Wie können Verlage von den hohen Gewinnen der IT-Konzerne profitieren? Verleger Rupert Murdoch macht einen Vorschlag, der eine Art Leistungsschutzrecht für Qualitätsmedien bedeuten würde.
Echokammern und Fake News: Ein hochrangiger Manager von Facebook hat sich auffallend kritisch zu den Auswirkungen des sozialen Netzwerks auf demokratische Prozesse geäußert. Samidh Chakrabarti präsentiert aber auch erste Lösungsansätze.
Bei den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang sind 300 Zeitmesser im Einsatz. Golem.de hat sich bei dem Schweizer Unternehmen Omega Timing angesehen, mit welchem Aufwand die Leistungen gemessen werden und welche Auswirkungen neue Sensoren für Sportler haben.
Spezifische Referrer für jeden Newsletter-Nutzer haben dazu geführt, dass Webseitenbetreiber die E-Mail-Adressen von Mailchimp-Nutzern herausfinden konnten. Das Problem wurde nach Meldung an den Anbieter mittlerweile behoben.
In den USA wächst der Widerstand gegen die Abschaffung der Netzneutralität. Nun hat ein erster Bundesstaat eigene Vorschriften für Breitbandanbieter veröffentlicht.
Intel startet einen zweiten Anlauf für Microcode-Updates der Haswell- und Broadwell-CPUs. Innerhalb einer Woche soll es neue Updates geben, die nicht mehr zu unkontrollierten Neustarts führen sollen.
Um Admins ein stressiges Wochenende zu ersparen, werden OpenSSL-Updates künftig dienstags veröffentlicht. Außerdem gibt es nun eine Mailingliste, auf der Projektdetails unabhängig vom Code öffentlich diskutiert werden, und Github wird für das Projekt wichtiger.
Wie werden wir den Weltraumschrott wieder los? Laserstrahlen sind eine vielversprechende Möglichkeit. Forscher auf der ganzen Welt arbeiten daran. Aber wie soll das funktionieren?
Bürgerrechtler, Wirtschaftsverbände und Sicherheitsexperten unterstützen im Streit um den Zugang zu Daten auf Cloud-Servern im Ausland Microsoft. Sie warnen vor großer Rechtsunsicherheit und dem Ende der Privatheit im Netz.
Update Die neuseeländische Electron-Rakete hat erstmals erfolgreich Satelliten in einem Orbit ausgesetzt. Erst später wurde von einer geheimen dritten Raketenstufe mit "grünem Treibstoff" berichtet. Die Mondpläne sind derweil fraglich.
Update Eine Neuauflage der großen Koalition rückt näher. Trotz viel Kritik von Delegierten stimmt ein SPD-Parteitag für Verhandlungen mit CDU und CSU. Fraktionschefin Nahles will mit Kanzlerin Merkel und dem "blöden Dobrindt" nun verhandeln, "bis es quietscht".
Update Außenminister Sigmar Gabriel befürchtet, dass Europa technisch zwischen den USA und Asien zerrieben wird. Telekom-Chef Höttges hat schon Vorschläge parat, wo Europa seine Stärken ausspielen könnte.
Update Einer EU-Studie zufolge werden in Deutschland 100 Prozent aller beanstandeten Beiträge in sozialen Netzwerken gelöscht. Und das nicht erst seit Inkrafttreten der Löschverpflichtung am 1. Januar 2018. Wozu also das NetzDG?
Facebook will mit einem neuen Schritt die Qualität der im Nutzerfeed angezeigten Nachrichtenquellen verbessern: Die User selbst sollen künftig bewerten, ob ein Medium vertrauenswürdig ist oder nicht. Positiv bewertete Quellen sollen priorisiert werden.
Die Zahl der von einer russischen Agentur geführten Konten auf Twitter ist gestiegen: Das soziale Netzwerk hat mehr als 1.000 weitere Profile entdeckt, die zur US-Präsidentschaftswahl 2016 mit Tweets die Stimmung in den USA beeinflusst haben sollen.
Golem-Wochenrückblick Wir haben diese Woche Grund zur Ungeduld: Provider liefern fast nie die versprochene Geschwindigkeit, und die CPU-Sicherheitslücken könnten uns noch Jahre begleiten. Und das ist nicht die einzige schlechte Nachricht aus dem Security-Bereich.
Nach Angaben von Google nehmen nur sehr wenige Gmail-Nutzer die sichere Anmeldung mit einem zweiten Faktor in Anspruch. Auch Passwortmanager sind zumindest in den USA offenbar nicht weit verbreitet.
Im ersten Jahr seiner Präsidentschaft hat Donald Trump viele seiner Ankündigungen umgesetzt. Das bedeutete für die IT-Branche in den USA nicht unbedingt Gutes und lässt weitere Konflikte erwarten.
Das Smartphone im Dienste der Wissenschaft: Forscher haben ein wissenschaftliches Crowdsourcing-Projekt ähnlich wie Seti@home gegründet. Ziel ist es, mit Hilfe der Mobilgeräte Daten über kosmische Strahlen zu sammeln.
Eine Internetanbindung von mindestens 30 MBit/s hält das Statistische Bundesamt bereits für schnell für ein Unternehmen. Und selbst dabei ist Deutschland nur mittelmäßig.
Update Anwälten, die das besondere elektronische Anwaltspostfach BeA nicht nutzen wollen, will der Kanzleizulieferer Soldan einen besonderen Service bieten: Sie sollen sich nicht selbst um Einrichtung und Abholung kümmern, sondern die Nachrichten ausgedruckt und per Briefpost zugestellt bekommen. Das ist kurios - und mit Risiken verbunden.
Wer umzieht, muss seinen bisherigen Vertrag auch dann erst einmal weiterzahlen, wenn der Anbieter am neuen Standort gar nicht vertreten ist. Vodafone hat damit in einer Revision recht bekommen. Diese Gesetzeslage findet sogar der Richter unerfreulich.
Die EU will ihr System zur Exportkontrolle reformieren. Das EU-Parlament will dabei auch die Ausfuhr von Überwachungstechnik stärker regulieren. Verschlüsselungstechnik soll nicht betroffen sein.
Mit der zweiten EU-Zahlungsdiensterichtlinie erhalten neben der Hausbank externe Dienstleister für Überweisungen und Kontoinformationen Zugriff aufs Konto, wenn der Kunde dies wünscht. Experten warnen vorm gläsernen Verbraucher.
Derzeit haben einige Apple-Nutzer Probleme mit einem github.io-Link. Dieser kann die in iOS und MacOS integrierte Nachrichtenapp zum Absturz bringen und zu Darstellungsfehlern führen. Nutzer können über Jugendschutzeinstellungen Abhilfe schaffen.
Youtube verschärft die Anforderungen für sein Partnerprogramm: Künftig werden es vor allem kleine Kanäle spürbar schwerer haben, Geld mit Werbung zu verdienen.
Die zukünftige Regierung lässt weiter auf sich warten. Um arbeitsfähig zu sein, hat der Bundestag dennoch schon seine Ausschüsse eingesetzt. Zu sagen hat der Internetausschuss weiter nichts.
Update Vertraglich vereinbarte Datenraten werden von den Breitbandanbietern weiterhin nicht eingehalten. Während es im Festnetz leichte Verbesserungen gibt, hat sich der Mobilfunk deutlich verschlechtert.
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will endlich wieder US-Astronauten in US-Raumschiffen zur ISS bringen. Doch eine Expertenkommission schätzt die Raumfähre von Boeing und SpaceX für bemannte Flüge zur ISS als nicht sicher genug ein.
In einer 5G-Studie legt Ericsson offen, dass die Nutzer ihr Datenvolumen am Smartphone gar nicht ausnutzen. Über ein Drittel hofft, dass 5G eine gesteigerte Akkulaufzeit und das Ende des Bezahlens für genutzte Gigabyte bringt.
Wieder ist eine große Menge von Haushalten mit FTTC versorgt. Seit dem 9. Januar kamen mehr als 358.000 Vectoring-Haushalte der Deutschen Telekom hinzu.
Ab sofort ist er quasi ein Fernsehsender: Der auf Spiele spezialisierte Streamer Erik "Gronkh" Range hat sich für zwei seiner Kanäle auf Twitch bei der Landesmedienanstalt Nordrhein-Westfalen eine Rundfunklizenz besorgt.
Nextdoor, Nebenan, Wir Nachbarn - diese sozialen Netze wollen die gute alte Nachbarschaft wiederbeleben. Im Selbstversuch erweist sich das aber als deutlich weniger herzerwärmend als gedacht.
Wer ein privates NAS aufsetzt, verspricht sich meist mehr Kontrolle über persönliche Daten als in der Cloud. Kritische Sicherheitslücken in Western-Digital-Geräten ermöglichen jedoch Angreifern, sich mit einem Backdoor-Account einzuloggen oder beliebig Dateien hochzuladen.
Fehlalarm per SMS: Zahlreiche Bürger und Besucher von Hawaii dachten für rund 30 Minuten, dass ein Raketenangriff auf die Insel kurz bevorsteht. Erst dann wurde der falsche Alarm zurückgerufen - ein Mitarbeiter soll einen falschen Knopf betätigt haben.
Chelsea Manning hat sich für den US-Senat beworben. Entsprechende Unterlagen veröffentlichte die Bundeswahlkommission. Die Chancen der Whistleblowerin dürften jedoch nicht sehr gut stehen. Selbst im Falle der Wahl wäre ihr ein Platz im Senat nicht sicher.
Datendiebe haben an Geldautomaten in Deutschland 2017 wieder deutlich häufiger zugeschlagen als vor Jahresfrist. Die Kriminellen nutzten letzte Sicherheitslücken, um aus Kundendaten Profit zu schlagen. Die Branche sieht jedoch keinen Grund zur Sorge.
Golem-Wochenrückblick Wir ballern auf der CES 2018 mit der Nerf-Gun für Profis, bis das Licht ausgeht und befingern auch jede Menge andere Technik. Derweil versuchen andere Schadensbegrenzung bei Prozessoren.
Interpol und Polizeien in Zypern, Bulgarien und Griechenland haben Server beschlagnahmt, die für illegales Streaming von Angeboten des Pay-TV-Senders Sky genutzt wurden. Es soll 500.000 Abonnenten gegeben haben.
Es ist wie im Fernsehduell zwischen Merkel und Schulz: Das Thema Digitalisierung hat in den Sondierungsgesprächen nur eine sehr untergeordnete Rolle gespielt. Das sei nur "Stückwerk", schreibt der Bitkom in einer teilweise überzogenen Kritik.
Wasser gilt aus verschiedenen Gründen als wichtiger Rohstoff für bemannte Missionen zu anderen Himmelskörpern. Forscher haben auf dem Mars massive Vorkommen von gefrorenem Wasser gefunden. Das könnte unter anderem Erkenntnisse über die Entwicklung des Klimas auf dem Nachbarplaneten bieten.
Die Bundesnetzagentur schickt ihren Prüf- und Messdienst häufig aus, wenn defekte Netzteile das Internet stören. Sie treffen auf ungeschirmte DSL-Leitungen.
Julian Assange ist Ecuadorianer, obwohl er das Land noch nie gesehen hat. Weil Großbritannien ihn aber nicht als Diplomaten akzeptiert, verharrt der Wikileaks-Gründer weiter in der Botschaft in London.
Weniger Nachrichten, mehr persönliche Inhalte - selbst auf Kosten der Verweildauer: Mark Zuckerberg kündigt größere Umstellungen unter anderem in der Timeline von Facebook an.
Die geplanten Upload-Filter der EU-Kommission stoßen vielfach auf Kritik. Bei einer Diskussionsrunde von Wikimedia Deutschland gibt es jedoch auch Befürworter.
CES 2018 65 Prozent niedrigere Lag-Spitzen: Linksys stellt den WRT32XB speziell für die Xbox vor. Er erkennt eine Konsole automatisch und priorisiert diese mit der Killer-Netzwerk-Engine. Komisch: Eigentlich braucht ein Client spezielle Netzwerkhardware dafür.
FBI-Chef Christopher Wray mahnt, dass starke Verschlüsselung auf elektronischen Geräten mittlerweile eine "dringende Angelegenheit für die öffentliche Sicherheit" darstelle. Hintertüren will er nicht, erhofft sich von der Industrie aber eine "verantwortungsvolle Lösung".