Abo
  • Services:

Google: Chrome testet WebVR auf Android

Entwickler, die an der Umsetzung von Virtual Reality (VR) im Web interessiert sind, können die Funktion mit dem Chrome-Browser auf Android testen. Zunächst klappt das nur mit dem Daydream-View-Headset von Google. Desktop-Unterstützung soll folgen.

Artikel veröffentlicht am ,
WebVR gibt's in Chrome vorerst nur mit dem Daydream View.
WebVR gibt's in Chrome vorerst nur mit dem Daydream View. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Mit der aktuellen Beta-Version von Chrome 56 unterstützt der Browser unter Android auch die für Virtual Reality im Web (WebVR) benötigten APIs, sodass Entwickler die Implementierung von Googles Browser vergleichsweise einfach testen können. Bei dem unterstützten Funktionsumfang hält sich Google allerdings noch sehr zurück, was sich wohl stark auf die praktische Nutzbarkeit auswirken dürfte.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Schwieberdingen
  2. Provinzial Rheinland Versicherung AG, Düsseldorf oder Detmold

Denn die Verwendbarkeit des WebVR-APIs sowie des Gamepad-APIs sind auf einen sogenannten Origin Trial beschränkt. Das heißt, Entwickler können mit dem Testen ihrer WebVR-Anwendung nicht einfach loslegen. Stattdessen müssen sie sich für eine Teilnahme bei Google anmelden. Das Unternehmen vergibt dann Tokens, die in die Webseite eingebaut werden müssen, damit die Funktion überhaupt genutzt werden kann.

Das Chrome-Team begründet diese Vorgehensweise damit, dass die Entwicklung des WebVR-API noch nicht abgeschlossen sei und es sich somit stetig weiter verändert. Google will die Funktion standardmäßig wohl erst nach der Fertigstellung der API freischalten. Ungewöhnlich erscheint diese Vorgehensweise aber nicht. So testet Mozilla seine WebVR-Implementierung ausschließlich in den Nightly-Versionen des Firefox und Microsoft für seinen Browser Edge bisher gar nur intern.

Genutzt werden kann WebVR im Chrome für Android zurzeit mit Googles VR-Headset Daydream View. Letzteres setzt die Verwendung eines Smartphones voraus, was den Fokus auf Android erklärt. Die Unterstützung für Desktop-Systeme soll aber folgen ebenso wie für das kostengünstige Cardboard-Headset.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (Prime Video)
  2. 4,25€

Techn 15. Dez 2016

Für Web Entwicklung und schnelles surfen im Web ist er super, das mit dem Verlauf ist nur...

Klaus Weidner 14. Dez 2016

Zum Testen der WebVR-Funktionen auf dem eigenen Gerät ist das Origin Trial nicht...


Folgen Sie uns
       


Android 9 - Test

Wir haben das neue Android 9 getestet.

Android 9 - Test Video aufrufen
Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Fancy Bear Microsoft verhindert neue Phishing-Angriffe auf US-Politiker
  2. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  3. US Space Force Planlos im Weltraum

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. KI Deepmind-System diagnostiziert Augenkrankheiten
  2. Getty Images KI-System hilft bei der Bildersuche
  3. OpenAI Roboterhand erhält Feinmotorik dank KI

    •  /