Update Im Livekommentar lief alles wie immer. Aber der Kontakt zur Rakete war längst verloren. Arianespace setzt damit das Vertrauen der Öffentlichkeit in seine Berichterstattung aufs Spiel. - Inzwischen steht fest: Die Rakete flog von Anfang an in die falsche Richtung.
/111Kommentare/Ein Bericht von Frank Wunderlich-Pfeiffer
Die Nutzung von Musik, Filmen und Serien aus illegalen Quellen ist weiter stark verbreitet. Viele Nutzer nervt, dass Inhalte in Deutschland erst spät verfügbar sind. Doch ist das beim Streaming wirklich noch so?
Beim besonderen elektronischen Anwaltspostfach wird angeblich eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung eingesetzt - dabei sind die privaten Schlüssel nicht in der Hand der Nutzer, sondern in einem Hardware Security Module gespeichert. Wir erklären, wie es besser gehen würde.
Die aktuelle Version 64 von Googles Browser Chrome stärkt den Schutz gegen den Spectre-Angriff, setzt erste Teile des integrierten Werbeblockers um und beginnt bestimmte Autoplay-Inhalte zu blockieren.
2025 ist Schluss: Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump will die ISS nur noch bis 2025 mit unterhalten. Technisch könnte die Raumstation bis 2028 im All bleiben.
Das Nischenthema der Sondierungsgespräche soll nach dem Willen der CSU in den Fokus der Koalitionsverhandlungen rücken. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht Nachholbedarf beim Thema Digitalisierung.
Ein Moonshot soll es werden: Chronicle ist der jüngste Sprössling von Alphabets Project X. Mit Datenanalyse, Maschinenlernen und einem besseren Verständnis der eigenen Daten sollen Unternehmenskunden zehnmal so sicher werden wie heute.
Europaweite Sammelklagen gegen Facebook sind nicht zulässig. Der österreichische Datenschutzaktivist Max Schrems darf nur in eigenem Namen gegen das soziale Netzwerk juristisch vorgehen. Dennoch sieht er das EuGH-Urteil als wichtigen Teilerfolg.
Die Deutsche Telekom beginnt die zweite Tranche des angekündigten FTTH-Ausbaus von Gewerbegebieten. Im Zentrum der Glasfaser-Ausbaustrategie stünden Gewerbegebiete, sagte ein Manager.
Update Das BSI will in den kommenden Monaten eine Technische Richtlinie für Heimrouter herausgeben. Vor allem die Kabelnetzbetreiber halten nichts davon, für möglichst viel Sicherheit bei den Geräten zu sorgen. Der CCC spricht von "Lobbying-Sabotage".
Die Electron-Rakete von Rocket Lab hat bei ihrem ersten erfolgreichen Start neben einer nicht angekündigten dritten Raketenstufe auch einen geheimen Satelliten an Bord gehabt.
Die Bundesrechtsanwaltskammer will im Rahmen einer Veranstaltung namens BeAthon die Sicherheitsprobleme des Besonderen elektronischen Anwaltspostfachs diskutieren. Doch der Hersteller Atos will nicht teilnehmen.
Glasfaser von den Stadtwerken ist ein Erfolgsmodell. Auch in Finsterwalde im Süden Brandenburgs ist FTTH gefragt. Geboten werden Datenübertragungsraten von bis zu 200 MBit/s symmetrisch.
Wer Windows-Apps mit Electron anbietet, sollte das Update auf die aktuellste Version des Frameworks installieren. Sonst kann aus der Ferne Schadcode ausgeführt werden. Betroffen sind Windows-Apps, die als Protokoll-Handler eingetragen sind.
Das sogenannte Activitypub ist nun ein offiziell empfohlener Web-Standard. Damit können Funktionen dezentraler sozialer Netzwerke umgesetzt werden. Genutzt wird das von Anwendungen wie Nextcloud, Mastodon oder Mediagoblin.
Gemeinden in den USA haben genug von schlechtem Glasfaserausbau und hohen Preisen der Betreiber. Lokale Genossenschaften haben nun Fiber To The Home und TV-Kabelnetze aufgebaut.
Google hat die Internetseite zur Google I/O 2018 aktualisiert - verrät dort allerdings nicht einfach so, wann die Entwicklermesse stattfinden wird. Für Informationen mussten wir mit Hilfe von Street View vier teils sehr knifflige Rätsel lösen. Gemeinsam mit anderen konnten wir das Datum ermitteln.
34 Teams wollten die 20 Millionen US-Dollar gewinnen, die 2007 für die Landung auf dem Mond ausgeschrieben wurden. Trotz zwei Verlängerungen hat es kein Team geschafft.
Wegen ausstehender Kosten für eine einstweilige Verfügung hat Richard Gutjahr die Domain Compact-online.de pfänden lassen. Das Magazin hatte wahrheitswidrige Behauptungen über den Journalisten verbreitet.
Für die aktuelle Version 58 von Firefox hat Hersteller Mozilla weitere Grundlagen verbessert, um den Browser zu beschleunigen. Außerdem ändert das Team die Profilstruktur und weist auf Probleme mit altem Intel-Mikrocode hin.
Wie können Verlage von den hohen Gewinnen der IT-Konzerne profitieren? Verleger Rupert Murdoch macht einen Vorschlag, der eine Art Leistungsschutzrecht für Qualitätsmedien bedeuten würde.
Echokammern und Fake News: Ein hochrangiger Manager von Facebook hat sich auffallend kritisch zu den Auswirkungen des sozialen Netzwerks auf demokratische Prozesse geäußert. Samidh Chakrabarti präsentiert aber auch erste Lösungsansätze.
Bei den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang sind 300 Zeitmesser im Einsatz. Golem.de hat sich bei dem Schweizer Unternehmen Omega Timing angesehen, mit welchem Aufwand die Leistungen gemessen werden und welche Auswirkungen neue Sensoren für Sportler haben.
Spezifische Referrer für jeden Newsletter-Nutzer haben dazu geführt, dass Webseitenbetreiber die E-Mail-Adressen von Mailchimp-Nutzern herausfinden konnten. Das Problem wurde nach Meldung an den Anbieter mittlerweile behoben.
In den USA wächst der Widerstand gegen die Abschaffung der Netzneutralität. Nun hat ein erster Bundesstaat eigene Vorschriften für Breitbandanbieter veröffentlicht.
Intel startet einen zweiten Anlauf für Microcode-Updates der Haswell- und Broadwell-CPUs. Innerhalb einer Woche soll es neue Updates geben, die nicht mehr zu unkontrollierten Neustarts führen sollen.
Um Admins ein stressiges Wochenende zu ersparen, werden OpenSSL-Updates künftig dienstags veröffentlicht. Außerdem gibt es nun eine Mailingliste, auf der Projektdetails unabhängig vom Code öffentlich diskutiert werden, und Github wird für das Projekt wichtiger.
Wie werden wir den Weltraumschrott wieder los? Laserstrahlen sind eine vielversprechende Möglichkeit. Forscher auf der ganzen Welt arbeiten daran. Aber wie soll das funktionieren?
Bürgerrechtler, Wirtschaftsverbände und Sicherheitsexperten unterstützen im Streit um den Zugang zu Daten auf Cloud-Servern im Ausland Microsoft. Sie warnen vor großer Rechtsunsicherheit und dem Ende der Privatheit im Netz.
Update Die neuseeländische Electron-Rakete hat erstmals erfolgreich Satelliten in einem Orbit ausgesetzt. Erst später wurde von einer geheimen dritten Raketenstufe mit "grünem Treibstoff" berichtet. Die Mondpläne sind derweil fraglich.
Update Eine Neuauflage der großen Koalition rückt näher. Trotz viel Kritik von Delegierten stimmt ein SPD-Parteitag für Verhandlungen mit CDU und CSU. Fraktionschefin Nahles will mit Kanzlerin Merkel und dem "blöden Dobrindt" nun verhandeln, "bis es quietscht".
Update Außenminister Sigmar Gabriel befürchtet, dass Europa technisch zwischen den USA und Asien zerrieben wird. Telekom-Chef Höttges hat schon Vorschläge parat, wo Europa seine Stärken ausspielen könnte.
Update Einer EU-Studie zufolge werden in Deutschland 100 Prozent aller beanstandeten Beiträge in sozialen Netzwerken gelöscht. Und das nicht erst seit Inkrafttreten der Löschverpflichtung am 1. Januar 2018. Wozu also das NetzDG?
Facebook will mit einem neuen Schritt die Qualität der im Nutzerfeed angezeigten Nachrichtenquellen verbessern: Die User selbst sollen künftig bewerten, ob ein Medium vertrauenswürdig ist oder nicht. Positiv bewertete Quellen sollen priorisiert werden.
Die Zahl der von einer russischen Agentur geführten Konten auf Twitter ist gestiegen: Das soziale Netzwerk hat mehr als 1.000 weitere Profile entdeckt, die zur US-Präsidentschaftswahl 2016 mit Tweets die Stimmung in den USA beeinflusst haben sollen.
Golem-Wochenrückblick Wir haben diese Woche Grund zur Ungeduld: Provider liefern fast nie die versprochene Geschwindigkeit, und die CPU-Sicherheitslücken könnten uns noch Jahre begleiten. Und das ist nicht die einzige schlechte Nachricht aus dem Security-Bereich.
Nach Angaben von Google nehmen nur sehr wenige Gmail-Nutzer die sichere Anmeldung mit einem zweiten Faktor in Anspruch. Auch Passwortmanager sind zumindest in den USA offenbar nicht weit verbreitet.
Im ersten Jahr seiner Präsidentschaft hat Donald Trump viele seiner Ankündigungen umgesetzt. Das bedeutete für die IT-Branche in den USA nicht unbedingt Gutes und lässt weitere Konflikte erwarten.
Das Smartphone im Dienste der Wissenschaft: Forscher haben ein wissenschaftliches Crowdsourcing-Projekt ähnlich wie Seti@home gegründet. Ziel ist es, mit Hilfe der Mobilgeräte Daten über kosmische Strahlen zu sammeln.
Eine Internetanbindung von mindestens 30 MBit/s hält das Statistische Bundesamt bereits für schnell für ein Unternehmen. Und selbst dabei ist Deutschland nur mittelmäßig.
Update Anwälten, die das besondere elektronische Anwaltspostfach BeA nicht nutzen wollen, will der Kanzleizulieferer Soldan einen besonderen Service bieten: Sie sollen sich nicht selbst um Einrichtung und Abholung kümmern, sondern die Nachrichten ausgedruckt und per Briefpost zugestellt bekommen. Das ist kurios - und mit Risiken verbunden.
Wer umzieht, muss seinen bisherigen Vertrag auch dann erst einmal weiterzahlen, wenn der Anbieter am neuen Standort gar nicht vertreten ist. Vodafone hat damit in einer Revision recht bekommen. Diese Gesetzeslage findet sogar der Richter unerfreulich.
Die EU will ihr System zur Exportkontrolle reformieren. Das EU-Parlament will dabei auch die Ausfuhr von Überwachungstechnik stärker regulieren. Verschlüsselungstechnik soll nicht betroffen sein.
Mit der zweiten EU-Zahlungsdiensterichtlinie erhalten neben der Hausbank externe Dienstleister für Überweisungen und Kontoinformationen Zugriff aufs Konto, wenn der Kunde dies wünscht. Experten warnen vorm gläsernen Verbraucher.
Derzeit haben einige Apple-Nutzer Probleme mit einem github.io-Link. Dieser kann die in iOS und MacOS integrierte Nachrichtenapp zum Absturz bringen und zu Darstellungsfehlern führen. Nutzer können über Jugendschutzeinstellungen Abhilfe schaffen.
Youtube verschärft die Anforderungen für sein Partnerprogramm: Künftig werden es vor allem kleine Kanäle spürbar schwerer haben, Geld mit Werbung zu verdienen.
Die zukünftige Regierung lässt weiter auf sich warten. Um arbeitsfähig zu sein, hat der Bundestag dennoch schon seine Ausschüsse eingesetzt. Zu sagen hat der Internetausschuss weiter nichts.