Autonomes Fahren: Google will offenbar kein eigenes Auto mehr bauen

Die Revolution wird abgesagt: Google verabschiedet sich angeblich von seinen ursprünglichen Plänen für das autonome Fahren. Das Kugel-Auto soll "unpraktisch" sein.

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Ein Fall fürs Museum: das autonome Google-Auto im Computer History Museum in Mountain View
Ein Fall fürs Museum: das autonome Google-Auto im Computer History Museum in Mountain View (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Der IT-Konzern Google rückt einem Medienbericht zufolge von seinen bisherigen Plänen für das autonome Fahren ab. Wie der US-Branchendienst The Information berichtete, will Google nun doch kein komplett eigenes Fahrzeug ohne Lenkrad und Bedienungspedale bauen. Stattdessen wolle das Unternehmen mit traditionellen Autoherstellern kooperieren, um möglicherweise schon Ende kommenden Jahres einen autonomen Taxidienst anbieten zu können.

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Die Vorstände von Googles Mutterkonzern Alphabet, Larry Page und Ruth Porat, sollen den Kurswechsel beim autonomen Fahren unterstützen. Der bisherige Ansatz, dass Menschen beim Fahren völlig außen vor gelassen werden und nicht mehr ins Fahrgeschehen eingreifen sollen, sei "unpraktisch". Google soll im Laufe des Tages seine Pläne offiziell bekanntgeben.

Interner Streit über Ausrichtung des Projekts

Zuletzt hatte es wiederholt Gerüchte gegeben, dass das Unternehmen seine Autosparte vollständig aus der Forschungsabteilung X des Mutterkonzerns Alphabet ausgliedern wollte. Bereits seit Beginn dieses Jahres würden die Finanzen der Autosparte separat geführt, hatte X-Chef Astro Teller Ende Oktober gesagt. Derzeit komplettiere das Team eine Reihe von betrieblichen und rechtlichen Schritten für ein eigenständiges Geschäft.

Schon die Berufung von John Krafcik zu Googles Autochef im vergangenen Jahr war als Zeichen für eine Ausgründung der Sparte gesehen worden. Seitdem haben aber wichtige Manager das vor sieben Jahren gestartete Projekt verlassen. Neben Entwicklungschef Chris Urmson sollen auch der Hauptentwickler für die Software für autonomes Fahren, Jiajun Zhu, und Softwareentwickler Dave Ferguson nicht mehr dabei sein. Hintergrund für die Abgänge war offenbar der Streit über die Ausrichtung des Projekts.

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Im vergangenen Mai hatte Google angekündigt, rund 100 Testwagen von Fiat Chrysler mit der Fahrzeugtechnik auszustatten. Möglicherweise war zu diesem Zeitpunkt intern schon klar, dass Google die Entwicklung seines "Kugel-Autos" stoppen wollte. Laut einem Bericht von Recode will Urmson nun ein eigenes Unternehmen für selbstfahrende Autos gründen.

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PiranhA 14. Dez 2016

Gut, zum einen wird ein Model 3 inkl. Steuern imho eher 40k Euro aufwärts kosten. Musk...

Vielfalt 14. Dez 2016

Man kann sich scheinbar auch ohne Alkohol viel schön reden.

Anonymer Nutzer 13. Dez 2016

Ich würde automatisiertes Fahren sehr begrüßen. Wenn ich pendle oder lange Strecken reise...

Sea 13. Dez 2016

Wo genau sollen sie sich den hin begeben? Ist ja nicht so das Google gesagt hat, das sie...



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