Abo
  • Services:
Anzeige
Die Quelle von Wikileaks wird offenbar im Bundestag selbst vermutet.
Die Quelle von Wikileaks wird offenbar im Bundestag selbst vermutet. (Bild: Adam Berry/Getty Images)

NSA-Ausschuss: Polizei sucht Wikileaks-Quelle im Bundestag

Die Quelle von Wikileaks wird offenbar im Bundestag selbst vermutet.
Die Quelle von Wikileaks wird offenbar im Bundestag selbst vermutet. (Bild: Adam Berry/Getty Images)

Von wegen Russland: Die Bundestagspolizei geht offenbar nicht davon aus, dass die Unterlagen des NSA-Ausschusses von Hackern an Wikileaks weitergegeben wurden. Einige Fakten sprechen dagegen.

Nach der Veröffentlichung vertraulicher Akten aus dem NSA-Untersuchungsausschuss sucht die Bundestagspolizei den Täter im Parlament. Ermittelt werde "wegen Verletzung des Dienstgeheimnisses und einer besonderen Geheimhaltungspflicht", zitierte das Nachrichtenmagazin Der Spiegel einen Bundestagssprecher. Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) hatte die Ermittlungen gegen unbekannt schon Anfang Dezember genehmigt.

Anzeige

Dem Bericht zufolge sind Sicherheitsbehörden des Bundes überzeugt, dass nicht Hacker die Anfang Dezember von der Internetplattform Wikileaks veröffentlichten 2.420 Dokumente entwendet haben. Erst recht gebe es keinen Hinweis darauf, dass das Material 2015 beim Cyberangriff auf den Bundestag kopiert worden sei, heiße es in Sicherheitskreisen.

Nur 15 Gigabyte an Material kopiert

Der Spiegel verwies darauf, dass das Wikileaks-Material 90 Gigabyte umfasse, aus den infiltrierten Bundestagsrechnern aber nur rund 16 Gigabyte an Daten kopiert worden seien. Von der Cyberattacke sei dem Anschein nach auch kein Bundestagsabgeordneter oder Mitarbeiter aus dem Umfeld des NSA-Untersuchungsausschusses betroffen gewesen.

Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung hatte vor einer Woche einen hohen Sicherheitsbeamten mit den Worten zitiert, es gebe eine "hohe Plausibilität" dafür, dass die von Wikileaks veröffentlichten Geheimakten beim Cyberangriff auf den Bundestag erbeutet wurden. Für den Angriff machen Sicherheitskreise russische Hacker verantwortlich.

Spekulationen über Panne bei Wikileaks

Der Grünen-Politiker Konstantin von Notz hatte sich skeptisch gezeigt, dass im Fall der NSA-Akten tatsächlich Russland verantwortlich sei. "Als der Hackerangriff 2015 untersucht wurde, hieß es ausdrücklich, der Untersuchungsausschuss sei nicht betroffen", sagte Notz, Obmann seiner Partei im NSA-Ausschuss, dem Tagesspiegel.

Anfang Dezember hatte es zudem Spekulationen gegeben, dass Wikileaks unbeabsichtigt einen Hinweis auf seine Datenquelle im Bundestag gegeben haben könnte. Demnach enthielten die Unterlagen auch ein Dokument, das nicht dem NSA-Untersuchungsausschuss zur Verfügung gestellt worden war. Eine Datei war nach Angaben von Spiegel Online einem anderen Kreis von Abgeordneten zugänglich gewesen: den Mitgliedern des Auswärtigen Ausschusses und des Ausschusses für die Angelegenheiten der Europäischen Union.


eye home zur Startseite
Rulf 20. Dez 2016

die kopieraktionen müssen ja nicht unbedingt übers netz gelaufen sein... und wenn profis...

mfeldt 19. Dez 2016

Es wird langsam echt öde!

specialsymbol 18. Dez 2016

Einige Fakten sprächen dagegen. Wenn einige Fakten dagegen sprechen, dann ist die Annahme...

Rulf 18. Dez 2016

das ist doch auch ganz logisch, wenn die täter gleichzeitig die ermittler sind oder die...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Duerenhoff GmbH, Berlin
  2. STAHLGRUBER GmbH, Poing bei München
  3. Melitta Professional Coffee Solutions GmbH & Co. KG, Minden-Dützen
  4. Host Europe GmbH, Hürth


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 15,99€
  2. (-63%) 14,99€
  3. (-50%) 4,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Smartphones

    Huawei installiert ungefragt Zusatz-App

  2. Android 8.0

    Oreo-Update für Oneplus Three und 3T ist da

  3. Musikstreaming

    Amazon Music für Android unterstützt Google Cast

  4. Staingate

    Austauschprogramm für fleckige Macbooks wird verlängert

  5. Digitale Infrastruktur

    Ralph Dommermuth kritisiert deutsche Netzpolitik

  6. Elektroauto

    VW will weitere Milliarden in Elektromobilität investieren

  7. Elektroauto

    Walmart will den Tesla-Truck

  8. Die Woche im Video

    Ausgefuchst, abgezockt und abgefahren

  9. Siri-Lautsprecher

    Apple versemmelt den Homepod-Start

  10. Open Routing

    Facebook gibt interne Plattform für Backbone-Routing frei



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Windows 10 Version 1709 im Kurztest: Ein bisschen Kontaktpflege
Windows 10 Version 1709 im Kurztest
Ein bisschen Kontaktpflege
  1. Windows 10 Microsoft stellt Sicherheitsrichtlinien für Windows-PCs auf
  2. Fall Creators Update Microsoft will neues Windows 10 schneller verteilen
  3. Windows 10 Microsoft verteilt Fall Creators Update

Orbital Sciences: Vom Aufstieg und Niedergang eines Raketenbauers
Orbital Sciences
Vom Aufstieg und Niedergang eines Raketenbauers
  1. Astronomie Erster interstellarer Komet entdeckt
  2. Jaxa Japanische Forscher finden riesige Höhle im Mond
  3. Nasa und Roskosmos Gemeinsam stolpern sie zum Mond

Ideenzug: Der Nahverkehr soll cool werden
Ideenzug
Der Nahverkehr soll cool werden
  1. 3D-Printing Neues Druckverfahren sorgt für bruchfesteren Stahl
  2. Autonomes Fahren Bahn startet selbstfahrende Buslinie in Bayern
  3. High Speed Rail Chinas Züge fahren bald wieder mit 350 km/h

  1. Re: Diebe? Ich denke da mehr an Fetische und der...

    serra.avatar | 06:44

  2. Re: naja ...ich setze da auf altbewährtes

    serra.avatar | 06:40

  3. Re: 6500 Euro

    JackIsBlack | 06:16

  4. Re: Frontantrieb...

    JackIsBlack | 06:14

  5. Re: Download auf Website sollte als erstes...

    Denkanstoss | 05:23


  1. 11:55

  2. 11:21

  3. 10:43

  4. 17:14

  5. 13:36

  6. 12:22

  7. 10:48

  8. 09:02


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel