USA: Samsung will Note 7 in Backsteine verwandeln

Wer sein Galaxy Note 7 immer noch nicht zurückgegeben hat, soll in den USA mit einer drastischen Maßnahme dazu gewungen werden: Samsung will das Laden des Akkus komplett unterbinden. Ein Netzbetreiber will dabei aber nicht mitmachen.

Artikel veröffentlicht am ,
Note 7 sollen in den USA künftig nicht mehr funktionieren.
Note 7 sollen in den USA künftig nicht mehr funktionieren. (Bild: Marc Falardeau/CC-BY 2.0)

Der Smartphonehersteller Samsung will in der Auseinandersetzung um angeblich gefährliche Note-7-Smartphones offenbar zu drastischen Mitteln greifen, wie das Unternehmen selbst mitteilte. In den USA sollen alle bei Kunden verbliebenen Geräte ab dem 19. Dezember per Update deaktiviert werden. Dabei droht dem Unternehmen aber Ärger mit dem Netzbetreiber Verizon, wie The Verge berichtet.

Stellenmarkt
  1. IT-Architekt*in für die Abteilung Informations- und Kommunikationstechnologie
    Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., München
  2. SAP Consultant (m/w/d) SAP Module PP/MES/SRM
    MBDA Deutschland, Schrobenhausen
Detailsuche

Mit dem Update soll das Laden des Telefons komplett unterbunden werden. Bereits zuvor hatte Samsung die Ladekapazität des integrierten Akkus auf nur noch 60 Prozent begrenzt. Nach Angaben von Samsung "wird dadurch verhindert, dass die Geräte als mobile Geräte genutzt werden können". Unklar ist, ob Samsung auch den direkten Betrieb des Smartphones am Ladekabel verhindern will.

Verizon will nicht mitspielen

Der Netzbetreiber Verizon sieht Samsungs Ankündigung ganz offensichtlich kritisch und will die Updates nicht ausliefern. "Wir werden mitten in der Reisezeit über die Weihnachtsfeiertage kein Software-Update auf die Geräte senden, mit dem der mobile Betrieb unmöglich gemacht würde. Wir wollen es für Nutzer nicht unmöglich machen, ihre Familien zu kontaktieren oder im Erste-Hilfe-Fall professionelle Unterstützung zu rufen", schrieb das Unternehmen.

Samsung bietet Nutzern des Note 7 einen kostenfreien Austausch gegen andere Samsung-Geräte an, außerdem gibt es finanzielle Entschädigungsleistungen, wenn Kunden etwa ein günstigeres Modell aus Samsungs Portfolio auswählen.

Golem Akademie
  1. CEH Certified Ethical Hacker v11: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    8.–12. November 2021, Virtuell
  2. Scrum Product Owner: Vorbereitung auf den PSPO I (Scrum.org): virtueller Zwei-Tage-Workshop
    24.–25. November 2021, virtuell
Weitere IT-Trainings

Zahlreiche Fluggesellschaften verbieten die Mitnahme des Note 7 aus Sicherheitsgründen. Samsung hat aus diesem Grund an einigen Flughäfen Austausch-Stationen eingerichtet.

Nachtrag vom 12. Dezember 2016, 7:33 Uhr

Ob Samsung ein solches Update für das Galaxy Note 7 auch in Deutschland verteilen wird, ist nicht bekannt. Eine Anfrage dazu an das Unternehmen blieb bislang unbeantwortet. Derzeit ist nur Samsungs Vorgehen in Großbritannien bekannt: Dort wird Mitte Dezember 2016 ein weiteres Akkulade-Update erscheinen, damit wird das Aufladen des Akkus aber nicht ganz abgeschaltet. Die maximal mögliche Akkuladekapazität wird auf 30 Prozent beschränkt. Mit einem früheren Update wurde die maximal mögliche Akkukapazität bereits auf 60 Prozent gedeckelt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


crazypsycho 13. Dez 2016

Falsch, nach Rücksprache mit dem Anwalt des Kundens, hat (nicht musste) die Werkstatt...

speedster614 13. Dez 2016

Schade für die Benutzer

My1 13. Dez 2016

Wozu BTC überhaupt nutzen wenn man es nicht sicher nutzt. App am Handy wäre keine...

jkow 12. Dez 2016

Die zwingen Dich aber auch nicht zur Rückgabe. Außerdem: Bei Garantiefällen, wo ein...

elgooG 12. Dez 2016

Du verlangst doch nicht etwa gesunden Menschenverstand von denen? Die meisten solcher...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Kursabsturz
Teamviewer-Chef spricht über schwere hausgemachte Fehler

Die vielen neuen Mitarbeiter seien nicht richtig eingearbeitet worden. Und die Ziele von Teamviewer seien zu hochgesteckt gewesen, sagt Oliver Steil.

Kursabsturz: Teamviewer-Chef spricht über schwere hausgemachte Fehler
Artikel
  1. Reality 12K QLED: Pimax' VR-Headset tritt mit 12K und 200 Hz an
    Reality 12K QLED
    Pimax' VR-Headset tritt mit 12K und 200 Hz an

    Das Reality 12K QLED von Pimax kann am PC oder autark verwendet werden. Allerdings ist schon das Basismodell des VR-Headsets sehr teuer.

  2. Amazon-Go-Konkurrenz: Rewe eröffnet ersten kassenlosen Supermarkt
    Amazon-Go-Konkurrenz
    Rewe eröffnet ersten kassenlosen Supermarkt

    Kameras und Sensoren überwachen Kunden in Rewes kassenlosem Supermarkt. Bezahlt wird mit dem Smartphone.

  3. Time-Critical Communication: Ericsson will mit Software 1 ms Latenz zusichern
    Time-Critical Communication
    Ericsson will mit Software 1 ms Latenz zusichern

    Zusammen mit der Deutschen Telekom hat Ericsson Versuche gestartet, um die Latenz für Gamer zu senken. Die Software kommt als Update für 5G-Netze.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Speicherprodukte von Sandisk & WD zu Bestpreisen (u. a. Sandisk SSD Plus 2TB 140,99€) • Sapphire Pulse RX 6600 497,88€ • Epos H3 Hybrid Gaming-Headset 144€ • Apple MacBook Pro 2021 erhältlich ab 2.249€ • EA-Spiele für alle Plattformen günstiger • Samsung 55" QLED 699€ [Werbung]
    •  /