Abo
  • Services:

Neuer Bericht: US-Behörden sollen kommerzielle Cloud-Dienste nutzen

Ein Beratergremium der US-Regierung empfiehlt ihren Bundesbehörden, eigene IT-Lösungen aufzugeben und stattdessen stärker auf kommerzielle Cloud-Dienste zu setzen. Damit würden nicht nur Kosten gespart, die Cloud sei auch sicherer.

Artikel veröffentlicht am ,
Bericht empfiehlt neue Cloud-Strategie für US-Behörden.
Bericht empfiehlt neue Cloud-Strategie für US-Behörden. (Bild: CIO Council Report)

Ein im Mai vom US-Präsidenten in Auftrag gegebener Bericht des sogenannten CIO Council empfiehlt US-Bundesbehörden, hausinterne IT-Dienste aufzugeben und stattdessen verstärkt auf kommerzielle Cloud-Anbieter zurückzugreifen. Der Council ist ein gemeinsames Gremium der Chief Information Officer (CIO) wichtiger US-Behörden.

Stellenmarkt
  1. Sellwerk GmbH & Co. KG, Nürnberg
  2. Allianz Lebensversicherungs-AG, Stuttgart

Die im Bericht vorgeschlagenen Schritte sollen Behörden dabei helfen, "von der Absicherung des eigenen Netzwerks und der Pflege veralteter Systeme wegzukommen". Derzeit betreibe jede Behörde ihre eigenen Systeme und sei auch für deren Sicherheit einschließlich der Verlässlichkeitsprüfung etwaiger Zulieferer zuständig. "Die Kombination dieser Faktoren führt nicht zu einer konsistenten und qualitativ hochwertigen IT-Sicherheitssituation", monieren die Autoren.

Regierung macht Druck

Bereits bis März sollen erste Pilotprojekte mit freiwillig teilnehmenden Behörden starten, um Daten und Anwendungen in die Cloud zu schieben. Dabei haben die CIOs offenbar insbesondere E-Mail- und Online-Office-Dienste im Blick, die einen zentralen Baustein der neuen Strategie darstellen. Nach Regierungsangaben könnten auf diese Weise die meisten der über 6.000 behördeneigenen Rechenzentren zusammengeführt und an kommerzielle Cloudanbieter ausgelagert werden.

"Technische Probleme haben zu einer unüberschaubaren und veralteten öffentlichen IT-Infrastruktur geführt, die nicht mehr in der Lage ist, mit der Flexibilität und Sicherheit zu operieren, die für eine milliardenschwere behördliche IT-Landschaft notwendig ist", heißt es in dem Bericht.

Problemfeld Sicherheit

Insbesondere auf die Sicherheit soll bei der Neuaufstellung ein großes Augenmerk gelegt werden. So empfehlen die Autoren die durchgehende Anwendung von Verschlüsselung beim Datenversand (etwa per TLS oder SSH) und bei der Datenablage "mit ausreichend langen Schlüsseln und genügend Zufallsdaten bei der Schlüsselerstellung." Auch Zwei-Faktor-Authentifizierung, Application Whitelisting und das Least-Privilege-Prinzip sollen in Zukunft Standard werden.

In der Vergangenheit waren US-Behörden immer wieder Opfer von Hackerangriffen geworden. Im Juni 2015 war bekannt geworden, dass es mutmaßlich chinesischen Hackern gelungen war, Zugriff auf die Akten von Millionen US-Regierungsmitarbeitern mit Sicherheitsfreigabe zu erlangen.

Nur wenige Monate später mussten das Justiz- und das Heimatschutzministerium den Verlust von Informationen über Tausende ihrer Mitarbeiter eingestehen. Ein Hacker hatte sich angeblich über ein schlecht abgesichertes E-Mail-Konto eines Ministeriumsmitarbeiters Zugang zu den Daten verschafft.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 27,99€ + 5,99€ Versand (Vergleichspreis 44,95€)
  2. 31,50€ (Vergleichspreis ca. 40€)
  3. 30,99€ (Vergleichspreis ca. 40€)
  4. 34,99€/44,99€ (8 GB/16 GB)

eigs 16. Dez 2017

Die Server werden vom Anbieter administriert. NIST hat 4 verschiedene Liefermodelle...


Folgen Sie uns
       


BMW i3s - Test

Er ist immer noch ein Hingucker: Der knallrote BWM i3s zieht die Blicke anderer Verkehrsteilnehmer auf sich. Doch man muss sich mit dem Hinschauen beeilen. Denn das kleine Elektroauto der Münchner ist mit 185 PS ziemlich flott in der Stadt unterwegs.

BMW i3s - Test Video aufrufen
Mars: Die Staubstürme des roten Planeten
Mars
Die Staubstürme des roten Planeten

Der Mars-Rover Opportunity ist nicht die erste Mission, die unter Staubstürmen leidet. Aber zumindest sind sie inzwischen viel besser verstanden als in der Frühzeit der Marsforschung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa Dunkle Nacht im Staubsturm auf dem Mars
  2. Mars Insight Ein Marslander ist nicht genug

Kreuzschifffahrt: Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen
Kreuzschifffahrt
Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Die Schifffahrtsbranche ist nicht gerade umweltfreundlich: Auf hoher See werden die Maschinen der großen Schiffe mit Schweröl befeuert, im Hafen verschmutzen Dieselabgase die Luft. Das sollen Brennstoffzellen ändern - wenigstens in der Kreuzschifffahrt.
Von Werner Pluta

  1. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  2. Roboat MIT-Forscher drucken autonom fahrende Boote
  3. Elektromobilität Norwegen baut mehr Elektrofähren

Shift6m-Smartphone im Hands on: Nachhaltigkeit geht auch bezahlbar und ansehnlich
Shift6m-Smartphone im Hands on
Nachhaltigkeit geht auch bezahlbar und ansehnlich

Cebit 2018 Das deutsche Unternehmen Shift baut Smartphones, die mit dem Hintergedanken der Nachhaltigkeit entstehen. Das bedeutet für die Entwickler: faire Bezahlung der Werksarbeiter, wiederverwertbare Materialien und leicht zu öffnende Hardware. Außerdem gibt es auf jedes Gerät ein Rückgabepfand - interessant.
Von Oliver Nickel


      •  /