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O2 darf nicht mehr mit Falschbehauptungen neue Kunden werben.
O2 darf nicht mehr mit Falschbehauptungen neue Kunden werben. (Bild: Justin Tallis/AFP/Getty Images)

Telekom-Klage: Gericht untersagt O2 Falschbehauptungen bei Kundenwerbung

O2 darf nicht mehr mit Falschbehauptungen neue Kunden werben.
O2 darf nicht mehr mit Falschbehauptungen neue Kunden werben. (Bild: Justin Tallis/AFP/Getty Images)

Ein Gericht hat befunden, dass der Netzanbieter O2 bei der Anwerbung von Kunden gelogen habe. Einige Mitarbeiter hatten unter anderem behauptet, die Telekom werde Anschlüsse nicht mehr bedienen, und so versucht, Kunden neue Verträge aufzuschwatzen.

Die Justiz hat das Telekommunikationsunternehmen O2 im Kampf um neue Kunden deutlich in die Schranken gewiesen: Bei Werbeanrufen sind Falschbehauptungen über die Konkurrenz von der Telekom nicht zulässig, urteilte das Oberlandesgericht (OLG) München am Donnerstag.

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Kunden sollten mit falschen Aussagen geworben werden

Nach Überzeugung des Gerichts hatten O2-Werber bei Telekom-Kunden angerufen und versucht, diese in die Irre zu führen. In einem Fall wurde ein Telekom-Kunde mit dem Argument bearbeitet, die Telekom werde dessen Anschluss künftig nicht mehr bedienen. In einem zweiten Fall wurde einer Telekom-Kundin eingeredet, es gebe ein neues Gesetz, wonach Telefon- und Internetanschluss nicht mehr bei zwei verschiedenen Anbietern bestellt werden dürften.

Die Telekom hatte Unterlassungsklage gegen die O2-Muttergesellschaft Telefónica eingereicht, weil sich verunsicherte Kunden gemeldet hatten. Gängige Praxis bei der O2-Kundenakquise waren die irreführenden Anrufe nicht, es ging um Einzelfälle. Der Anwalt von O2 zog die Glaubwürdigkeit einer Zeugin in Frage, weil sie in einem Punkt die Unwahrheit gesagt hatte: «Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht.» Doch die Richter folgten dem nicht.

Gericht bestätigt Urteil aus erster Instanz

Die Telekom hatte bereits in erster Instanz gewonnen, dagegen hatte Telefónica Berufung eingelegt. Doch auch in der zweiten Instanz hatte das Münchner OLG keine grundsätzlichen Zweifel an den Zeugenaussagen der Telekom-Kunden - die Richter verkündeten das Urteil nach nur 30 Minuten Verhandlung.


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ptepic 08. Dez 2017

Ich versuche immer den Haken wegzulassen. Bei den seriösen Anbietern geht das meistens...

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Warrior_242 08. Dez 2017

Das hört sich eher an wie Spam / Phishing.

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Vögelchen 08. Dez 2017

Wenn O2 durch 2 gerichtliche Instanzen hindurch dafür kämpft, dass sie weiterhin solche...

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Squirrelchen 08. Dez 2017

Nee, da haben wir Glück, die liegen in einer Maschine von AirBerlin und die Lufthansa...

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TodesBrote 08. Dez 2017

Tun sie doch schon

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