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Actionkameras: Gopro entlässt Hunderte Mitarbeiter in der Drohnenentwickung

Die Drohne Karma hat Gopro kein Glück gebracht - und den Mitarbeitern des Unternehmens auch nicht. Das Unternehmen hat eine neue Entlassungsrunde eingeläutet, die sich gegen die Drohnensparte richtet.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Karma von Gopro
Die Karma von Gopro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Nach einem Bericht von Techcrunch entlässt Gopro 200 bis 300 Mitarbeiter, die vornehmlich in der Drohnenabteilung arbeiteten. Einziges Drohnenprodukt von Gopro ist der Quadcopter Karma.

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Bei der neuerlichen Entlassungsrunde bei Gopro handelt es sich um die vierte seit 2016. Die betroffenen Mitarbeiter sollen noch bis zum 16. Februar 2018 Geld erhalten. Die Zukunft der Drohnensparte von Gopro ist zum jetzigen Zeitpunkt ungewiss. Ob das Unternehmen an einem Nachfolger der Karma arbeitet, ist nicht bekannt. Die erste könnte auch die letzte Drohne des Unternehmens gewesen sein. Deren Start verlief nicht ohne Probleme. Das Unternehmen musste einen vollständigen Rückruf durchführen, nachdem immer mehr Berichte erschienen, nach denen die Fluggeräte ohne ersichtlichen Grund vom Himmel gefallen waren. Gopro reparierte die Geräte.

Gopro ist ursprünglich ein Actionkamerahersteller, der sich in den vergangenen Jahren gesundgeschrumpft hat, indem ein großer Teil der Belegschaft entlassen und Produkte eingestellt wurden. Im dritten Quartal 2017 wurde wieder ein Gewinn verkündet.

Im Herbst 2017 hatte Gopro seine neue Kamera Hero 6 Black angekündigt, um das Unternehmen neben den Restrukturierungsmaßnahmen wieder in die Gewinnzone zu führen. Das klappte früher als erwartet schon im dritten Quartal 2017: Die Firma konnte einen Gewinn von 14 Millionen US-Dollar und einen vierteljährlichen Umsatz von 330 Millionen US-Dollar ausweisen. Für das Gesamtjahr könnte sich der Umsatz auf 1,32 Milliarden US-Dollar belaufen. Das ist trotzdem noch weniger, als Gopro 2015 erzielte - damals waren es 1,6 Milliarden US-Dollar. Dann ging es für Gopro abwärts. Nach einem gescheiterten Versuch, Videocontent zu vermarkten, zu vielen sehr ähnlichen Kameras sowie einer erstarkenden Konkurrenz schien es so, als würde sich das Unternehmen nicht mehr erholen. Als auch noch die Kameradrohne zurückgerufen werden musste, glaubten viele nicht mehr an eine Rettung.

Für 2018 hat Gopro viel vor. Mit der neuen Hero 6 Black soll Umsatz gemacht werden, und Ende des Jahres soll schon ihr Nachfolger angekündigt werden. Das Unternehmen will zu einer jährlichen Überarbeitung seines Spitzenmodells zurückkehren. Außerdem soll die 2015 vorgestellte Einsteigerkamera Hero Session durch ein neues Modell ersetzt werden.

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Onkel Ho 08. Jan 2018

Ja die Mavic und die Spark sind im Freizeit-Fotodrohne Bereich echt Konkurrenzlos...

Trockenobst 08. Jan 2018

GoPro war immer schon das Premium-Produkt, dass aber mit den Fließbändern in Asien nicht...

EWCH 08. Jan 2018

viele haben damals eine GoPro + Gimbal (oftmals von DJI) an ihren Kopter gehaengt. Da...


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