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Urheberrecht: Google-Index löscht vorsorglich Webseiten

Google will der Film- und Musikindustrie gefallen und löscht prophylaktisch Links in seiner Websuche. Derzeit erhält die Google-Websuche pro Tag Beschwerden über drei Millionen URLs.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Google-Suche
Die Google-Suche (Bild: Nicholas Kamm/AFP/Getty Images)

Google löscht vorsorglich in seinem Suchmaschineindex bestimmte Webadressen. Das erklärte Caleb Donaldson, Urheberrechtsanwalt bei Google, in einem Beitrag in dem Magazin Landslide (PDF). Nach dem Digital Millennium Copyright Act (DMCA) muss das Unternehmen Links auf Inhalte, die das Urheberrecht verletzen, aus dem Index seiner Suchmaschine entfernen, wenn es dazu ein Ersuchen (Takedown Request) erhält.

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Donaldson schreibt in Landslide: "Wir akzeptieren Benachrichtigungen für URLs, die nicht einmal in unserem Index stehen. So können wir sogar Informationen über Seiten und Domains sammeln, die wir noch nicht im Crawler haben. Wir verarbeiten diese URLs wie die anderen auch." Wenn eine dieser URLs für die Deaktivierung freigegeben wurde, blockiere Google "sie prophylaktisch in unseren Suchergebnissen".

Google verteidigt den DMCA

Einige Massenübermittler von Takedown Requests nutzten laut Donaldson diese neuere Funktion sehr stark. "In einer Stichprobe fanden wir heraus, dass etwa 82 Prozent der URLs, die wir genehmigt hatten, nicht in unserem Index waren und daher in keinem von unseren Suchergebnissen enthalten sind." Google will mit den Aussagen natürlich auch seine Rolle als Suchmaschine vor den Rechteinhabern aus der Film- und Musikindustrie positiv darstellen.

Derzeit erhält die Google-Websuche DMCA-Beschwerden über drei Millionen URLs pro Tag, doch Google crawlt mehr als 20 Milliarden Webseiten jeden Tag. "Wir haben bisher mehr als 130 Billionen Web-Adressen gefunden", betont Donaldson.

Das DMCA wurde 1998 ins Leben gerufen, im selben Jahr gründeten Larry Page und Sergey Brin Google im Menlo Park. Das Notice-and-Takedown-Verfahren nach dem DMCA sei sinnvoll, weil Rechteinhaber am besten wüssten, ob ihr Inhalt ohne Genehmigung genutzt wird. "In diesem Arbeitsmodell hat sich die Google-Websuche bewährt", betonte Donaldson.



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violator 07. Jan 2018

Haha, Yandex? Das Russen-Google? :D

violator 07. Jan 2018

Dazu muss man aber kein Profi sein. Wenn ne Firma mit ihrem Namen im Netz steht, dann...

Sinnfrei 07. Jan 2018

Die haben Crawler und gehen nach bekannten Wortlisten, und die Blocken dadurch auch viel...

Ipa 07. Jan 2018

Nur das Bing halt auch gekaufter Werbeschrott ist und sonst auch nur sehr schlechte...

developwork 06. Jan 2018

Wat? Was hat denn bitte Spectre mit veralteten Gesetzen zu tun? Und die Schallplatte ist...


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