Golem-Wochenrückblick Während Deutsche Telekom und Bundesnetzagentur weiter um Stream On streiten, sind wir auf der Spielwarenmesse unterwegs - und spielen in der Redaktion mit Spyware.
Wende im Streit über die automatische Aktivierung von WLAN-Hotspots auf Mietroutern von Unitymedia: In zweiter Instanz haben die Verbraucherschützer ihre Klage verloren.
Union und SPD haben ihre bislang vagen Pläne zur Digitalisierung mit mehr Inhalten gefüllt. Beim Aufbau des Mobilfunkstandards 5G und des Glasfasernetzes kommen die Parteien den kleinen Anbietern entgegen.
Der Nachfolger von Eric Schmidt als Verwaltungsratsvorsitzender von Alphabet ist gefunden: der ehemalige langjährige Präsident der Stanford-Universität John Hennessy. Der Informatiker hat unter anderem MIPS Computer Systems gegründet.
Die Debatte über eine europäisches Leistungsschutzrecht nimmt eine überraschende Wendung. Nun will Bulgarien über einen Kompromiss diskutieren, der sich ausgerechnet am gescheiterten deutschen Gesetz orientiert. Das findet auch die CDU gut.
Dürfen die Zeugen Jehovas sich Notizen von ihren Hausbesuchen ohne Zustimmung der Bewohner machen? Über diese Datenschutzfrage entscheidet demnächst der Europäische Gerichtshof.
Zu kaum einem IT-Sicherheits-Thema gibt es so viele unsinnige Tipps wie zu Passwörtern. Auch Behörden wie das BSI und Forschungseinrichtungen wie das Hasso-Plattner-Institut veröffentlichen jede Menge Unfug.
In der Debatte um die Manipulation öffentlicher Meinung spielen Social Bots eine große Rolle. Wir haben ausprobiert, wie einfach sich solche Bots anlegen lassen und zeigen, wie eine sinnvolle Nutzung aussehen kann.
Schwerer Schlag für Bitcoin, Ether und anderes Cybergeld: Facebook schaltet ab sofort keine Anzeigen mehr, in denen die virtuellen Währungen etwa als Anlage empfohlen werden. Die Kurse reagieren umgehend.
Die Rüge der Kassenprüfer für den früheren Minister für digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt, ist neuerdings schwarz auf weiß nachzulesen: Mitten in den schwarz-roten Koalitionsgesprächen hat der Bundesrechnungshof seine Kritik am Berliner Breitband-Planungschaos publik gemacht.
Mit Jia Yueting ist nicht gut auskommen: Der Chef und Gründer von Faraday Future klagt gegen das neue Unternehmen von zwei Mitarbeitern, die den Elektroautohersteller verlassen hatten. Jia wirft ihnen unlautere Geschäftspraktiken vor.
In seinen Bemühungen, den News-Feed zu verbessern, will Facebook in Zukunft mehr Nachrichten von lokalen Medienanstalten anzeigen. Dass dieser Schritt wie von Facebook angekündigt quasi automatisch qualitativ hochwertigere News garantieren soll, ist allerdings fraglich.
Bessere Videoauflösungen und Verdienstoptionen: Einige der bekannteren Spiele-Streamer auf Facebook haben im Rahmen eines Versuchsprogramms nun neue Möglichkeiten. Konkurrenzfähig mit Youtube und Twitch ist das soziale Netzwerk im sehr speziellen Markt der Gamer aber noch nicht.
Keymile wird auf der FTTH Conference 2018 vom 13. bis 15. Februar im spanischen Valencia neue Produkte zeigen. Sie sind schon für künftige FTTB-Technik vorbereitet.
Die Integration von Pocket in Firefox will Hersteller Mozilla nutzen, um wieder mit Werbeanzeigen zu experimentieren. Das führt alte Ideen von Pocket und Mozilla eigentlich nur fort. Ob das Konzept aber diesmal überzeugt, bleibt abzuwarten.
"So privat, wie du es willst": Das ist der Slogan einer neuen Kampagne, mit der Facebook seine Nutzer für Datenschutz sensibilisieren möchte. Im Laufe des Jahres soll es einen neuen zentralen Privatsphäre-Bereich geben.
Darf eine Webseite erkennen, ob ein Nutzer Anwalt ist? Und braucht es eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung? Auf dem BeAthon hat die Bundesrechtsanwaltskammer über die Zukunft des von Sicherheitsproblemen geplagten Anwaltspostfachs BeA diskutiert - und will es bald wieder aktivieren.
Aus Konkurrenz zur Großmacht China erwägt die US-Regierung, das künftige 5G-Netz zu verstaatlichen. Sie argumentiert, sich damit vor Spionage aus China schützen zu wollen - doch die chinesischen Anbieter sind ohnehin von US-Netzwerken ausgeschlossen.
Strava ist der Hersteller einer Fitnesstracking-App, die via GPS von Smartphones verfolgt, wann und wo ein Benutzer trainiert. Ziel ist eine Art soziales Netzwerk für Sportler. Damit können jedoch auch militärische Geheimnisse verraten werden.
Wir wollen Golem.de noch besser machen, und dafür brauchen wir Ihr Feedback: Wie nutzen Sie die Seite, was interessiert Sie und was fehlt? Bitte beantworten Sie uns dazu ein paar Fragen - es dauert nur fünf Minuten. Update: Die Umfrage ist beendet.
Alle Windows-Rechner mit noch unterstütztem Betriebssystem und einem Broadwell-, Haswell- oder Skylake-Chip bekommen ein außerplanmäßiges Update - das ein vorheriges Update deaktiviert. Microsoft will es erst wieder freigeben, wenn Intel Probleme behoben hat.
Der japanische Autohersteller Nissan hat ein japanisches Hotel mit einer Reihe von automatisierten Gegenständen ausgestattet: Hausschuhe, Kissen und Tische rollen auf Knopfdruck an ihre vorbestimmten Orte - die Schlappen parken dabei dank PKW-Technik wie echte Autos ein.
Aktuell sollen Trojaner bereits in laufenden Ermittlungen des Bundeskriminalamtes zum Einsatz kommen. Medienberichten zufolge sind auch verschlüsselte Messenger für die Ermittler einsehbar.
Auf EU-Ebene gibt es seitens der Mitgliedsstaaten keine Forderungen nach einem Gesetz gegen Hetze und Hass-Beiträge im Internet. Der deutsche Vorstoß wird angesichts steigender freiwilliger Löschquoten kritisch gesehen.
Golem-Wochenrückblick Wir unterhalten uns ausgiebig mit digitalen Assistenten und die Parteien reden endlich über eine Koalition und entdecken dabei die Digitalisierung. Derweil geht's in der Raumfahrt so richtig ab.
Wer die Software für das Besondere elektronische Anwaltspostfach installiert hat, sollte diese so schnell wie möglich entfernen. Der BeA-Client ist von einer Java-Deserialisierungslücke betroffen, über die bösartige Webseiten Code ausführen und einen Rechner übernehmen können.
Altes Geld schimpft über (relativ) neue Technologiefirmen: Starinvestor George Soros hat sich auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos ausgiebig über Facebook geäußert. Auch vom Bitcoin hält der Milliardär herzlich wenig.
Nutzer von ClamAV sollten so schnell wie möglich auf die aktuelle Version der Software wechseln. Denn Sicherheitslücken ermöglichen Angreifern, zum Beispiel mit einem zugeschickten PDF Code auf dem Rechner der Nutzer auszuführen.
Fiber to the Mountain: Das Observatorium auf dem Wendelstein in den bayerischen Alpen ist seit Kurzem über M-net mit einem 1-GBit/s-Glasfaseranschluss am Netz. Der Datentransfer gestaltete sich zuvor über eine Richtfunkanbindung recht schwierig.
Update Im Livekommentar lief alles wie immer. Aber der Kontakt zur Rakete war längst verloren. Arianespace setzt damit das Vertrauen der Öffentlichkeit in seine Berichterstattung aufs Spiel. - Inzwischen steht fest: Die Rakete flog von Anfang an in die falsche Richtung.
/111Kommentare/Ein Bericht von Frank Wunderlich-Pfeiffer
Die Nutzung von Musik, Filmen und Serien aus illegalen Quellen ist weiter stark verbreitet. Viele Nutzer nervt, dass Inhalte in Deutschland erst spät verfügbar sind. Doch ist das beim Streaming wirklich noch so?
Beim besonderen elektronischen Anwaltspostfach wird angeblich eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung eingesetzt - dabei sind die privaten Schlüssel nicht in der Hand der Nutzer, sondern in einem Hardware Security Module gespeichert. Wir erklären, wie es besser gehen würde.
Die aktuelle Version 64 von Googles Browser Chrome stärkt den Schutz gegen den Spectre-Angriff, setzt erste Teile des integrierten Werbeblockers um und beginnt bestimmte Autoplay-Inhalte zu blockieren.
2025 ist Schluss: Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump will die ISS nur noch bis 2025 mit unterhalten. Technisch könnte die Raumstation bis 2028 im All bleiben.
Das Nischenthema der Sondierungsgespräche soll nach dem Willen der CSU in den Fokus der Koalitionsverhandlungen rücken. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht Nachholbedarf beim Thema Digitalisierung.
Ein Moonshot soll es werden: Chronicle ist der jüngste Sprössling von Alphabets Project X. Mit Datenanalyse, Maschinenlernen und einem besseren Verständnis der eigenen Daten sollen Unternehmenskunden zehnmal so sicher werden wie heute.
Europaweite Sammelklagen gegen Facebook sind nicht zulässig. Der österreichische Datenschutzaktivist Max Schrems darf nur in eigenem Namen gegen das soziale Netzwerk juristisch vorgehen. Dennoch sieht er das EuGH-Urteil als wichtigen Teilerfolg.
Die Deutsche Telekom beginnt die zweite Tranche des angekündigten FTTH-Ausbaus von Gewerbegebieten. Im Zentrum der Glasfaser-Ausbaustrategie stünden Gewerbegebiete, sagte ein Manager.
Update Das BSI will in den kommenden Monaten eine Technische Richtlinie für Heimrouter herausgeben. Vor allem die Kabelnetzbetreiber halten nichts davon, für möglichst viel Sicherheit bei den Geräten zu sorgen. Der CCC spricht von "Lobbying-Sabotage".
Die Electron-Rakete von Rocket Lab hat bei ihrem ersten erfolgreichen Start neben einer nicht angekündigten dritten Raketenstufe auch einen geheimen Satelliten an Bord gehabt.
Die Bundesrechtsanwaltskammer will im Rahmen einer Veranstaltung namens BeAthon die Sicherheitsprobleme des Besonderen elektronischen Anwaltspostfachs diskutieren. Doch der Hersteller Atos will nicht teilnehmen.
Glasfaser von den Stadtwerken ist ein Erfolgsmodell. Auch in Finsterwalde im Süden Brandenburgs ist FTTH gefragt. Geboten werden Datenübertragungsraten von bis zu 200 MBit/s symmetrisch.
Wer Windows-Apps mit Electron anbietet, sollte das Update auf die aktuellste Version des Frameworks installieren. Sonst kann aus der Ferne Schadcode ausgeführt werden. Betroffen sind Windows-Apps, die als Protokoll-Handler eingetragen sind.
Das sogenannte Activitypub ist nun ein offiziell empfohlener Web-Standard. Damit können Funktionen dezentraler sozialer Netzwerke umgesetzt werden. Genutzt wird das von Anwendungen wie Nextcloud, Mastodon oder Mediagoblin.
Gemeinden in den USA haben genug von schlechtem Glasfaserausbau und hohen Preisen der Betreiber. Lokale Genossenschaften haben nun Fiber To The Home und TV-Kabelnetze aufgebaut.
Google hat die Internetseite zur Google I/O 2018 aktualisiert - verrät dort allerdings nicht einfach so, wann die Entwicklermesse stattfinden wird. Für Informationen mussten wir mit Hilfe von Street View vier teils sehr knifflige Rätsel lösen. Gemeinsam mit anderen konnten wir das Datum ermitteln.
34 Teams wollten die 20 Millionen US-Dollar gewinnen, die 2007 für die Landung auf dem Mond ausgeschrieben wurden. Trotz zwei Verlängerungen hat es kein Team geschafft.
Wegen ausstehender Kosten für eine einstweilige Verfügung hat Richard Gutjahr die Domain Compact-online.de pfänden lassen. Das Magazin hatte wahrheitswidrige Behauptungen über den Journalisten verbreitet.