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Techniker bei DNS:NET
Techniker bei DNS:NET (Bild: DNS:NET)

DNS NET: Erste Kunden in Sachsen-Anhalt erhalten 500 MBit/s

Techniker bei DNS:NET
Techniker bei DNS:NET (Bild: DNS:NET)

Das neue Netz ist fertig und wird geschaltet. Auch die Preise von DNS:NET und Zweckverband Breitband Altmark sind jetzt bekannt. Die Telekom warnt vor solchen Modellen und will Angst verbreiten.

Der Netzbetreiber für das Glasfasernetz in der Altmark hat die ersten Haushalte angeschlossen und in Betrieb genommen. Das gab der Netzbetreiber DNS:NET am 9. Dezember 2016 bekannt. Die ersten Haushalte in der Altmark können Datenraten von 150 MBit/s, 250MBit/s und 500 MBit/s nutzen.

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Das Besondere daran ist, dass der Betreiber die Upload- und Download-Rate garantiert. Im Upload werden in allen drei Preismodellen 50 MBit/s geboten.

Der 150-MBit/s-Tarif kostet 49,90 Euro im Monat, für 250 MBit/s und 500 MBit/s müssen 59,90 Euro beziehungsweise 69,90 Euro gezahlt werden. Im größten Paket ist HDTV enthalten.

Alle Angebote beinhalten eine echte Datenflatrate ohne Zeit- und Volumenbeschränkung. Bei den DNS:NET-Paketen sind ein Telefon-Anschluss mit -Flatrate und ein Fritzbox-Router inklusive.

Der Zweckverband Breitband Altmark ist kommunaler Netzeigentümer, DNS:NET-Pächter und Technologiedienstleister. In den Städten, Gemeinden und Landkreisen der Altmark leben auf 4.700 Quadratkilometern rund 210.000 Menschen.

Beim Ausbau sollte möglichst viel Breitband-Infrastruktur mitgenutzt werden, die in der Vergangenheit von anderen Anbietern verlegt wurde. Glasfaser sei gegenüber Vectoring im Kupferkabel die zeitgemäße Lösung. Ziel sei Glasfaser für jeden Haushalt und ein Breitbandnetz inklusive Bau- und Netzplanung in öffentlicher Hand.

Bangemachen gilt nicht

Die Deutsche Telekom hatte unlängst in einem Blogbeitrag die Kommunen davor gewarnt, selbst auszubauen. Die Diskussion über Glasfaser oder Vectoring führe viele Kommunen ins Betreibermodell - "ein für sie unberechenbares Terrain". Bei diesem Modell bauen Landkreise mit finanzieller Beteiligung der Ortsgemeinden ihre eigenen Kernnetze und suchen sich dann dafür einen Betreiber.

"Betreibermodelle beinhalten für die öffentliche Hand aber hohe Risiken. Kaum abschätzbar sind etwa Kundenpotentiale oder Folgekosten nach technischen Neuerungen oder nach großen Unwettern und Naturkatastrophen. Auch führen Betreibermodelle auf kommunaler Ebene zu einer Zersplitterung der Netze: Statt einheitlicher Angebote erhalten Kunden regionale Insellösungen. Preise und Leistungen der Endprodukte sind in den wenigsten Fällen mit denen der Telekom vergleichbar." Betreibermodelle bedeuteten zudem eine Dopplung vorhandener Glasfaser-Infrastrukturen mit staatlicher Förderung und eine "Rückverstaatlichung der Infrastruktur" auf kommunaler Ebene.


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RipClaw 12. Dez 2016

Das freut mich zu hören da die Strecke zum Kabelverzweiger bei mir auch ca. 350m...

Magroll 12. Dez 2016

Ups... SORRY! Hab ich leider nicht gesehen, danke für den Hinweis! :o) Gefällt mir!

Ovaron 12. Dez 2016

Das letzte ist imA entscheidend. Nicht die Telekom erhält die Subvention für ihren...

tomatentee 11. Dez 2016

Es ja noch viel schlimmer: Die Idee der Privatisierung war ja, dass die privaten das Netz...

Ovaron 11. Dez 2016

Angst ist ein guter Motivator. Und Angst vor abwandernden Kunden führt dazu das Telekom...



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