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Protonmail Bridge funktioniert mit IMAP-fähigen Clients.
Protonmail Bridge funktioniert mit IMAP-fähigen Clients. (Bild: Protonmail)

Bridge: Protonmail startet lokalen IMAP-Server für Verschlüsselung

Protonmail Bridge funktioniert mit IMAP-fähigen Clients.
Protonmail Bridge funktioniert mit IMAP-fähigen Clients. (Bild: Protonmail)

Mit einer neuen Software sollen verschlüsselte E-Mails praxistauglicher werden: Proton stellt die Bridge vor. Diese übernimmt die Verschlüsselung und kommuniziert via IMAP und SMTP mit dem Mailclient.

Protonmail hat eine neue Software vorgestellt, die die Nutzung verschlüsselter E-Mails auch mit lokalen Clients wie Thunderbird oder Outlook vereinfachen soll. Das Bridge genannten Programm wird vom Nutzer auf dem Rechner installiert und übernimmt Ver- und Entschlüsselung sowie das Keymanagement.

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Zur Nutzung von Bridge ist ein Protonmail-Account Pflicht. Denn das Programm setzt auf die Protonmail-API, um die verschlüsselten Nachrichten vom Server abzuholen. Weil das Programm auf dem Rechner der Nutzer selber läuft, bekommt Protonmail als Dienst keinen Zugriff auf die entschlüsselten Nachrichten. Die Software übernimmt die Entschlüsselung der Nachrichten und leitet diese dann an den E-Mail-Client auf dem Rechner weiter. Damit ist es auch möglich, verschlüsselte Mails zu nutzen und trotzdem eine Volltextsuche zu haben. Die Verschlüsselung der lokalen Festplatte mit Full-Disk-Encryption ist in diesem Fall auf jeden Fall anzuraten.

Bridge nutzt eine IMAP- und SMTP-Verbindung

Die Kommunikation zwischen dem Bridge-Programm und dem E-Mail-Client läuft über eine normale IMAP- beziehungsweise SMTP-Verbindung. Daher sind für die Nutzung auch keine Plugins oder andere Modifikationen im Client selbst erforderlich. Offiziell unterstützt werden Thunderbird, Apple Mail und Outlook, grundsätzlich sollten aber die meisten IMAP-fähigen Clients in der Lage sein, mit Bridge zu arbeiten. Während der Einrichtung wird ein lokales "Bridge-Passwort" erzeugt, das für die Kommunikation mit dem Mail-Client notwendig ist.

Protonmail will den Quellcode für Bridge nach Abschluss der technischen Dokumentation zur Verfügung stellen und Nutzern ermöglichen, das Programm selbst zu kompilieren. Bislang werden Windows und MacOS unterstützt, Linux soll im Frühling 2018 folgen. Protonmail hat das neue Feature bislang noch nicht in das Preisschema eingeordnet, im Blog heißt es allerdings, dass Nutzer "einer bezahlten Version" des Dienstes "sofort loslegen können."


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pointX 09. Dez 2017

Läuft das ganze über PGP? Wenn ja, woher bezieht die Bridge dann die Schlüssel der...

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