Google-Suche 2016: Pokémon Go vor Donald Trump

Im Jahr des Brexits, der US-Wahl, der Europameisterschaft und der Tode von Prince, David Bowie und vieler anderer berühmter Persönlichkeiten haben die Google-Nutzer nach keinem dieser Themen am häufigsten gesucht. Sondern nach kleinen gelben Monstern.

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Google hat seine Suchmaschinen-Trends für das Jahr 2016 veröffentlicht.
Google hat seine Suchmaschinen-Trends für das Jahr 2016 veröffentlicht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Für einige Menschen war 2016 nicht gerade das beste Jahr - John Oliver ging sogar so weit, das Jahr in der letzten Folge seiner Show "Last Week Tonight" mit einer Reihe von "F*ck yous" und der Sprengung der Zahl 2016 zu verabschieden. Zahlreiche bekannte Persönlichkeiten sind gestorben, Kriege und Naturkatastrophen beherrschten die Schlagzeilen.

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Google hat nun seine Suchtrends für das Jahr 2016 veröffentlicht. Weltweit und regional aufgeschlüsselt lässt sich damit nachverfolgen, welche Suchbegriffe, Personen und Fragen über das Jahr hinweg in der Suchmaschine relevant gewesen sind. Auch eine Aufteilung nach Monaten bietet Google an.

Pokémon Go schlägt sie alle

Weltweit betrachtet steht an Platz 1 der Rangliste der Suchbegriffe weder ein Promi noch ein politisches oder sportliches Ereignis - sondern das Mobile Game Pokémon Go, das für einen regelrechten Hype gesorgt hat. Auf Platz 2 der Suchanfragen kommt das iPhone 7, danach Donald Trump. Mit Prince auf Platz 4 und David Bowie auf Platz 6 finden sich auch zwei Verstorbene in den Top Ten der Suchbegriffe.

Bei den News lagen die Top-Trends 2016 im politischen und sportlichen Bereich: Auf Platz 1 liegt die Wahl in den USA, auf Platz 2 folgen die Olympischen Spiele und auf Platz 3 der Brexit. Die weltweiten Personen-Trends führen Donald Trump, Hillary Clinton und der Schwimmer Michael Phelps an.

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Im Consumer-Tech-Bereich schafft es das iPhone 7 in den Google-Trends auf den ersten Platz. Anschließend folgt nicht etwa ein Gerät von Samsung, sondern das Freedom 251, ein staatlich subventioniertes Android-Smartphone aus Indien, das umgerechnet nur 3,30 Euro kosten sollte. Bei den Verstorbenen tauchen Prince, David Bowie und die Sängerin Christina Grimmie am häufigsten bei Google auf. Bei den Filmen dominieren Deadpool, Suicide Squad und The Revenant.

Suchtrends aus Deutschland weichen in interessanten Details ab

Die Trends für Deutschland weisen in bestimmten Dingen Parallelen auf, etwa bei den Schlagzeilen und der Suche nach Pokémon Go, aber auch Unterschiede. So war das mobile Spiel in Deutschland nicht die am häufigsten gesuchte Phrase, sondern die Europameisterschaft 2016. Bei den nationalen Promis lagen Nico Rosberg, Sarah Lombardi und Helena Fürst im Trend, bei den internationalen Promis Donald Trump vor seiner Ehefrau Melania und - Terence Hill. An Hillary Clinton schienen die Deutschen nicht interessiert zu sein, die taucht in den Top Ten nicht auf. Dafür belegt Brigitte Nielsen Platz 4 der Liste.

Unterschiede finden sich auch in den Trends der verstorbenen Personen: Auf Platz 1 liegt der Tierheilpraktiker Tamme Hanken, gefolgt von David Bowie, Roger Cicero und Prince. Auf Platz 5 kommt Bud Spencer.

Die Google-Trends 2016 können auf einer speziellen Webseite eingesehen werden. Die Liste der monatlichen Ranglisten findet sich hier.

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