU-Funkanlagenrichtlinie gewarnt. In einer aktuellen Stellungnahme warnt der Zentralverband der Elektroindustrie wegen der nötigen Zertifizierung vor Knappheit bei kompatiblen WLAN-Chips.
Die Anzahl der Beschwerden über Probleme beim Telefonanbieterwechsel ist nur etwas rückläufig. Doch es kommt immer wieder zu Wechselzeiten von mehr als zehn Tagen. Auch mehrtägige komplette Kappungen der Verbindungen sind möglich.
Nach der angeblichen Manipulation der US-Präsidentschaftswahl wollen deutsche Politiker und Behörden die Bundestagswahl 2017 gegen Hackerangriffe und Meinungsmanipulation absichern. Wie genau die Angriffe aussehen, wird aber nicht gesagt.
Betrüger aus Düsseldorf, die Sex-SMS versandt hatten, sind gesperrt worden. Die Betroffenen müssen nicht zahlen und dürfen auch nicht abkassiert werden, ordnete die Bundesnetzagentur an.
Dank Donald Trump findet Twitter derzeit so viel Beachtung wie kaum je zuvor. Nun erweitert der Dienst sein Angebot: Mitglieder können ab sofort Live-Videos streamen und die eigentlich schon eingestellte Video-App Vine bleibt - wenn auch in veränderter Form.
Unter anderem in Foren dürften viele ältere Fotos künftig nicht mehr angezeigt werden: Dropbox will den Ordner "Public" ab 2017 umwandeln, sodass endgültig keine Verlinkungen darauf mehr möglich sind. Viele Nutzer sind empört.
Abzocke im Internet sorgt immer wieder für Ärger. Bisher muss jeder Betroffene allein dagegen klagen. Eine geplante Gesetzesreform könnte die Kunden stärken - und das Bundeskartellamt zu einer Verbraucherschutzbehörde in Massenfällen aufwerten.
In Berlin arbeiten angeblich 600 Mitarbeiter der Bertelsmann-Tochter Arvato daran, unerlaubte Inhalte aus Facebook zu entfernen. Was sie zu sehen bekommen, ist oft an Grausamkeit nicht zu überbieten und lässt traumatisierte Menschen zurück.
Von wegen Russland: Die Bundestagspolizei geht offenbar nicht davon aus, dass die Unterlagen des NSA-Ausschusses von Hackern an Wikileaks weitergegeben wurden. Einige Fakten sprechen dagegen.
Golem-Wochenrückblick Galileo! Ist! Gestartet!!!11!einself! Wir waren außerdem im Kino, haben mit dem Smartphone gedaddelt und endlich das Macbook Pro mit Touch Bar getestet. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Blackberry wird sich künftig nur noch um die Software und die Kundenbetreuung kümmern. Der chinesische Hersteller TLC baut die Geräte und hat auch alle Markenrechte am Namen erworben.
Der Angriff auf Thyssenkrupp soll auf das Konto der Hackergruppe Winnti gehen, die früher Gaming-Plattformen attackiert hat. Weitere deutsche Firmen sollen betroffen sein.
In den USA will Facebook mit vier neuen Maßnahmen gegen Fake-News vorgehen. Eine Redaktion baut das Unternehmen dafür nicht auf - stattdessen sollen Algorithmen und die Community plus externe Faktenprüfer die Arbeit übernehmen.
Im Jahr des Brexits, der US-Wahl, der Europameisterschaft und der Tode von Prince, David Bowie und vieler anderer berühmter Persönlichkeiten haben die Google-Nutzer nach keinem dieser Themen am häufigsten gesucht. Sondern nach kleinen gelben Monstern.
1&1 Versatel hat einen neuen Festpreis für FTTH im Angebot. Wenn Kunden im Umkreis ab 250 bis 500 Metern zum nächstgelegenen Netzabschnitt wohnen, zahlen sie einen festen Preis im Monat bei 1&1 Glasfaser Business Pro.
Das Bundesverwaltungsgericht hat eine Klage gegen die Überwachungspraxis des BND teilweise abgelehnt. Doch zu einer Metadatenbank haben die Richter noch weitere Fragen.
Einen Rekord der ganz unschönen Art gesteht Yahoo ein: Unbefugte haben auf mehr als eine Milliarde Nutzerkonten zugegriffen und die Daten kopiert. Eine Folge ist, dass die geplante Übernahme des Unternehmens durch Verizon nun wackelt.
Deutschland verliert im weltweiten Vergleich bei der durchschnittlichen Verbindungsgeschwindigkeit. Nun liegt das Land auf Rang 26. Allerdings stieg die Datenrate laut Akamai um 19 Prozent.
Entwickler, die an der Umsetzung von Virtual Reality (VR) im Web interessiert sind, können die Funktion mit dem Chrome-Browser auf Android testen. Zunächst klappt das nur mit dem Daydream-View-Headset von Google. Desktop-Unterstützung soll folgen.
Die Zukunft von Googles Autoprojekt scheint ein bisschen klarer. Die neue Tochterfirma Waymo will keine autonomen Autos bauen, sondern etwas anderes besser machen.
Der Vizekanzler fordert Schulden für den viele Milliarden Euro kostenden Glasfaser-Ausbau. Auf der Deutsch-Französischen Digitalkonferenz war das ein Thema, denn beide Länder haben kaum FTTH.
So wichtig wie Lesen, Rechnen und Schreiben: Bundeskanzlerin Merkel misst dem Programmieren künftig eine große Bedeutung bei. Unklar bleibt, wie das gelehrt werden soll.
Schwache Kryptographie raus, weniger Round-Trips und damit mehr Performance - und außerdem Schmierfett für zukünftige Protokollversionen und Erweiterungen: Die Version 1.3 des TLS-Verschlüsselungsprotokolls kommt bald.
2018 sollen keine US-Astronauten mehr mit russischen Sojus-Raumschiffen zur ISS fliegen. Der erste Flug des Crew Dragon verzögert sich nach der Explosion bis zum Mai 2018. Deren Ursache wurde inzwischen gefunden.
Die Revolution wird abgesagt: Google verabschiedet sich angeblich von seinen ursprünglichen Plänen für das autonome Fahren. Das Kugel-Auto soll "unpraktisch" sein.
Alle Optionen, die Facebook im Kampf gegen Propaganda und Falschmeldungen derzeit hat, sind schlecht. Die schlechteste: jede Verantwortung auf die Nutzer abwälzen.
Die Bundesregierung will den E-Personalausweis künftig mit aktiviertem elektronischem Identitätsnachweis verteilen. Bisher haben Antragsteller die Wahl. Bisher ist die Akzeptanz des E-Personalausweises sehr gering.
Die von der Enthüllungsplattform Wikileaks veröffentlichten geheimen Akten aus dem NSA-Untersuchungsausschuss wurden möglicherweise beim Cyberangriff auf den Bundestag 2015 gestohlen. Die Opposition widerspricht dieser Darstellung.
In zwei Monaten soll der Flash Player im Chrome-Browser deaktiviert werden - HTML5 ist dann Standard für alle Nutzer. Zwar lässt sich Flash dann noch für einige Seite nutzen, ab Herbst 2017 muss die Flash-Nutzung aber immer durch den Anwender erlaubt werden.
Wer bei Vodafone einen eigenen Kabelrouter angeschlossen hat, möchte danach das Geld für die Homebox-Option sparen. Doch die Kündigung wird Nutzern nicht gerade leicht gemacht. Das Vorgehen grenzt schon an Schikane.
132Kommentare/Ein Erfahrungsbericht von Friedhelm Greis
Zwei große Plattformen für Essenbestellungen werden zusammengelegt. An beiden ist Rocket Internet beteiligt. In die verlustreichen Firmen sind 1,5 Milliarden US-Dollar Risikokapital geflossen.
Update Wer sein Galaxy Note 7 immer noch nicht zurückgegeben hat, soll in den USA mit einer drastischen Maßnahme dazu gewungen werden: Samsung will das Laden des Akkus komplett unterbinden. Ein Netzbetreiber will dabei aber nicht mitmachen.
Hat Russland die US-Präsidentschaftswahl gehackt? Präsident Obama will untersuchen, ob fremde Nachrichtendienste zur Wahl von Donald Trump beigetragen haben. Der kommuniziert derweil weiter unverschlüsselt.
Golem-Wochenrückblick Das LG Hamburg hat wieder zugeschlagen und eine Entscheidung zum Urheberrecht getroffen. Auch die Unis haben ihre Not damit, weil sie mit der VG Wort nicht einig werden. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Das neue Netz ist fertig und wird geschaltet. Auch die Preise von DNS:NET und Zweckverband Breitband Altmark sind jetzt bekannt. Die Telekom warnt vor solchen Modellen und will Angst verbreiten.