South Carolina: US-Bundesstaat soll Porno-Sperre bekommen

Nur wer 20 US-Dollar zahlt, soll den Pornofilter auf neuen Computern entfernen können. Das sieht eine Gesetzvorlage für Internetsperren des Abgeordneten Bill Chumley vor.

Artikel veröffentlicht am ,
Porno-Nutzung in der Golem.de-Redaktion
Porno-Nutzung in der Golem.de-Redaktion (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Eine Gesetzesvorlage im US-Bundesstaat South Carolina will eine Porno-Sperre auf neuen Computer vorschreiben. Das berichtet die Lokalzeitung Goupstate.com. Das Gesetz zur Verhinderung von Menschenhandel stammt von den Republikanern Bill Chumley und Mike Burns, die im Repräsentantenhaus von South Carolina (South Carolina House of Representatives) einen Sitz als Abgeordnete haben. Ihre Partei hat dort die Mehrheit.

Stellenmarkt
  1. Mitarbeiter im Service Desk (m/w/d)
    Techniklotsen GmbH, Bielefeld
  2. DB-Programmierer*in (m/w/d)
    Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz
Detailsuche

Jeder Hersteller oder Händler, der die Pornografie-Sperre nicht installiert, soll eine Gebühr von 20 US-Dollar zahlen. Kunden sollen den Filter nur nach einer Überprüfung ihrer Volljährigkeit und der Zahlung von 20 US-Dollar entfernen dürfen. Auch alle Inhalte zum Thema Prostitution sollen blockiert werden.

"Wenn Endnutzer ein Gerät kaufen, einen Computer, und sie wollen Zugriff darauf, müssten sie zahlen, um den Filter zu entfernen", sagte Chumley.

Die Einnahmen sollen den Ermittlungsbehörden für den Kampf gegen Menschenhandel zur Verfügung gestellt werden. Der Bundesstaat sei stark vom Menschenhandel für Prostitution betroffen, erklärte Chumley.

Auch Europa hat Pornofilter

Golem Akademie
  1. Linux-Shellprogrammierung: virtueller Vier-Tage-Workshop
    8.–11. März 2022, Virtuell
  2. Netzwerktechnik Kompaktkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    14.–18. Februar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Großbritanniens Premierminister David Cameron hatte im Juli 2013 einen Pornofilter für alle Nutzer durchgesetzt, der erst aktiv ausgeschaltet werden muss. Die Provider, die das Abkommen mit Cameron unterzeichnet hatten, waren BT, Sky, Talktalk und Virgin. Von den Unternehmen wurden zur Zeit der Einführung 17,6 Millionen der 19,2 Millionen Breitbandnutzer des Landes versorgt.

Die britischen Filter sperren nach früheren Angaben der Bürgerrechtsorganisation Open Rights Group (ORG) 20 Prozent der Webseiten in der Liste der Online-Top-100. Insgesamt wurden über 23.000 Webseiten blockiert. Gefiltert werden neben Pornografie auch Themenbereiche wie Nacktheit, Sexualerziehung, Dating, Glücksspiel, Gewaltdarstellungen, Webseiten zu Magersucht und Essstörung, Suizid-Webseiten, Alkohol, Rauchen, Webforen, esoterisches Material und Umgehungstools für Netzsperren.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


My1 21. Dez 2016

also zumindest bei amazon steht dass die prüfung des Empfängers gemacht werden soll und...

Salzbretzel 21. Dez 2016

Dann sollte das Geld lieber die Krankenkasse bekommen Immerhin erleidet man bei den...

Komischer_Phreak 21. Dez 2016

Das sind eigentlich keine Ausnahmen. Die US-Bundesregierung hat eigentlich nur zwei...

Maddix 21. Dez 2016

Und alle IT Produkte 20 Dollar teurer. So einfach ist das ;)

Moe479 21. Dez 2016

die katholische Kirche hat mit dem Ablasshandel wenigstens noch das Seelenheil...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Fernwartung
Der Kundenansturm, der Teamviewer nicht gut getan hat

Wie schätzt man die weitere Geschäftsentwicklung ein, wenn die Kunden in der Pandemie plötzlich Panikkäufe machen? Das gelang bei Teamviewer nicht.
Ein Bericht von Achim Sawall

Fernwartung: Der Kundenansturm, der Teamviewer nicht gut getan hat
Artikel
  1. Wochenrückblick: Schlechte Karten
    Wochenrückblick
    Schlechte Karten

    Golem.de-Wochenrückblick Eine neue Grafikkarte und eine mysteriöse Behörde: die Woche im Video.

  2. Pluton in Windows 11: Lenovo will Microsofts Sicherheitschip nicht aktivieren
    Pluton in Windows 11
    Lenovo will Microsofts Sicherheitschip nicht aktivieren

    Die neuen Windows-11-Laptops kommen mit dem Chip Pluton. Lenovo will diesen aber noch nicht selbst aktivieren.

  3. Probefahrt mit BMW-Roller CE 04: Beam me up, BMW
    Probefahrt mit BMW-Roller CE 04
    Beam me up, BMW

    Mit futuristischem Design und elektrischem Antrieb hat BMW ein völlig neues Fahrzeug für den urbanen Bereich entwickelt.
    Ein Bericht von Peter Ilg

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3070 989€ • The A500 Mini Retro-Konsole mit 25 Amiga-Spielen vorbestellbar 189,90€ • RX 6800 16GB 1.129€ • Intel Core i9 3.7 459,50€ Ghz • WD Black 1TB inkl. Kühlkörper PS5-kompatibel 189,99€ • Switch: 3 für 2 Aktion • RX 6700 12GB 869€ • MindStar (u.a. 1TB SSD 69€) [Werbung]
    •  /