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GNSS: Esa startet vier neue Satelliten für Galileo

Galileo ist fast komplett: Eine Ariane-Rakete hat vier Satelliten für das europäischen Satellitennavigationssystem in den Orbit gebracht. In wenigen Monaten stehen dann 22 Satelliten für die Positionsbestimmung zur Verfügung. Im kommenden Jahr soll die Konstellation komplettiert werden.

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Vier Galileo-Satelliten werden ausgesetzt: 22 Satelliten im Orbit
Vier Galileo-Satelliten werden ausgesetzt: 22 Satelliten im Orbit (Bild: P. Carril/Esa)

Nicole, Zofia, Alexandre und Irina erweitern Galileo: Die Europäische Raumfahrtagentur Esa hat am Dienstagabend vier weitere Galileo-Satelliten für das europäische Satellitennavigationssystem ins All geschossen. Damit ist das System fast vollständig.

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Die Ariane-5-Trägerrakete startete um 15:36 Uhr Ortszeit (19:36 Uhr mitteleuropäischer Zeit) mit den vier Satelliten an Bord vom Startplatz Kourou im französischen Übersee-Département Französisch-Guayana aus. Die beiden ersten Satelliten wurden drei Stunden und 36 Minuten nach dem Start in einer Höhe von knapp 23.000 Kilometern ausgesetzt, die beiden anderen 20 Minuten später.

Ariane transportiert vier Satelliten

Für den Transport von vier Satelliten war die Ariane eigens angepasst worden. Es war bereits der zweite Start einer Ariane 5ES. Im vergangenen Jahr hatte die Esa schon einmal vier der 715 Kilogramm schweren Satelliten gleichzeitig ins All geschossen.

In den kommenden Tagen werden die Satelliten auf ihre endgültige Umlaufbahn in etwa 23.200 Kilometer Höhe gebracht. Dann folgt eine Testphase, bevor sie in etwa einem halben Jahr einsatzbereit sein werden.

Galileo ist 2018 komplett

Mit den vier neuen kreisen 22 Galileo-Satelliten um die Erde. 2018 wird eine Ariane 5ES noch einmal vier Satelliten ins All bringen. Dann ist die Konstellation mit 24 Satelliten und zwei Ersatzsatelliten vollständig. Bis 2020 sollen noch einmal vier Satelliten folgen.

Der Start erfolgte fast auf den Tag genau ein Jahr, nachdem die ersten Galileo-Dienste am 15.Dezember 2016 freigeschaltet wurden. Für die Nutzung des europäischen Navigationssystems brauchen Geräte einen anderen Chip als für das US-Pendant GPS. Beim Start waren nur zwei Smartphones Galileo-fähig. Inzwischen sind es deutlich mehr.

Galileo bietet vier Dienste

Galileo bietet vier Dienste, die für verschiedene Zielgruppen vorgesehen sind. Der wichtigste ist der offene Dienst (Open Service, OS). Das Signal wird auf zwei Frequenzen ausgestrahlt und ermöglicht eine Positionsbestimmung, die bis auf ein bis zwei Meter genau ist. Der kostenpflichtige kommerzielle Dienst (Commercial Service, CS) ortet mit einer Genauigkeit von unter einem Meter. Er ist für geschäftliche Anwendungen gedacht, wie etwa die vernetzte Landwirtschaft, für die Logistikbranche oder für autonomes Fahren.

Hinzu kommen der verschlüsselte regulierte Dienst (Public Regulated Service, PRS) für Behörden sowie der Such- und Rettungsdienst (Search and Rescue Service, SAR), der in das Such- und Rettungssystem Cospas-Sarsat integriert wird.



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Dwalinn 13. Dez 2017

Interessant das die dann doch noch Nutzbar sind. Bisher hatte man die ja für anderen...


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