Abo
  • Services:

Daseinsvorsorge: ARD will höhere Rundfunkgebühren

Der neue ARD-Vorsitzende will mehr Rundfunkgebühren, weil seit Jahren die Inflation nicht ausgeglichen worden sei. Knapp 8 Milliarden Euro seien nicht mehr ausreichend. In der Schweiz wird bald über die Zukunft des Rundfunkbeitrags abgestimmt.

Artikel veröffentlicht am ,
ARD Sportschau
ARD Sportschau (Bild: ARD)

Die ARD fordert eine Erhöhung der Rundfunkgebühren ab dem Jahr 2021 für vier Jahre als Inflationsausgleich. "Wofür wir als ARD werben, ist daher ein Ausgleich der allgemeinen Teuerung", sagte der neue ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm dem Handelsblatt. Der Intendant des Bayerischen Rundfunks betonte: "Ohne einen höheren Rundfunkbeitrag ab 2021 kommen wir am gewaltigen Kürzen der Programme nicht vorbei."

Stellenmarkt
  1. Bosch Sicherheitssysteme GmbH, Grasbrunn bei München
  2. ElringKlinger AG, Dettingen an der Erms

Der Rundfunk sei der einzige Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge, bei dem die Inflation seit Jahren nicht ausgeglichen wurde. Wilhelm ist ehemaliger Regierungssprecher von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

Schweiz entscheidet über No Billag

Der Rundfunkbeitrag in Deutschland ist eine Haushaltsgebühr, die jeder zahlen muss, auch Menschen, die kein Rundfunkgerät besitzen. Die Höhe lag pro Haushalt bis März 2015 bei monatlich 17,98 Euro und gegenwärtig bei 17,50 Euro. Damit soll die Nutzung von Fernsehen, Hörfunk, Telemedien, Computer und Autoradio der Haushaltsmitglieder abgedeckt sein. Der Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio zog im Jahr 2014 einen Betrag von 8,3 Milliarden Euro ein. Mit dem Rundfunkbeitrag von knapp 8 Milliarden Euro im Jahr 2016 werden 20 Fernsehprogramme und 69 Radiosender finanziert.

Wilhelm erklärte, es gebe Reformbereitschaft der Rundfunkanstalten. "Wir sind bereit, Dinge zurückzubauen. Das gilt auch für unsere Beteiligungen und Tochterfirmen". Derzeit versucht die ARD laut Informationen des Handelsblatt offenbar, die Münchner Filmrechtefirma Telepool zu verkaufen.

Aufmerksam würden ARD und ZDF die bevorstehende Volksabstimmung in der Schweiz über die Abschaffung der Rundfunkgebühren am 4. März verfolgen. Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) ist der öffentliche Rundfunk des Landes, die Billag AG kassiert die Gebühr. Aktuell liegt der Rundfunkbeitrag in der Schweiz bei 451 Franken (385 Euro) im Jahr.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 199€ (Vergleichspreis 265,99€)
  2. 269€ (Vergleichspreis 319€)HP Pavilion 32
  3. 3,82€

Folgen Sie uns
       


Hyundai Ioniq - Test

Wir sind den elektrisch angetriebenen Hyundai Ioniq ausgiebig Probe gefahren.

Hyundai Ioniq - Test Video aufrufen
Klimaschutz: Unter der Erde ist das Kohlendioxid gut aufgehoben
Klimaschutz
Unter der Erde ist das Kohlendioxid gut aufgehoben

Die Kohlendioxid-Emissionen steigen und steigen. Die auf der UN-Klimakonferenz in Paris vereinbarten Ziele sind so kaum zu schaffen. Fachleute fordern daher den Einsatz von Techniken, die Kohlendioxid in Kraftwerken abscheiden oder sogar aus der Luft filtern.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Xiaoice und Zo Microsoft erforscht menschlicher wirkende Sprachchat-KIs
  2. Hyperschallgeschwindigkeit Projektil schießt sich durch den Boden
  3. Materialforschung Stanen - ein neues Wundermaterial?

NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test: Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit
NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test
Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit

Unter dem leuchtenden Schädel steckt der bisher schnellste NUC: Der buchgroße Hades Canyon kombiniert einen Intel-Quadcore mit AMDs Vega-GPU und strotzt förmlich vor Anschlüssen. Obendrein ist er recht leise und eignet sich für VR - selten hat uns ein System so gut gefallen.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Crimson Canyon Intel plant weiteren Mini-PC mit Radeon-Grafik
  2. NUC7CJYS und NUC7PJYH Intel bringt Atom-betriebene Mini-PCs
  3. NUC8 Intels Mini-PC hat mächtig viel Leistung

God of War im Test: Der Super Nanny
God of War im Test
Der Super Nanny

Ein Kriegsgott als Erziehungsberechtigter: Das neue God of War macht nahezu alles anders als seine Vorgänger. Neben Action bietet das nur für die Playstation 4 erhältliche Spiel eine wunderbar erzählte Handlung um Kratos und seinen Sohn Atreus.
Von Peter Steinlechner

  1. God of War Papa Kratos kämpft ab April 2018

    •  /