EU-Netzpolitik: Mit vollen Hosen in die App-ocalypse

In fünf Monaten tritt die EU-Datenschutzreform in Kraft. Viele andere weitreichende Entscheidungen für das Internet in Europa stehen in diesem Jahr hingegen noch aus.

Eine Analyse von veröffentlicht am
Werbefirmen warnen vor der App-Ocalypse durch die ePrivacy-Verordnung
Werbefirmen warnen vor der App-Ocalypse durch die ePrivacy-Verordnung (Bild: youtube.com/Screenshot: Golem.de)

Die Zeit der Spielereien mit dem Datenschutz endet am 25. Mai 2018. Schuld daran ist Paragraf 83 der europäischen Datenschutzgrundverordnung, die in knapp fünf Monaten in Kraft tritt. Datenverarbeitern drohen bei Verstößen dann Geldbußen "von bis zu 20.000.000 Euro oder im Fall eines Unternehmens von bis zu vier Prozent seines gesamten weltweit erzielten Jahresumsatzes". Kein Wunder, dass die Firmen die "Hosen gestrichen voll haben", wie jüngst Claus-Dieter Ulmer, der Datenschutzbeauftragte der Deutschen Telekom, sagte. Datenschutz wird überlebenswichtig. Doch der Kampf zwischen den unterschiedlichen Interessen im Internet tritt auf anderen Gebieten 2018 erst in die entscheidende Phase.


Weitere Golem-Plus-Artikel
Bildverkleinern in C#: Eine Windows-App zur Verkleinerung von Bilddateien
Bildverkleinern in C#: Bildverkleinern in C#: Eine Windows-App zur Verkleinerung von Bilddateien

Wir zeigen mit Visual Studio, wie Drag-&-Drop funktioniert, klären, ob unter Windows runde Fenster möglich sind, und prüfen, wie aufwendig eine mehrsprachige Bedienungsoberfläche ist (ziemlich).
Eine Anleitung von Michael Bröde


Web Components mit StencilJS: Mehr Klarheit im Frontend
Web Components mit StencilJS: Web Components mit StencilJS: Mehr Klarheit im Frontend

Je mehr UI/UX in Anwendungen vorkommt, desto mehr Unordnung gibt es im Frontend. StencilJS zeigt, wie man verschiedene Frameworks mit Web Components zusammenbringt.
Eine Anleitung von Martin Reinhardt


Maschinelles Lernen und Autounfälle: Es muss nicht immer Deep Learning sein
Maschinelles Lernen und Autounfälle: Maschinelles Lernen und Autounfälle: Es muss nicht immer Deep Learning sein

Nicht nur das autonome Fahren, sondern auch die Fahrzeugsicherheit könnte von KI profitieren - nur ist Deep Learning nicht unbedingt der richtige Ansatz dafür.
Von Andreas Meier


    •  /