Abo
  • Services:

Fake Filmstreaming: Verbraucherschützer warnen vor betrügerischen Angeboten

Hohe Abokosten, aber keine Filme: Derzeit grassiert im Netz offenbar der Betrug mit vermeintlichen Streaming-Angeboten. Wer klickt und dann nicht zahlt, wird laut Verbraucherschützern massiv unter Druck gesetzt.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Auch Minderjährige sind von den Streaming-Abofallen betroffen.
Auch Minderjährige sind von den Streaming-Abofallen betroffen. (Bild: Christopher Furlong/Getty Images)

Verbraucherschützer warnen vor einer kriminellen Abzocker-Masche mit vermeintlichen Streaming-Angeboten im Netz. Zahlreiche Websites lockten mit einem offenbar vorgetäuschten Angebot potenzielle Nutzer in die Abofalle, berichtet die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz am Mittwoch. Kunden würden mit einer fünftägigen Testphase geködert, am Ende würden aber hohe Jahres-Abo-Beträge eingefordert. Bundesweit seien zahlreiche Beschwerden von Betroffenen eingegangen, sagte Manfred Schwarzenberg, Redakteur der Verbraucherzentrale.

Stellenmarkt
  1. Janoschka Deutschland GmbH, Kippenheim
  2. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt, Braunschweig, Wolfsburg, Dresden, Zwickau

Den Angaben zufolge sehen alle Websites nahezu gleich aus - mit Ausnahme des Logos und der Internetadresse. Insgesamt 42 verschiedene URLs haben die Verbraucherschützer zwischenzeitlich gezählt. Häufig sind auch Minderjährige über ein Pop-up-Fenster auf eine der Websites gelangt. In der Regel wird dort mit einem fünftägigen kostenlosen Testabo geworben. Bei der Registrierung mit Eingabe von Adress- und E-Mail-Daten sowie einer Telefonnummer werden die Daten zwar an die Betreiber übermittelt, doch die Nutzer können meist nicht auf Filme zugreifen. Offensichtlich seien auf den Websites gar keine Filme oder Serien zum Abruf vorhanden, sagte Maximilian Heitkämper, Rechtsreferent im Team der Verbraucherzentrale.

Nach Ablauf der angeblich fünftägigen Testphase fordern die Betreiber bei den Betroffenen per Mail oder telefonisch dann auf aggressive Weise die Zahlung des Jahres-Abo-Betrages ein, der bis zu 359 Euro betragen kann. Falsche Informationen über die Rechtmäßigkeit der Forderung verbreiten die Betreiber offenbar auch über Youtube-Videos, in denen vermeintliche Anwälte die Rechtmäßigkeit betonen. "Wir können die Verbraucher nur davor warnen, sich auf einer dieser Webseiten zu registrieren", sagte Heitkämper. Die Verbraucherschützer haben ihre Erkenntnisse an die Ermittlungsbehörden weitergeleitet.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 216,50€
  2. 349,00€ (inkl. Call of Duty: Black Ops 4 & Fortnite Counterattack Set)

maria8945 20. Dez 2017

Hallo!!! Ich schreibe von Spanien. Ich studiere seit kurzem Deutsch und wollte Filme in...

tomate.salat.inc 13. Dez 2017

War auch nur kurzzeitig. Bei mir geht's mittlerweile auch wieder.

Bouncy 13. Dez 2017

Naja, traurig wenn man Danke als wertlos ansieht. Aber dennoch, danke, dass du zeigst...

Squirrelchen 13. Dez 2017

Ggf. ist das auch die Demo Seite für den Template Verkäufer. Mann weiß es nicht.

.02 Cents 13. Dez 2017

Etwas mehr Hintergrund in diese Richtung wäre sicher hilfreich - auch wenn man die URLs...


Folgen Sie uns
       


Galaxy S10e, Galaxy S10 und Galaxy S10 im Hands on

Samsung hat seine neue Galaxy-S10-Serie auf mehrere Bildschirmgrößen aufgeteilt. Besonders das "kleine" Galaxy S10e finden wir im Vorabtest interessant.

Galaxy S10e, Galaxy S10 und Galaxy S10 im Hands on Video aufrufen
Far Cry New Dawn im Test: Die Apokalypse ist chaotisch, spaßig und hat Pay to Win
Far Cry New Dawn im Test
Die Apokalypse ist chaotisch, spaßig und hat Pay to Win

Grizzly frisst Bandit, Buggy rammt Grizzly: Far Cry New Dawn zeigt eine wunderbar chaotische Postapokalypse, die gerade bei der Geschichte und dem Schwierigkeitsgrad viel besser macht als der Vorgänger. Schade, dass die bunte Welt von Mikrotransaktionen getrübt wird.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Far Cry New Dawn angespielt Das gleiche Chaos im neuen Gewand
  2. New Dawn Ubisoft setzt Far Cry 5 postapokalyptisch fort

Struktrurwandel: IT soll jetzt die Kohle nach Cottbus bringen
Struktrurwandel
IT soll jetzt die Kohle nach Cottbus bringen

In Cottbus wird bald der letzte große Braunkohle-Tagebau zum Badesee. Die ansässige Wirtschaft sucht nach neuen Geldquellen und will die Stadt zu einem wichtigen IT-Standort machen. Richten könnten das die Informatiker der Technischen Uni - die werden aber direkt nach ihrem Abschluss abgeworben.
Von Maja Hoock

  1. IT-Jobporträt Spieleprogrammierer "Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben"
  2. Recruiting Wenn die KI passende Mitarbeiter findet
  3. Softwareentwicklung Agiles Arbeiten - ein Fallbeispiel

Carsharing: Regierung will Mobilitätsdienste per Gesetz stärken
Carsharing
Regierung will Mobilitätsdienste per Gesetz stärken

Die digitalen Plattformen für Carsharing und Carpooling sollen Rechtssicherheit bekommen. BMW, Daimler und VW sowie Uber & Co. stehen in den Startlöchern.
Ein Bericht von Daniel Delhaes und Markus Fasse

  1. Lobbyregister EU-Parlament verordnet sich mehr Transparenz
  2. Contract for the web Bundesregierung unterstützt Rechtsanspruch auf Internet
  3. Initiative D21 E-Government-Nutzung in Deutschland ist rückläufig

    •  /